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Betriebliche Ausbildung

Ausbildung in Schule und Betrieb

© Monkey Business-fotolia.com

Der theoretische Teil der betrieblichen Ausbildung findet in der Berufsschule statt, der praktische im Betrieb. Das erklärt, warum sie auch "duale Ausbildung" heißt. Die duale Ausbildungsform ist hierzulande die am meisten verbreitete. Die Kombination aus Praxis und Theorie an den verschiedenen Bildungsorten bereitet in idealer Weise auf die Anforderungen des Berufsalltags vor. Neben der betrieblichen Ausbildung gibt es auch die Möglichkeit einer Ausbildung im öffentlichen Dienst in der Angestellten- oder Beamtenlaufbahn.

Ausbildungsdauer und Berufsabschlüsse

Es gibt derzeit über 300 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe. Rein formal ist für die Aufnahme eines Ausbildungsverhältnisses kein bestimmter Schulabschluss notwendig, allerdings kann jeder Ausbildungsbetrieb eigene Voraussetzungen festlegen. Erkundigen Sie sich rechtzeitig bei dem Ausbildungsbetrieb, der Sie interessiert.

Eine staatlich anerkannte Ausbildung dauert in der Regel 2 bis 3,5 Jahre, Näheres regelt die jeweilige Ausbildungsverordnung. Die Verkürzung der Ausbildungszeit durch beispielsweise sehr gute Leistungen ist möglich, allerdings nicht bei 2-jährigen Ausbildungen.

In der Mitte der Ausbildung steht in der Regel eine Zwischenprüfung an und am Ende die Abschlussprüfung. Nach bestandener Abschlussprüfung gibt es drei Zeugnisse, das Betriebszeugnis, das Berufsschulzeugnis und das Abschlusszeugnis bzw. im Handwerk den Gesellen- oder Facharbeiterbrief.

Teilzeitausbildung

Seit in Kraft treten des neuen Berufsbildungsgesetzes (BBiG) gibt es die Möglichkeit einer Teilzeitausbildung für Personen, die ihre Ausbildung aus gutem Grund nicht in Vollzeit absolvieren können, zum Beispiel alleinerziehende Mütter. Das bedeutet, dass die/der Auszubildende 25 oder 30 Arbeitsstunden pro Woche leistet und sich die Gesamtdauer der Ausbildung entsprechend verlängert.

Ausbildungsvermittlung der Kammern

Die Handwerkskammer zu Köln und die Industrie- und Handelskammer zu Köln haben jeweils Ausbildungsvermittler, um ausbildende Betriebe mit offenen Lehrstellen und ausbildungswillige Jugendliche passgenau zusammenzuführen.