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"Corona? Braucht kein Mensch!"

Der Rheinisch-Bergische Kreis und die Blaulicht-Organisationen in der Region wollen Bürgerinnen und Bürger mit einer breit angelegten Kampagne erneut für Abstandsregeln und Hygienevorschriften sensibilisieren.  

Einladung zum 2. Rheinisch-Bergischen Online-Bürgerdialog

Am Mittwoch, 4. November, 16.30 bis 18 Uhr, beantwortet die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Sabine Kieth, noch einmal Fragen von Bürgerinnen und Bürgern rund um das Thema Corona. Im Rahmen der Kampagne "Corona? Braucht kein Mensch!" erklärt Dr. Sabine Kieth, was Sie persönlich schon lange wissen wollen.

Zur Teilnahme klicken Sie bitte rechtzeitig (ca. 10 Minuten) vor Beginn des Livechats auf den unten stehenden Link und melden Sie sich dort kurz an. Die Teilnahme ist kostenfrei, Daten werden nicht erhoben. Teilnehmende am Livechat benötigen weder Kamera noch Mikrofon, sondern kommunizieren ausschließlich via Textchat. Die Antworten werden live von einem Tagungszeichner im Comicstil dokumentiert und gepostet. Neugierig geworden? Machen Sie mit! Stellen Sie Ihre Fragen und sorgen Sie gemeinsam mit uns für Durchblick beim Thema Corona!

Ihr Krisenstab des Rheinisch-Bergischen Kreises

Tipps zur Durchführung:

  • Sie müssen für die Teilnahme nichts herunterladen - es reicht der Klick auf den Link und die kurze Registrierung. Sie gelangen dann erst in unseren virtuellen Warteraum, pünktlich um 16.30 Uhr starten wir die Übertragung der Veranstaltung. Planen Sie für das Einloggen rund 10 Minuten ein.
  • Sie benötigen für die Teilnahme eine möglichst gute und stabile Internetverbindung.
  • Am besten funktioniert die Plattform Clickmeeting mit den Browsern Google Chrome und Firefox.
  • Bitte stellen Sie sicher, dass der Lautsprecher an Ihrem PC/Tablet eingeschaltet ist.
  • Bitte bleiben Sie bei der Diskussion sachlich, höflich und halten Sie sich an die üblichen Netiquette.

Link zur Teilnahme

Passwort: Gesundheit

Die Kampagne "Corona? Braucht kein Mensch!" und die Beiträge des Rheinisch-Bergischen Kreises - in Szene gesetzt von Tagungszeichner Volker Voigt. © Rheinisch-Bergischer Kreis/ V. Voigt 

Was wir erreichen wollen - und wen

Die Blaulicht-Organisationen des Rheinisch-Bergischen Kreises machen mit einer breit angelegten Kampagne eindringlich darauf aufmerksam, dass die Corona-Pandemie noch längst nicht vorbei ist. So sollen die Bürgerinnen und Bürger erneut für Abstandsregeln und Hygienevorschriften sensibilisiert werden.
In Kooperation mit dem Krisenstab und dem Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises engagieren sich zahlreiche ehrenamtliche und hauptamtliche Helferinnen und Helfer unterschiedlicher Institutionen aus der Region dafür, dass es im Herbst nicht zu einer zweiten Welle an Infektionen in der Region kommt. Schirmherr der Kampagne „Corona braucht kein Mensch!“ ist der Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, Stephan Santelmann.

© Rheinisch-Bergischer Kreis/ J. Rieger

"Helfen Sie bitte den Helfenden!" Landrat Stephan Santelmann ist Schirmherr der Kampagne "Corona? Braucht kein Mensch!"

Er appelliert an Bürgerinnen und Bürger, die vielen Engagierten der verschiedenen Berufsgruppen durch umsichtiges Verhalten zu unterstützen: „Die Mitglieder der Blaulichtrunde stehen an erster Stelle, wenn es darum geht, Gesundheit zu schützen und Leben zu retten. Sie hören nicht damit auf. Feuerwehr und Hilfsorganisationen sehen nicht einfach weg, die Polizei resigniert nicht und das Personal in Kliniken und Pflegeeinrichtungen nimmt nicht plötzlich bei der Arbeit seine Masken ab, weil das Tragen zu unbequem wird. Sie schützen Sie immer weiter. Also helfen Sie bitte den Helfenden. Schützen auch Sie sich selbst und andere – immer weiter!“ 

Aktionen

Im Rahmen der Kampagne werden beispielsweise folgende Aktionen durchgeführt:

Rheinisch-Bergische Online-Bürgerdialoge, 15. Oktober und 4. November 2020

Der Krisenstab des Rheinisch-Bergischen Kreises macht mit einer ungewöhnlichen Aktion darauf aufmerksam, dass Abstandsregeln und Hygienevorschriften die besten Mittel zur Kontrolle von Corona-Infektionszahlen sind. In zwei Livechats beantwortet die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Sabine Kieth, die Fragen von Bürgerinnen und Bürgern. Mit dabei: Ein professioneller Zeichner, der die oft abstrakten Themen zum Leben erweckt.

