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Corona-Virus: Aktuelle Regeln im Rheinisch-Bergischen Kreis

Quarantäne

Gibt es landesweit einheitliche Regeln für die Quarantäne und häusliche Isolierung?

Die Corona-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen legt einheitliche Regeln fest, in welchen Fällen und wie eine Quarantäne ablaufen muss. So gilt landesweit für bestimmte Personengruppen während der Corona-Pandemie eine Quarantäne, die von Landes wegen verordnet wird und nicht mehr von den Gesundheitsämtern in jedem Einzelfall angeordnet wird. Hier finden Sie die aktuelle Verordnung des Landes:

Rechtliche Regelungen des Landes NRW

Personen, die an Covid-19 erkrankt sind oder ansteckend sein können, müssen sich in Quarantäne oder – bei bestätigter Infektion – in häusliche Isolierung begeben, um keine weiteren Personen anstecken zu können.

Über landesweite aktuelle Entwicklungen in der Corona-Pandemie informiert die Seite des NRW-Gesundheitsministeriums: https://www.mags.nrw/

Was bedeutet häusliche Quarantäne?

Sie müssen zu Hause bleiben und dürfen Ihre eigenen vier Wände nicht verlassen – auch nicht zum Einkaufen oder zum Ausführen eines Hundes. Das müssen nun andere für Sie erledigen.
Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Unterkunft müssen strikt vermieden werden. Insbesondere darf kein Besuch empfangen werden. Darüber hinaus sollen sie den Kontakt mit Personen innerhalb der eigenen Häuslichkeit, die nicht selbst in Quarantäne sind und auf deren Unterstützung sie angewiesen sind, auf ein Mindestmaß beschränken. Bei unverzichtbaren Kontakten ist mindestens eine medizinische Maske zu tragen. Wenn Sie einen Balkon oder Garten haben, der nur für Ihren Haushalt zugänglich ist, dürfen Sie sich auch dort aufhalten – aber nicht, um andere Menschen zu treffen. Dabei ist es sehr wichtig, die Verhaltensregeln einzuhalten (Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltagsmaske tragen).

Beachten Sie dazu außerdem die Informationen auf den Seiten des NRW Gesundheitsministeriums (MAGS): https://www.mags.nrw/coronavirus-quarantaene

Im Übrigen wird auf die Verhaltensregeln im Hinweisblatt des Robert Koch-Instituts „Häusliche Isolierung bei bestätigter Covid 19-Infektion“ verwiesen: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene/haeusl-Isolierung.html

Wann besteht eine Quarantäne-Pflicht?

Das NRW Gesundheitsministerium gibt hierzu folgende Information:

Personen, die an Covid-19 erkrankt sind (sog. Indexfall) oder ansteckend sein können, müssen sich in Quarantäne (zur Vorbeugung) oder häusliche Isolierung (bei bestätigter Infektion) begeben. Sie müssen sich also "absondern“, um keine weiteren Personen anstecken zu können.

Eine Quarantäne ist automatisch Pflicht in folgenden Fällen und ist dann eigenverantwortlich und direkt zu beginnen:

  • für Personen, deren Corona-Schnelltest oder PCR-Test positiv ausgefallen ist
  • für ungeimpfte oder nicht vollständig geimpfte Personen, die im selben Haushalts wie die positiv getestete Person leben
  • für Personen, die Krankheitssymptome zeigen und sich deshalb einem PCR-Test unterzogen haben – auf jeden Fall bis zum Vorliegen des Testergebnisses
  • für Personen, die sich nach einem positiven Selbsttest einem PCR-Test unterzogen haben – auf jeden Fall bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses
  • für enge, vollständig geimpfte sowie genesene Kontaktpersonen, die während der Quarantänezeit des zugeordneten Indexfalls, Symptome entwickeln – auf jeden Fall bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses
  • für vollständig geimpfte sowie genesene enge Kontaktpersonen, wenn der zugeordnete Indexfall Träger einer bestimmten Virusvariante ist (derzeit handelt es sich um die Beta- und Gammavariante – wird den Betroffenen vom Gesundheitsamt mitgeteilt)
  • für Reiserückkehrende aus Risikogebieten, die sich einem PCR-Test unterziehen – auf jeden Fall bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses
  • für Reiserückkehrende aus Virusvariantengebieten



Der Indexfall ist nach der Coroanvirus-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes NRW verpflichtet, seine Kontaktpersonen innerhalb und außerhalb des eigenen Haushalts zu informieren.



