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Begleitetes Fahren ab 17

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Informationen zum begleiteten Fahren ab 17

Der 2007 eingeführte Modellversuch im begleiteten Fahren ab 17 Jahren entwickelte sich bundesweit zum vollen Erfolg, so dass das „Begleitete Fahren“ bereits 2013 fester Bestandteil der Gesetzgebung wurde. Es dürfen Jugendliche bereits im Alter von 16 ½ Jahren mit der Fahrausbildung beginnen, um dann pünktlich mit Erreichen des 17. Lebensjahres eine vollwertige Fahrerlaubnis zu erwerben. Im ersten Jahr, bis zur Vollendung der Volljährigkeit, darf von der Fahrerlaubnis jedoch nur Gebrauch gemacht werden, wenn eine erfahrene Begleitperson im Pkw [Klasse B / BE] mitfährt. Die Begleitperson soll den Jugendlichen als Ansprechpartner vor und während der Fahrt zur Verfügung stehen, um Sicherheit beim Führen von Kraftfahrzeugen zu vermitteln. Es ist mindestens die Benennung einer Begleitperson erforderlich. Diese Begleitperson muss mindesten 30 Jahre alt sein und eine gültige Fahrerlaubnis der Klasse „B“ seit mindestens 5 Jahren besitzen. Auch dürfen Begleiter nicht mit mehr als einem Punkt im Fahreignungsregister belastet sein.
Die Antragstellung erfolgt in einer persönlichen Vorsprache im Bürgerbüro Ihres Wohnortes.

Informationen rund um den Antrag
Antragstellung: Den Antrag können Sie frühestens 6 Monate vor Erreichen des Mindestalters, also im Alter von 16 1/2 Jahren stellen.
Sie werden sich in der Regel zunächst an eine Fahrschule wenden und dort Informationen zum weiteren Ablauf (Antragsunterlagen, Prüfung etc.) erhalten.

Prüfung und Aushändigung des Führerscheins:
Nach Prüfung der Antragsvoraussetzungen (Dauer ca. 6 - 8 Wochen) wird die Technische Prüfstelle mit der Durchführung der Prüfung beauftragt. Alles weitere im Zusammenhang mit der theoretischen und praktischen Prüfung erfährt man in der Fahrschule.
Nach bestandener Prüfung erhalten Sie -vorausgesetzt, das Mindestalter ist erreicht- eine Prüfungsbescheinigung, mit der die Berechtigung zum Führen fahrerlaubnispflichtiger Kfz mit einer Begleitperson dokumentiert wird. Die Prüfungsbescheinigung wird mit einer Gültigkeitsdauer bis zum Ablauf von drei Monaten nach dem Datum der Vollendung des 18. Lebensjahres ausgestellt.
Ist das Mindestalter noch nicht erreicht, wird die vorbereitete Prüfungsbescheinigung von der Prüfstelle wieder an die Fahrerlaubnisbehörde zurückgesandt und mit Erreichen des Mindestalters in der Fahrerlaubnisbehörde ausgehändigt.
Für den Fall, dass das Erreichen des Mindestalters auf ein Wochenende oder einen Feiertag fällt, ist eine vorzeitige Aushändigung der Prüfungsbescheinigung in der Fahrerlaubnisbehörde Rheinisch-Bergischer Kreis gegen entsprechende Gebühr möglich.

Der reguläre Führerschein
wird erst mit 18 Jahren ausgehändigt.

Benötigte Unterlagen (siehe unten):
-Weitere Details entnehmen Sie bitte der unten genannten Broschüre

Unterlagen

-    gültiger Personalausweis oder Reisepass
-    ein aktuelles Lichtbild
-    Sehtestbescheinigung
-    Nachweis über die „Erste Hilfe“
-    das ausgefüllte und von den Erziehungsberechtigten
     unterschriebene Antragsformular
-    die Einverständniserklärung der Begleitpersonen
-    Kopie(n) Führerschein der Begleitperson(en)

Formulare

Broschüren

Kosten

Für die Amtshandlungen der Fahrerlaubnisbehörde sind Verwaltungsgebühren zu erheben. Einzelnennungen sind wegen der verschiedenen Konstellationen nicht möglich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Dienststellen

Letzte Aktualisierung: 11.10.2016

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Am Rübezahlwald 7
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Tel.: 0 22 02 13 22 75
Montag bis Freitag 07.30 Uhr bis 12.00 Uhr, Montags, Mittwochs, Donnerstags zusätzlich 13.00 Uhr bis 16:00 Uhr, Dienstag zusätzlich 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Fax: 0 22 02 13 10 25 96
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