Die gezeichneten Antworten des 1. Rheinisch-Bergischen Online-Bürgerdialogs. © Rheinisch-Bergischer Kreis/ V. Voigt  

Üblicherweise steht für allgemeine Fragen zum Thema Corona das Bürgertelefon des Kreises zur Verfügung. „Dabei erreicht die Antwort jedoch ausschließlich den Anrufer oder die Anruferin. Wir wollten aber möglichst viele Menschen informieren, gerade vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen in der Region“, erklärt der Leiter des Krisenstabes, Dr. Erik Werdel. „Wir haben uns deshalb ganz bewusst für ein Onlineformat entschieden.“ Dr. Sabine Kieth zieht ein rundum positives Fazit aus dem 1. Online-Bürgerdialog: „Wir haben heute viele anregende und ergebnisreiche Gespräche geführt. Ich freue mich, dass diese innovative Form der Bürgersprechstunde so gut angenommen wurde.“

Insgesamt verzeichnete der Chat rund zwei Dutzend Besucherinnen und Besucher, beantwortet wurden 30 Fragen. Die Antworten dokumentierte Tagungszeichner Volker Voigt. Durch ihn wurden aus Corona-Viren bepelzte Hindernisse, die auf wehrhafte Comicfiguren zurollen und eine virenbelastete Atmosphäre im Klassenzimmer ergab - mit falschen Raumluftfiltern – einen gefürchteten „Mief-Quirl“. Im Chat konnten die Teilnehmenden live verfolgen, wie der Tagungszeichner auf dem Tablet abstrakte Themen wie Quarantäneregeln, Corona-Tests und Ansteckungsgefahren zum Leben erweckte – Bürgerinformation, digital und unterhaltsam.

Moderator Michael Mennicken, der die Veranstaltung auch technisch betreute, zeigte sich nach dem Livechat zufrieden: „Die Bürgerinnen und Bürger waren sehr höflich und diszipliniert, es war eine richtig gelungene Veranstaltung. Ich bin gespannt, wie es sich weiterentwickelt.“

Dr. Sabine Kieth, Leiterin des Gesundheitsamtes im Rheinisch-Bergischen Kreis

Tagungszeichner Volker Voigt - visualisierungsfuchs.de

Michael Mennicken (Moderation + Support )- FM Online Factory

Der zweite Online-Bürgerdialog findet am Mittwoch, 4. November 2020, von 16.30 - 18 Uhr statt. 

Link zur Teilnahme

Passwort: Gesundheit

Desinfektionsmittel und Mund-Nasen-Masken für Bedürftige in der Region

Der Rheinisch-Bergische Kreis stellt den Tafeln in der Region Desinfektionsmittel und Mund-Nasen-Schutze für eine Verteilung zur Verfügung. Auf diese Weise fördert und unterstützt der Kreis die persönliche Gesundheitsvorsorge Tafel-Berechtigter und baut mögliche Vorbehalte ab, das Angebot der Tafeln während der Corona-Lage zu nutzen.

Pflegekräfte und Ärzte spenden Blut - Kampagnenaktion der GFO Kliniken Rhein-Berg

„Wir konnten 69 volle Konserven mitnehmen. Das ist super!“ Birgit Baust vom DRK-Blutspendedienst West ist ganz begeistert von der Bereitschaft und dem Engagement der Klinikmitarbeiter. An zwei Terminen konnten die Pflegenden und Ärzte der GFO Kliniken Rhein-Berg, dazu zählt das Marien-Krankenhaus Bergisch Gladbach und das Vinzenz Pallotti Hospital Bensberg, in ihrer Arbeitszeit Blut spenden. Dazu war extra ein großer Truck, das Blutspendemobil, vor den Kliniken vorgefahren.

© GFo Kliniken Rhein-Berg

Hannah Hoffmann, Pflegekraft auf der Intensivabteilung im VPH Bensberg, zusammen mit dem Ärztlichen Direktor Dr. Gereon Schiffer

Insgesamt 95 Mitarbeiter sind dem Aufruf der Ärztlichen Direktoren und der Pflegedirektion gefolgt. „Derzeit kommt es zu einer massiven Verknappung von Blutkonserven. Das DRK hat riesige Probleme, es sagen viele Unternehmen geplante Termine ab. Hochschulen stornieren lang geplante Termine, weil die Studenten online unterrichtet werden“, weiß Dr. Gereon Schiffer, Ärztlicher Direktor am VPH zu berichten. Bereits jetzt fehlen über 650 ursprünglich geplanter Termine bei weiterhin täglich eingehender Absagen. Hinter diesen 650 Terminen stehen über 26.000 Blutkonserven! Da auch der DRK-Blutspendedienst davon ausgeht, dass das Jahr 2020 mit coronabedingten Einschränkungen zu Ende gehen wird, zeichnet sich für das letzte Quartal ebenfalls ein düsteres Bild beim Blutspendeaufkommen.