Über die Quarantäne von ungeimpften oder nicht vollständig geimpften Personen außerhalb des eigenen Haushalts, die engen persönlichen Kontakt zu mit SARS-CoV-2 infizierten Menschen hatten, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt.

Als Grundregel gilt: Quarantäne kommt in Frage, wenn mindestens 10 minütiger enger Kontakt mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern ohne das beiderseitige Tragen einer Maske (FFP2 oder Medizinische Maske) bestand oder wenn sich mit einer infizierten Person ein schlecht oder nicht belüfteter Raum über eine längere Zeit geteilt wurde.

Wer muss in Quarantäne? Und wie wird die Dauer der Quarantäne bemessen?

Die Corona-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen legt einheitliche Regeln für die Quarantäne und häusliche Isolierung fest. Hier finden Sie die aktuelle Verordnung des Landes:

Rechtliche Regelungen des Landes NRW

Informationen zu den Personengruppen sowie zu Beginn und Dauer der Quarantäne bietet Ihnen die folgende Übersichtstabelle.

Personenkreis

Beginn und Dauer der Quarantäne

Personen, die auf COVID-19 hindeutende Krankheitssymptome zeigen UND sich deshalb einem PCR-Test unterziehen

Die Quarantäne beginnt ab dem Tag des durchgeführten PCR-Tests (Datum) und dauert bis zum Vorliegen des Testergebnisses:

Fällt das Testergebnis negativ aus, endet die Quarantäne - es sei denn die betroffene Person ist bereits aus anderen Gründen in Quarantäne.

Personen, die einen positiven Coronaschnelltest aufweisen UND sich deshalb einem PCR-Test unterziehen

Die Quarantäne beginnt ab dem Tag des durchgeführten PCR-Tests (Datum) und dauert bis zum Vorliegen des Testergebnisses:

Fällt das Testergebnis negativ aus, endet die Quarantäne - es sei denn die betroffene Person ist bereits aus anderen Gründen in Quarantäne.

Personen, die einen positiven Selbsttest aufweisen UND sich deshalb einem PCR-Test unterziehen

Die Quarantäne beginnt ab dem Tag des durchgeführten PCR-Tests (Datum) und dauert bis zum Vorliegen des Testergebnisses:

Fällt das Testergebnis negativ aus, endet die Quarantäne - es sei denn die betroffene Person ist bereits aus anderen Gründen in Quarantäne.

Personen, deren Coronaschnelltest auf das Corona-Virus SARS-CoV-2 positiv ausgefallen ist

Die Quarantäne beginnt mit dem Erhalt des positiven Testergebnisses und endet frühestens 14 Tage nach dem Tag der durchgeführten Testung (Datum), wenn keine Symptome auftreten bzw. zum Ende der Quarantänezeit eine mindestens 48-stündige Symptomfreiheit besteht und ein negatives Coronaschnelltestergebnis von einer zertifizierten Teststelle/ Hausarzt vorliegt. Dieser Test sollte erst an Tag 14 durchgeführt werden. Das Testergebnis ist dem Gesundheitsamt vorzugsweise per E-Mail an corona@rbk-online.de unter Angabe Ihres vollständigen Namens sowie des Stichworts „Endtest“ im Betreff mitzuteilen.

Personen, deren PCR-Test auf das Corona-Virus SARS-CoV-2 positiv ausgefallen ist

Die Quarantäne beginnt ab Erhalt des positiven Testergebnisses und endet frühestens 14 Tage nach dem Tag des durchgeführten PCR-Tests Testung (Datum), wenn keine Symptome auftreten bzw. zum Ende der Quarantänezeit eine mindestens 48stündige Symptomfreiheit besteht und ein negatives Coronaschnelltestergebnis von einer zertifizierten Teststelle/ Hausarzt vorliegt. Dieser Test sollte erst an Tag 14 durchgeführt werden. Das Testergebnis ist dem Gesundheitsamt vorzugsweise per E-Mail an corona@rbk-online.de unter Angabe Ihres vollständigen Namens sowie des Stichworts „Endtest“ im Betreff mitzuteilen.

