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BMBF-Programm „Kommunale Koordinierung von Bildungsangeboten für Neuzugewanderte“ – Bildungsakteure bündeln und nachhaltige Strukturen etablieren

Der Rheinisch-Bergische Kreis wird als einer von insgesamt 294 Kreisen und kreisfreien Städten vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für das Programm „Kommunale Koordinierung von Bildungsangeboten für Neuzugewanderte“ gefördert. Dafür überzeugte der Rheinisch-Bergische Kreis das Ministerium in einem Auswahlverfahren mit seinem Konzept. Ziel des Programms ist es, ein an den regionalen Besonderheiten orientiertes Bildungsangebot zu etablieren. Dazu gehört beispielsweise, die Bildungsakteure zu vernetzen und zielgruppenspezifische Angebote zu entwickeln, damit die Integration der Neuzugewanderten möglichst schnell gelingt. Dafür übernimmt der Bund die komplette Finanzierung der beiden Koordinatoren-Stellen für zwei Jahre, was einem esamtfördervolumen von 275.050,65 Euro entspricht. „Ich freue mich über das positive Feedback auf unsere Bewerbung. Mit den beiden Stellen können wir auch die Integration von Neuzugewanderten durch gute Bildungsarbeit unterstützen und vorantreiben“, so Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke. „Die Integration von Migrantinnen und Migranten stellt gerade die Kreise und Kommunen vor große Herausforderungen“, betonte Thomas Rachel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, „es ist notwendig, dass jeder Zugang zu dem passenden Bildungsangebot findet, sei es ein Deutschkurs für Erwachsene oder ein Kindergartenplatz für das Kind. Jeder, der neu in den Rheinisch-Bergischen Kreis kommt, muss schnell an die richtigen Informationen gelangen. Die vom Bundesbildungsministerium finanzierten lokalen Koordinatoren leisten hier entscheidende Hilfe.“

Durch den Aufbau der kommunalen Bildungskoordination für Neuzugewanderte sollen nachhaltige Strukturen aufgebaut werden. Der Ausbau eines Bildungsmonitorings soll ermöglichen, auf sozialdemografische Veränderungen passgenau reagieren zu können und Angebote zielgruppenspezifisch anzupassen. Die Besetzung der neuen Stellen läuft derzeit. Nach aktueller Planung sollen die Koordinatoren voraussichtlich ab 1. April ihre Arbeit aufnehmen.

Hintergrund
Der stetig steigende Bevölkerungsanteil von Menschen mit Migrationshintergrund stellt auch den Rheinisch-Bergischen Kreis vor die Aufgabe, diese Menschen zu integrieren und dabei ihre Fähigkeiten und auch Schwächen angemessen zu berücksichtigen. Bildung gilt dabei als Schlüsselfunktion. An dieser Stelle setzt das im vergangenen Jahr vom BMBF aufgesetzte Förderprogramm „Kommunale Koordinierung von Bildungsangeboten für Neuzugewanderte“ an. Insgesamt haben sich 321 von 402 Förderberechtigten einen Antrag beim BMBF eingereicht – unter ihnen im Juni 2016 auch der Rheinisch-Bergische Kreis. Im Dezember 2016 gab es die Zusage.

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