Direkt zur Hauptnavigation Direkt zum Inhalt
Übernehmen

Ihr Behördenlotse

Ihr Wegweiser zu unseren Dienststellen. Geben Sie dazu einfach Ihren Suchbegriff ein, den Anfangsbuchstaben, oder wählen Sie direkt Ihr Thema:

 

Sonderpädagogische Förderung

Was bedeutet sonderpädagogische Förderung?

„Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung.“ (Schulgesetz NRW §1, Absatz 1)

Bei einem festgestellten Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung oder der Aufnahme in eine Diagnostikphase wird ein Kind darüber hinaus auch sonderpädagogisch gefördert. Kinder mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung lernen also nach den Vorgaben für die Schule, an der sie unterrichtet werden, und nach den Vorgaben für sonderpädagogische Förderung. Dies geschieht an allgemeinen Schulen dadurch, dass die Lehrkräfte der allgemeinen Schule durch Lehrkräfte für Sonderpädagogik unterstützt werden.

Gemeinsam erstellen die Lehrkräfte einen individuellen Förderplan, unterrichten zeitweise gemeinsam und überprüfen regelmäßig die Lernfortschritte der Kinder. Der Förderplan berücksichtigt dabei den festgestellten Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung. So werden zum Beispiel für Kinder mit Schwierigkeiten im Bereich des Lernens (Förderschwerpunkt Lernen) Lernmöglichkeiten geschaffen, um Denkprozesse, sprachliches Handeln oder den Erwerb altersentsprechenden Wissens zu fördern.

Neben der sonderpädagogischen Förderung kann für bestimmte Kinder in der Sekundarstufe I, die im Bildungsgang der allgemeinen Schulen lernen, ein Nachteilsausgleich wichtig sein.

Für Kinder mit einer schwerwiegenden körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung kann zudem eine Schulbegleitung (Integrationshelfer, Integrationsassistent) notwendig sein.

Im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es weitere Hilfen und Partner, die Erziehungsberechtigten bei Bedarf zur Seite stehen.

© der Zeichnung bei Stefan Wirkus / http://www.wirkus-wirkt.de/