Ungeimpfte oder nicht vollständig geimpfte Personen desselben Haushalts von Menschen, deren Corona-Schnelltest oder PCR-Test positiv ausgefallen ist

Die Quarantäne beginnt mit Bekanntwerden des positiven Testergebnisses und endet 10 Tage nach der Testung des zuerst positiv getesteten Haushaltsmitglieds (Primärfall). Die Quarantäne kann unter bestimmten Voraussetzungen vorzeitig beendet werden (siehe „Kann eine Quarantäne verkürzt werden?“).

Ungeimpfte oder nicht vollständig geimpfte Kontaktpersonen außerhalb des Haushaltes einer positiv getesteten Person

Die Quarantäne beginnt mit behördlicher (mündlicher) Anordnung und endet 10 Tage nach dem letzten Kontakt zu der positiv getesteten Person (Primärfall). Die Quarantäne kann unter bestimmten Voraussetzungen vorzeitig beendet werden (siehe „Kann eine Quarantäne verkürzt werden?“).

Bitte beachten Sie:

Sollte bei Ihnen ein selbst durchgeführter Corona-Selbsttest positiv ausgefallen sein, begeben Sie sich bitte unverzüglich zum Hausarzt/Hausärztin oder zu einem Testzentrum und lassen dort einen PCR-Test durchführen. Bis zum Erhalt des PCR-Ergebnisses verbleiben Sie bitte in Quarantäne. Das Gesundheitsamt wird Sie im Falle eines positiven PCR-Ergebnisses per Post kontaktieren, sobald das Ergebnis durch das Labor übermittelt wurde.

Sollte bei Ihnen ein Coronaschnelltest oder ein PCR-Test positiv ausfallen, verbleiben Sie bitte in Quarantäne. Das Gesundheitsamt wird sie im Falle eines positiven Ergebnisses per Post kontaktieren, sobald das Ergebnis durch das Labor bzw. die Teststelle übermittelt wurde.

Wichtiger Hinweis für Reiserückkehrende aus Hochrisikogebieten oder Virusvarianten-Gebieten:
Hier gelten gesonderte Regeln für die Quarantäne. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie über das Bürgertelefon und unter dem separaten Punkt „Reisende“. Informationen, um welche Länder es sich tagesaktuell handelt, erhalten Sie auf den Internetseiten des RKI.

Die Bürgerhotline des Gesundheitsamtes des Rheinisch-Bergischen Kreises steht Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung:

Telefon: 02202 13 14 15
E-Mail: corona@d26c47a117124e58a0e482222b70da25rbk-online.de
Montag bis Donnerstag: 8:00 bis 16:30 Uhr
Freitag: 8:00 bis 16:00 Uhr
Samstag: 10:00 bis 14:00 Uhr

Kann eine Quarantäne verkürzt werden?

Für enge Kontaktpersonen eines Indexfalls beträgt die Quarantänezeit in der Regel mindestens 10 Tage. Bleibt die enge Kontaktperson in dieser Zeit ohne Covid-19-typische Symptome (Husten, Schnupfen, Fieber u.a.), kann die Quarantänezeit – entsprechend den Vorgaben der Coronavirus-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes NRW – verkürzt werden:

a) durch einen negativen PCR-Test, der frühestens 5 Tage nach Beginn der Quarantäne durchgeführt wird,
b) durch einen negativen Antigenschnelltest (Bürgertest), der frühestens an Tag 7 der Quarantänezeit durchgeführt wird,
c) für Schülerinnen und Schüler, die als enge Kontaktpersonen (z.B. im privaten Bereich) quarantänepflichtig sind, durch einen negativen Antigenschnelltest (Bürgertest), der frühestens 5 Tage nach Quarantänebeginn durchgeführt wird.

Testungen, die vor den unter a bis c durchgeführten Zeitpunkten erfolgen, werden nicht anerkannt und akzeptiert, so dass in diesen Fällen eine Beendigung der Quarantäne nicht erfolgen kann.

