Jeden Tag stirbt in Deutschland etwa alle 3 Minuten ein Mensch an "Plötzlichem Herztod". Mit automatischen externen Defibrillatoren (AED) hingegen, die einen Elektroschock an das Herz senden, könnte die Zahl der Todesfälle deutlich gesenkt werden. Denn innerhalb von 3 bis 5 Minuten angewendet, besteht eine 75prozentige Überlebenschance. Innerhalb der ersten Minute eingesetzt, kann bei 90% der Behandelten der Tod verhindert werden. Danach sinkt die Wahrscheinlichkeit um etwa 10% pro Minute. Der Kreissportbund möchte mit der Initiative das Bewusstsein für diese Thematik schärfen. Gerade, wenn es um solch ernste Themen geht, hilft weder Sorge noch Verdrängung. Neben den in der Sportmedizin nicht nur notwendigen sportmedizinischen Untersuchungen für unsere wettkampfaktiven Sportler werden wir uns auch für den Einsatz von automatischen externen Defibrillatoren stark machen.
Zum Auftakt dieser Initiative hat der Kreissportbund zu einer Informationsveranstaltung am 08. Oktober um 18:00 in die Landesturnschule des RTB, eingeladen. Am 14.12. haben Henrik Beuning, Geschäftsführer des KSB und Christian Ziel, Leiter der Landesturnschule des RTB, aus der Hand von Frau Magdalene Loettgen, Vertreterin der Firma Cardiac Science einen externen Defibrillator (AED) erhalten. Das Gerät hängt zukünftig frei zugänglich in der Landesturnschule in Bergisch Gladbach und hilft, so Henrik Beuning vom Kreissportbund, "im Notfall ein Leben zu retten".
Zahlreiche Vereine haben sich bereits der Initiative angeschlossen und ein AED Gerät angeschafft.
Weitere Informationen unter 02202-2003 28
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