Die Anforderungen an das Vermessungs- und Katasterwesen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Arbeiteten die Katasterämter bislang noch mit regional unterschiedlichen Standards zur Datenverwaltung und mit Flächenangaben, die auf die Urmessung unter Napoleon zurückgehen, so stehen ihnen mittlerweile deutlich verbesserte Technologien zur Verfügung.
Rheinisch-Bergischer Kreis. Die Anforderungen an das Vermessungs- und Katasterwesen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Arbeiteten die Katasterämter bislang noch mit regional unterschiedlichen Standards zur Datenverwaltung und mit Flächenangaben, die auf die Urmessung unter Napoleon zurückgehen, so stehen ihnen mittlerweile deutlich verbesserte Technologien zur Verfügung:
Mit dem Amtlichen Liegenschaftskataster Informationssystem (ALKIS) wurde ein bundes-weit einheitliches System zur Verwaltung von Katasterdaten entwickelt, außerdem gibt es deutlich präzisere Methoden der Flächenberechnung und mit ETRS/UTM89 eine europaweit standardisierte Kartengrundlage, die auch von Navigationsgeräten verwendet wird.
Das Katasteramt des Rheinisch-Bergischen Kreises führt die Systeme ALKIS sowie ETRS/UTM89 im Herbst dieses Jahres ein und berechnet vor diesem Hintergrund auch die Flächen aller Grund- und Flurstücke im Kreisgebiet mit aktuellsten Methoden neu. Diese Maßnahmen sollen den Service für Bürger und Unternehmen verbessern und die Zuverlässigkeit der Daten in Zeiten raschen technologischen Fortschritts sichern.
Was sich durch die Neuerungen konkret ändert, schildert der Flyer "Neue Technik, neuer Service" des Rheinisch-Bergischen Kreises, der in den Gebäuden der Kreisverwaltung und in den Bürgerbüros der Städte und Gemeinden ausliegt. Der Flyer und weitere Informationen sind auch im Vermessungs- und Katasteramt des Rheinisch-Bergischen Kreises erhältlich.