Touristin vor dem Schloss Bensberg

unverDHÜNNt 2016

Tag der offenen Dhünntalsperre am 18. September 2016

Talsperre Luftbild

8.500 Besucher genossen am Sonntag die vierte Auflage von unverDHÜNNt - Was(s)erleben an der Großen Dhünn-Talsperre.

Die zahlreichen Gäste der Veranstalter Wupperverband, Rheinisch-Bergischer Kreis und:aqualon e. V. bekamen dabei ein spannendes Programm geboten, das Unterhaltung und Information auf spielerische Art und Weise verknüpfte. „Hier kann man Natur und Wasser erleben und die Schätze der Großen Dhünn-Talsperre entdecken. Es ist eine große Freude, das heute zu ermöglichen", machte Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke das Besondere von „unverDHÜNNt - Was(s)erleben" deutlich: „Besonders das Mitmachen und Anfassen stehen im Mittelpunkt." Auf die Bedeutung der Großen Dhünn-Talsperre für den Bergischen Raum wies Georg Wulf, Vorstand des Wupperverbands, hin: „Diese ist ein zentraler Baustein für die Wasserversorgung der Region."

Besonders die vielen Kinder nutzten die Angebote mit großer Begeisterung. Bei der Biologischen Station konnten die jungen Forscher unter dem Mikroskop beispielsweise den Dreieckstrudelwurm kennenlernen. Am Stand des Rheinisch-Bergischen Kreis bestimmte der neugierige Nachwuchs den ph-Wert verschiedener Flüssigkeiten. Und der Wupperverband informierte über viele Aspekte der Talsperre und der Wasserwirtschaft. Aber natürlich gab es noch viele weitere Angebote, um zu entdecken und zu erleben. Aus Wermelskirchen, Bechen, Bergisch Gladbach, Leverkusen, Hückeswagen und Wipperfürth kamen mehr als 100 Radler in einer Sternfahrt zur Talsperre, wo sie von den Veranstaltern auf der Bühne herzlich empfangen wurden.

Auf großen Anklang trafen auch die zahlreichen Wanderungen. Denn unverDHÜNNt ermöglichte es, an diesem einen Tag in die Wasserschutzzone 1 zu gehen. Dieser Bereich ist sonst nicht zugänglich, jetzt offenbarte die Natur ihre Schätze. Themenexkursionen des Vereins Landschaft und Geschichte eröffneten den Teilnehmern viele Aspekte aus der Vergangenheit der Region. Die Schätze der Natur und viele besondere Stellen im Umfeld der Talsperre standen bei den drei unterschiedlich langen Wanderungen im Mittelpunkt, die mehrmals am Tag auf dem Staudamm starteten.

Aber auch die imposanten Bauwerke der Talsperre luden zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Beim Gang durch den Kontrollgang des Staudamms begaben sich die Besucher quasi in das Innerste. Vom Staudamm aus ging es über 300 Stufen hinab in die Loosenau. Auf großes Interesse stieß auch, einen Blick in den 66 Meter hohen Entnahmeturm zu werfen.

Auf der großen Bühne wurde in unterhaltsamen Talk-Runden über die Vergangenheit des Dhünntals, wasserwirtschaftliche Aspekte und viele weitere Dinge gesprochen. Spektakuläre Darbietungen von Künstlern sorgten zudem für die Unterhaltung der Zuschauer.

Viele Partner an Bord
Eine solch große Veranstaltung lässt sich natürlich nur meistern, wenn viele Partner an einem Strang ziehen. „unverDHÜNNt - Was(s)erleben" findet in einer Kooperation zwischen dem Wupperverband, dem Rheinisch-Bergischen Kreis und der WasserKompetenzRegion :aqualon e. V. statt. Gefördert wird die Veranstaltung durch die Kultur- und Umweltstiftung der Kreissparkasse Köln. Zudem unterstützen viele weitere Partner „unverDHÜNNt - Was(s)erleben". Dies sind: der adfc, der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Bergisch Land e. V., die avea GmbH, die Bergische Landeszeitung, die Bergische Morgenpost, die Bergische Waldquelle, die BEW - Bergische Energie und Wasser, DasBergische, das Deutsche Rotes Kreuz, die Gemeinde Kürten, die Gemeinde Odenthal, die Haaner Felsenquelle, Radio Berg, die Regionalverkehr Köln GmbH, der Rheinisch-Bergische Naturschutzverein e. V., die Rheinische Post, der Sauerländischer Gebirgsverein e. V., die Stadt Wermelskirchen, die Wasserversorgungsverband Rhein-Wupper, Wir Bergischen und die wupsi.
Einen herzlichen Dank an alle Partner und Unterstützer, sowie die zahlreichen Besucher von unverDHÜNNt. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste unverDHÜNNt-Veranstaltung 2019.

Get Adobe Flash player

Eine einzigartige Naturlandschaft

Die Große Dhünntalsperre versorgt die Region nicht nur mit hervorragendem Trinkwasser, sie beherbergt auch einen einzigartigen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Weil das Gebiet aus Gründen des Gewässerschutzes für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, kann sich die Natur hier ungestört entwickeln.

Für unverDHÜNNt öffnete das Gebiet ausnahmsweise seine Pforten, Landschaft und Technik der Talsperre wurden für einen Sonntag erlebbar. Der Naturschutz stand dabei natürlich nach wie vor an erster Stelle: unverDHÜNNt ist eine betont lanschaftsschonende Veranstaltung.

Impressionen der Veranstaltung 2016

Übersicht zum Programm