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Ausstellung Menschen(s)kinder porträtiert außergewöhnliche Menschen an außergewöhnlichen Orten

Ausstellung Menschen(s)kinder porträtiert außergewöhnliche Menschen an außergewöhnlichen Orten

Besondere Aufnahmen, an denen der Blick hängen bleibt und die sich einprägen, gibt es derzeit im Foyer des Kreishauses zu sehen. Unter dem Titel „Menschen(s)kinder“ präsentiert die Lebenshilfe Lindlar e.V. eine Fotoausstellung, die behinderte und nichtbehinderte Menschen gleichberechtigt in den Vordergrund stellt. Entstanden sind die Aufnahmen an ungewöhnlichen Orten, beispielsweise inmitten einer Industrielandschaft, einem Stall oder aber auf den Schienen einer früheren Bahnstrecke. „Ich freue mich, dass wir diese besondere Ausstellung bei uns im Kreishaus zeigen dürfen“, so Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke bei der Begrüßung, „die Bilder zeigen, dass ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen Fotograf und den Protagonisten besteht. Im Zusammenspiel mit den Titeln regen sie die Besucher zum Nachdenken an.“

Der Fotograf Michael Salz Salz, selbst Mitarbeiter der Lebenshilfe Lindlar, versteht es, mit seinen Bildern die Individualität der Menschen hervorzuheben. „Die Darsteller haben ihre eigenen Grenzen und Ängste überwunden“, betont Bernd Breidenbach, Vorsitzender der Lebenshilfe die Herausforderung für die fotografierten Menschen. Die Bilder sind dabei keine Schnappschüsse, sondern wurden ganz bewusst in Szene gesetzt. Nachträglich sind dann die Titel für die einzelnen Bilder entstanden. „Manchmal ergibt sich ein Titel wie von selbst, in anderen Fällen ist er Teil des Prozesses und findet sich erst einige Wochen später“, erzählt Michael Salz.

Hintergrund der Fotoinstallationen ist „Inklusion“ als Hauptaufgabe der Lebenshilfe Lindlar e.V., die sich sowohl für die Eingliederung behinderter Menschen in das Arbeits- und Freizeitleben, als auch für das Verständnis der Individualität eines jeden Menschen einsetzt. Daher laden die Bilder dazu ein, die Hauptpersonen in einem anderen Kontext zu sehen, eventuelle Vorurteile abzubauen oder zu überdenken. Entstanden sind die Porträts in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland.

Noch bis zum 28. April ist die Ausstellung im Foyer des Kreishauses während der üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Mehr Informationen gibt es beim Kulturbüro, Telefon 02202 13-2770 oder per E-Mail an kultur@rbk-online.de.

von: Rheinisch-Bergischer Kreis/Pressestelle

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