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Das älteste Fachwerkhaus im Bergischen hatte am Sonntag Einiges zu bieten. Hauseigen-tümer Dr. Frank Tschentscher ließ die Besucher bis in die letzte Nische des Hauses auf Entdeckungstour gehen. Das spannendste war zweifelsohne der Keller mit der schweren Klappe und dem dicken Eisenring. Ein dunkles Gewölbe zeigte sich und zwei große Grab-steine aus dem 17. und 18. Jahrhundert fielen dem Entdecker ins Auge. Rund 500 Jahre Geschichte umgeben den Besucher des 1511 entstandenen Fachwerkhauses. 1757 kam ein Anbau hinzu und im Jahre 2003 begannen die heutigen Eigentümer Dr. Frank Tschentscher und Petra Bärschneider mit der Sanierung des unter Denkmalschutz gestellten Hauses. Beim Rundgang durch das Haus mit dem ersten stellvertretenden Landrat Heinz-Gerd Neu geriet Tschentscher ins Schwärmen. Zu jedem Balken, jeder Ecke und jedem Stein konnte er eine Geschichte erzählen. Alles wurde denkmalgerecht wieder hergestellt, wofür es 2006 den Rheinischen Denkmalpreis gab. Pünktlich zur Expedition Heimat war auch die Scheune fertig restauriert. In ihr war eine Ausstellung rheinischer Gebrauchskeramik vom 11. - 19. Jahrhundert zu sehen mit Live-Töpfervorführung der Töpferwerkstatt Jork Wüllen-weber unter musikalischer Begleitung von "Spillyk"-Bergischer Dudelsackmusik. Landrat Neu überreichte Tschentscher als Dank eine historische Karte. |
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Hülstrung 49 Leichlingen-Hülstrung |
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