Bitte beachten Sie, dass das Gesundheitsamt engen Kontaktpersonen zu einem Indexfall, eine PCR-Testung ca. 6-7 Tage (frühestens 5 Tage) nach letztem Kontakt zu einem Indexfall (für nicht im Haushalt lebende Kontaktpersonen) bzw. nach dem Tag der Positiv-Testung des Indexfalls (für im Haushalt lebende Kontaktpersonen), dringend empfiehlt. Dies dient der frühzeitigen Aufdeckung von erfolgten Ansteckungen, die in diesem Zeitraum statistisch gesehen gehäuft erfolgen. Sollte dieses Testergebnis negativ ausfallen, kann der Test gleichzeitig als „Freitest“ genutzt werden.


Sollten Sie von einer Freitestung (PCR-Test oder Bürgertest) Gebrauch machen, sind Sie verpflichtet, der Behörde dieses Testergebnis vorzulegen. Nutzen Sie bitte zur Übermittlung vorzugsweise den E-Mail Weg und senden Sie uns unter Nennung Ihres vollständigen Namens im Betreff das Testergebnis an Freitestung@81682f401cd34f199ec093e7043304d8rbk-online.de . Sie können uns das Ergebnis auch postalisch in Kopie an das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen-Kreises senden. Bewahren Sie den Original-Befund auf jeden Fall mindestens 10 Tage auf. Dieser ist auf Verlangen vorzulegen.
Die Testung zur Freitestoption können Sie bei niedergelassenen Hausärztinnen/Hausärzten, bei den Bürgerteststellen oder auch in der Teststelle des Gesundheitsamtes durchführen lassen. Stellen Sie bitte vor der Testung durch Anfrage sicher, dass die von Ihnen gewählte Teststelle diese Testung, die aus dem Gesundheitsfonds getragen wird, auch entsprechend abrechnen kann. Andernfalls müssen Sie für die Kosten der Testung selbst aufkommen.

Bekomme ich eine schriftliche Quarantäneanordnung oder Quarantänebescheinigung?

Quarantäneanordnung

Die aktuelle Coronavirus-Test-und-Quarantäneverordnung NRW ersetzt die individuelle schriftliche Quarantäneanordnung der Behörde für auf SARS-CoV-2 positiv getestete Personen sowie deren im Haushalt lebenden enge Kontaktpersonen. Diese Personengruppe erhält keine Ordnungsverfügung seitens der Behörde.

Einzelne Anordnungen durch Ordnungsverfügungen werden nur noch für die Personen ausgesprochen, die von der Coronavirus-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes nicht unmittelbar betroffen sind. Das sind in erster Linie die engen Kontaktpersonen einer infizierten Person, die nicht in der Haushaltsgemeinschaft mit dieser Person leben.

Von dieser Handhabung unberührt bleiben alle Maßnahmen, die durch das Gesundheitsamt oder die örtlichen Ordnungsbehörden in sogenannten Sonderlagen – etwa in Schulen, Kindergärten, Gemeinschaftseinrichtungen, Pflegeheimen – getroffen werden.

Quarantänebescheinigung

Bitte beachten Sie, dass in der Regel die Ausstellung dieser Bescheinigung nicht notwendig ist, weil als Nachweis der Quarantäne für enge Kontaktpersonen des Haushalts der positive Nachweis des zugrundeliegenden Indexfalls sowie die Landesverordnung dienen. Für außerhäusliche Kontaktpersonen dient die Ordnungsverfügung als entsprechender Nachweis. Auf Anfrage kann in Ausnahmefällen für Haushaltsangehörige von SARS-CoV-2 positiv getesteten Personen eine Quarantänebescheinigung seitens der Behörden ausgestellt werden. Hierzu wenden Sie sich bitte vorzugsweise per E-Mail an corona@7f619aeb074341f1b4841ddfbb91f145rbk-online.de unter Angabe Ihres Namens und des Stichwortes „Bescheinigung“ im Betreff und fügen Sie ggfls. vorhandene Freitestungsergebnisse bei.

Muss ich in Quarantäne, wenn ich auf mein Testergebnis warte?

Wer sich einem PCR-Test auf SARS-CoV-2 unterzogen hat, weil er Covid-ähnliche Krankheitssymptome aufweist oder einen positiven Selbsttest oder einen positiven Antigenschnelltest erhalten hat, muss sich bis zum Vorliegen des (negativen) PCR-Ergebnisses in Quarantäne begeben. Jeder auf das Corona-Virus SARS-CoV-2 getestete muss sich zunächst in eigener Verantwortung um sein Testergebnis bemühen.