Besonders erfreulich sei die Zahl der Erstspender. So haben mehr als die Hälfte der Spender zum ersten Mal gespendet. „Hier brauchen wir dringend Unterstützung von jungen Menschen, die regelmäßig zur Blutspende gehen. Nur so können wir in der Zukunft gewährleisten, dass auch weiterhin ausreichend Blutkonserven für die Versorgung der Patienten zur Verfügung stehen“, erklärt Baust.

Dafür sei es sehr wichtig, dass die Erstspender auch weiterhin spenden gehen. In Bergisch Gladbach bietet der DRK-Blutspendedienst an jedem zweiten Donnerstag im Monat einen Blutspendetermin im Berufskolleg in Heidkamp an. Auch in den Stadtteilen Refrath, Paffrath und Schildgen werden regelmäßig Termine angeboten. Eine Terminübersicht gibt es hier

Maske tragen - aber richtig! Aktion der DLRG Bezirk Rheinisch-Bergischer-Kreis e.V.

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) liefert ein Tutorial, wie Behelfsmasken für den Alltag aus verschiedenen Sachen gebastelt werden können. Wo müssen Masken getragen werden und wie trägt man sie richtig – oder falsch? Zudem steht die DLRG allen Bürgerinnen und Bürgern mit Rat und Tat zur Seite, die keine Schwimmkurse besuchen können oder wollen: Mit Schwimmübungen für zuhause leisten die Verantwortlichen einen Beitrag zur Kampagne „Corona braucht kein Mensch!“

Alles über Hygiene - Das Krankenhaus Wermelskirchen informiert 

Richtiges Händewaschen - oder doch lieber desinfizieren? Wie funktioniert Hygiene im Krankenhaus? Welche speziellen Corona-Schutzmaßnahmen gibt es in der Klinik? Das Krankenhaus Wermelskirchen informiert im Rahmen einer Pressekonferenz über die Bedeutung von Sauberkeit und Sicherheit in Zeiten steigender Infektionszahlen.

Zum Bericht

Gemälde für Corona-Helferinnen und -Helfer

© GFO Kliniken Rhein-Berg

Dr. Ralf Nemitz und Lisa Reddemann präsentieren das neue Bild, gemalt von einer genesenen Corona-Patientin.

Im Frühjahr erkrankte Elisabeth Müller (Name geändert) an Corona. Im Vinzenz Pallotti Hospital wurde sie auf der Station 2, der damaligen „Coronastation“, von den Pflegefachkräften wieder „aufgepäppelt“. Bei ihrer Entlassung hat sich die 81-Jährige bei den Pflegenden mit einem eindrucksvollen Triptychon bedankt. Das dreigeteilte Bild hat die Patientin während ihres stationären Aufenthaltes gemalt. „In der jetzigen unruhigen Corona-Phase ist das Bild ein wahrer Mutmacher“. Dr. Ralf Nemitz freut sich sehr über diese nette Geste der Patientin. Der Oberarzt der Inneren Medizin weiß zu berichten, dass viele Pflegekräfte, insbesondere auf den Infektions- und auch Intensivstationen unserer Häuser, im Frühjahr stark gefordert waren. „Die Gesundheits-und Krankenpflegenden waren viel intensiver in der Versorgung der Corona-Betroffenen eingebunden als wir Ärzte.“ Und doch funktioniere die Betreuung nur, wenn ärztliches und pflegendes Personal sich als Einheit verstehen. So wie auch das dreigeteilte Bild, das von nun an auf dem Eingangstresen der Station 2 ausgestellt ist und anderen Betroffenen Mut machen soll.

Partner

Mitwirkende sind die Kliniken in Bergisch Gladbach (GFO Kliniken Rhein-Berg, Evangelisches Krankenhaus Bergisch Gladbach) sowie das Krankenhaus Wermelskirchen, die örtlichen Feuerwehren, die Kreispolizeibehörde sowie das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V., die Johanniter Unfallhilfe im Regionalverband Rhein-Berg/ Oberberg, die Malteser Bergisch Gladbach, die DLRG Bezirk Rheinisch-Bergischer-Kreis e.V., das THW Bergisch Gladbach sowie der Arbeiter-Samariter-Bund RV Bergisch Land e.V..