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Zwischen Historie und Neuzeit - Ein Kreis und seine Wurzeln

Nach der Gebietsreform am 1.1.1975 beschloss der Kreistag, das dem Vorgänger-Kreis 1938 verliehene Wappen für den neugebildeten Rheinisch-Bergischen Kreis weiterzuführen. Es wurde am 8.9.1976 durch den Regierungspräsidenten Köln genehmigt.

Das Wappen zeigt im Schildhaupt auf grünem Grund das silberne Band des Rheins und deutet auf die geographische Lage des Kreises im Westteil des Bergischen Landes am Rande der Kölner Bucht zum Rheintal hin. Der gespaltene Schild zeigt auf silbernem Grund die Symbole der ein Jahrtausend alten bergischen Geschichte. Den Doppelzinnbalken, der als Darstellung einer Burg angesehen wird, hatten die Grafen von Berg schon vor 1100 n. Chr. als Reiterzeichen geführt.

Nach deren Aussterben (1225) setzten die nachfolgenden Grafen aus dem niederländischen Limburg das Wappentier ihres Hauses, den blaubewehrten, -bezungten und -bekrönten roten Löwen ein. Er wurde über das spätere Herzogtum (1380) und Großherzogtum (1806) hinweg bis in unsere Zeit zum Symbol einer einmaligen landsmannschaftlichen Verbundenheit der Bürger des Bergischen Landes.