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Geflügel - Informationen für Geflügelhalter

Bild zu Geflügel - Informationen für Geflügelhalterim Zusammenhang mit der Geflügelpest

Seit dem 18. Oktober 2007 ist die Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest (Geflügelpest-Verordnung) in Kraft wonach jegliches Geflügel in geschlossenen Ställen zu halten ist. Der Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises hat allerdings von den Ausnahmeregelungen Gebrauch gemacht und per Allgemeinverfügung für das gesamte Kreisgebiet die Freilaufhaltung grundsätzlich erlaubt. Dies ist jedoch an Bedingungen und Auflagen geknüpft, die Sie in den untenstehenden Broschüren finden.

 

Eine geänderte Seuchensituation in Deutschland oder ein regionaler Wildvogel-Geflügelpest-Verdacht oder Ausbruch kann aber jederzeit wieder zu einer  Verpflichtung zur Aufstallung des Geflügels führen. Jeder Geflügelhalter sollte daher darauf eingestellt sein, seinen Geflügelbestand kurzfristig und dauerhaft in einem festen Stall oder einer Voliere mit festem Dach und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung unterzubringen. 


 
Das Veterinäramt appelliert an alle Tierhalter, ihrer Meldepflicht von Geflügelhaltungen nachzukommen. Diese gilt auch für diejenigen, bei denen nur ein einziges Huhn im Garten scharrt.
Es bittet alle Geflügelhalter durch ihr Verhalten einem möglichen Ausbruch der Geflügelpest entgegenzuwirken: Einfache Maßnahmen können mithelfen zu verhindern, dass der Krankheiserreger verschleppt wird. Hierzu zählen die Desinfektion des Schuhzeugs und der Hände, Schädlingsbekämpfung, fremden Personen keinen Zutritt gewähren, ordnungsgemäßes Führen des gesetzlich vorgeschriebenen Bestandsregisters und bei Erkrankungsfällen und hohen Verlusten sofortige Benachrichtigung des Hoftierarztes, kein Verfüttern von Speiseabfällen und Eierschalen und konsequente Beachtung des Aufstallungsgebotes.
Ein weiterer Appell richtet sich an Jäger, Geflügelhalter und Spaziergänger: Verendetes Wildgeflügel, wie auch Verdachtsfälle in Sachen Vogelgrippe sollen gemeldet werden . Als klinische Symptome der Geflügelpest gelten Apathie, hohes Fieber, Durchfall und Appetitlosigkeit dazu können Atemnot, Niesen und Ausfluss an Augen und Schnabel kommen. Weitere Anhaltspunktes sind Wassereinlagerungen am Kopf, blau verfärbte Köpfe und Füße sowie eine deutlich verminderte Legeleistung.


Weitere Informationen sowie die rechtlichen Bestimmungen finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).

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Letzte Aktualisierung: 19.10.2015

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