4 Kinder unterschiedlicher Nationalität

Ausbildung

Der Weg ins Berufsleben

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist eine wichtige Voraussetzung für den beruflichen Werdegang. In der Ausbildung lernt man die Grundlagen eines Ausbildungsberufes kennen. Sie sollten sich also genau überlegen, wie Sie sich oder Ihre Kinder ausbilden lassen.

Wer kann ausgebildet werden?

Die berufliche Ausbildung kann nach Abschluss der Schulpflicht begonnen werden, das heißt normalerweise ab dem 15. Lebensjahr.

Wer in Deutschland eine praktische Berufsausbildung beginnen möchte, braucht dazu eine Arbeitserlaubnis.

Wie ist die berufliche Ausbildung aufgebaut?

Ziel einer beruflichen Ausbildung ist es, einen Abschluss zu erwerben, der zur Ausübung eines bestimmten Ausbildungsberufs berechtigt. 

Eine Ausbildung dauert gewöhnlich zwischen zwei und dreieinhalb Jahre.

In Deutschland gibt es derzeit 349 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe. Eine Übersicht über die Ausbildungsberufe finden Sie hier.

Die Ausbildung in Deutschland findet normalerweise parallel in Betrieb und Berufsschule statt. Diese Ausbildung nennt man duale Ausbildung. Dafür braucht man einen Vertrag mit einem Betrieb, der den praktischen Teil der Ausbildung übernimmt. Der theoretische Teil der Ausbildung findet in der Berufsschule statt.

Falls Sie keinen Ausbildungsberuf bekommen haben, können Sie eine außerbetriebliche Ausbildung machen. Diese wird für verschiedene Berufe angeboten. Wenn Sie an einer solchen Ausbildung interessiert sind, dann wenden Sie sich an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit.

Gibt es Alternativen zur beruflichen Ausbildung?

Ein Studium qualifiziert ebenfalls für eine zukünftige Berufstätigkeit.

Wer nicht sofort einen Ausbildungsplatz findet, kann außerdem an einer Berufsvorbereitung teilnehmen. Das ist eine Kombination aus beruflicher Orientierung, schulischer Nachqualifizierung und angeleiteten Praktika.

Die Berufsvorbereitung ersetzt aber keine Ausbildung.

Weitere Informationen

Wie es in Ihrem gewünschten Berufszweig aussieht, erfahren Sie unter anderem beim Kommunalen Integrationszentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises, der Berufsberatung, den Berufskollegs oder den Jugendberatungsstellen der Arbeiterwohlfahrt, der Caritas oder der katholischen Jugendwerke.