Auf Covid-19 positiv getestete Personen

Ich habe ein positives Testergebnis erhalten. Was muss ich tun?

Im Falle des Erhalts eines positiven PCR- oder Antigenschnelltest (PoC-Test)- Ergebnisses auf Covid-19 müssen Sie sich entsprechend der Landesverordnung unverzüglich in Quarantäne begeben.

Im Falle, dass ein durchgeführter Selbsttest positiv ausfällt, müssen Sie sich entsprechend der Landesverordnung unverzüglich einem PCR-Test in einem Testzentrum oder bei Ihrem Hausarzt bzw. Ihrer Hausärztin unterziehen und sich anschließend in Quarantäne begeben. Dieser PCR-Test wird aus dem Gesundheitsfonds getragen. Bitte stellen Sie vor Durchführung der Testung sicher, dass Teststelle oder Hausärztin/Hausarzt die Testung auch entsprechend kostenfrei für sie durchführen.

Das Gesundheitsamt wird Sie im Falle eines positiven PCR-Ergebnisses informieren, sobald das Ergebnis durch das Labor übermittelt wurde. Es wird Ihnen postalisch dann ein Schreiben mit den für Sie wichtigen Informationen zugehen. Dieses Schreiben finden Sie im Wortlaut hier.

Bitte verbleiben Sie – entsprechend der Landesverordnung – in Quarantäne. Falls Sie uns kurzfristig nicht über die Infektionsschutzhotline des Gesundheitsamtes erreichen sollten, können Sie uns auch auf postalischem Weg oder vorzugsweise per E-Mail kontaktieren.

Die Bürgerhotline des Gesundheitsamtes des Rheinisch-Bergischen Kreises steht Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung:

Telefon: 02202 13 14 15
Fax: 02202 10 2699
E-Mail: corona@25cf948c0bd24eaf99de0426c6bd3b8erbk-online.de
Montag bis Donnerstag: 8:00 bis 16:30 Uhr
Freitag: 10:00 bis 16:00 Uhr
Samstag: 10:00 bis 14:00 Uhr

Was ist konkret zu tun?

Quarantänepflicht

  • Begeben Sie sich selbst unverzüglich in Quarantäne.
  • Isolieren Sie sich, soweit möglich, von Ihren Haushaltsmitgliedern. Halten Sie sich möglichst nicht in denselben Räumen auf, beachten Sie die Hygieneregeln und lüften Sie regelmäßig. Tragen Sie, sofern Kontakte sich nicht vermeiden lassen, mindestens einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz.

Weitere Informationen im Flyer des Robert-Koch-Instituts


  • Ihre Quarantäne beginnt mit dem Tag der positiven Testung und endet in der Regel frühestens 14 Tage danach, unter der Voraussetzung, dass Sie 48 Stunden vor Quarantäneende symptomfrei sind und am Ende der Quarantänezeit ein negatives Coronaschnell-Testergebnis von einer zertifizierten Teststelle/ Hausarzt vorliegt. Dieser Test sollte erst an Tag 14 durchgeführt werden. Das Testergebnis ist dem Gesundheitsamt postalisch oder vorzugsweise per E-Mail an corona@e2904b5f20b047e8b2d35fb9165a8446rbk-online.de unter Angabe Ihres vollständigen Namens sowie des Stichworts „Endtest“ im Betreff mitzuteilen. Erst, wenn Sie das negative Testergebnis übermittelt haben und Symptomfreiheit besteht, kann die Beendigung der Quarantäne erfolgen. Eine Nicht-Übermittlung geht mit einem Fortbestehen der Quarantäne einher.
  • Bei Vorliegen von Krankheitssymptomen am Ende der Quarantäne verlängert sich die Quarantäne bis die Symptome über einen ununterbrochenen Zeitraum von 48 Stunden nicht mehr vorliegen. Das zuständige Gesundheitsamt ist in diesem Fall – vorzugsweise per E-Mail an corona@64aab39e08c64d21a9fd67e6038e4f45rbk-online.de unter Angabe Ihres vollständigen Namens sowie des Stichworts „Symptome“ im Betreff über das Vorliegen der Krankheitssymptome, die zur Verlängerung der Quarantäne führt, sowie deren Ende zu informieren.
  • Fällt der o.g. zertifizierte Coronaschnelltest (Antigentest) am Ende der Quarantäne noch positiv aus, müssen Sie sich erneut einer unverzüglichen PCR-Kontrolle unterziehen. Bitte nehmen Sie in diesem Fall schnellstmöglich Kontakt mit dem Gesundheitsamt auf und verbleiben bis auf weiteres in Quarantäne.

Informationspflicht

  • Informieren Sie bitte über das positive Testergebnis unverzüglich alle engen Kontaktpersonen aus Ihrem Haushalt
  • Informieren Sie bitte unverzüglich alle weiteren Personen, zu denen Sie in den letzten vier Tagen vor der Durchführung des Tests oder seit der Durchführung des Tests engen persönlichen Kontakt hatten. Dazu gehören diejenigen Personen, mit denen für einen Zeitraum für mehr als 10 Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern ein Kontakt ohne das beiderseitige Tragen einer Maske bestand oder Personen, mit denen ein schlecht oder nicht belüfteter Raum über eine längere Zeit geteilt wurde.
  • Enge Kontaktpersonen (im Haushalt oder außerhalb des Haushalts lebend), die vollständig geimpft oder genesen sind und ohne Krankheitssymptome sind müssen ebenfalls von Ihnen informiert werden. Eine Quarantänepflicht ist für diese Kontaktpersonen in der Regel nicht erforderlich, ein Selbstmonitoring (2x täglich Messen der Körpertemperatur, Symptomprotokoll) sollte jedoch durchgeführt werden. Bitte informieren sie diese Kontaktpersonen darüber, dass wenn Symptome auftreten, das Gesundheitsamt unverzüglich zu kontaktieren ist.

Bitten beachten Sie: Für von Ihnen informierte Kontaktpersonen, die nicht zu Ihrem Haushalt gehören, besteht noch keine Quarantänepflicht. Das Gesundheitsamt wird Sie anhand des an Sie versendeten Informationsschreibens bitten, uns Ihre Kontaktpersonenliste für ungeimpfte oder nicht sicher geimpfte Kontaktpersonen zukommen zu lassen.

Wie und unter welchen Voraussetzungen erhalte ich einen Genesenen-Nachweis? Welche Rechte und Pflichten gelten?

Zur Pressemeldung des Rheinisch-Bergischen Kreises vom 19.05.2021

Welche Nachweispflichten gelten für Geimpfte und Genesene statt der Nachweispflicht eines negativen Coronatest-Ergebnisses? Was ist, wenn der Test schon länger zurückliegt?

Als Voraussetzung zur Inanspruchnahme möglicher Erleichterungen sind entsprechende Nachweise nötig:
Negativ Getestete müssen einen negativen Antigen-Schnelltest oder PCR-Test vorweisen, der höchstens 48 Stunden alt ist.
Vollständig Geimpfte können den Impfpass oder eine Impfbescheinigung vorlegen,
Genesene benötigen den Nachweis eines positiven PCR-Tests, der nicht weniger als 28 Tage, höchstens jedoch sechs Monate zurückliegen darf. Laut Verordnung muss der Nachweis eines positiven Testergebnisses auf COVID-19 durch Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden) bestätigt werden.
Bürgerinnen und Bürger, deren positiver PCR-Test länger als sechs Monate zurückliegt, können die Bescheinigung in Kombination mit dem Beleg einer einmaligen Impfung mit einem in der EU zugelassenen Corona-Impfstoff ebenfalls als Nachweis nutzen, um Lockerungen wahrzunehmen

Was genau bedeuten die neuen Regelungen zur Gleichstellung von Geimpften und Genesenen mit negativ Getesteten?

Vollständig Geimpfte und Genesene werden negativ getesteten Menschen in bestimmten Bereichen gleichgestellt. Etwa bei

• einem Einkauf in einem Geschäft des nichttäglichen Bedarfs
• bei der Inanspruchnahme einer Dienstleistung, zum Beispiel beim Friseur
• bei der Teilnahme am Präsenzunterricht oder auch
• beim Besuch einer Veranstaltung
müssen Geimpfte oder Genesene keinen zusätzlichen negativen Corona-Test mehr nachweisen. Dabei gilt selbstverständlich weiterhin die inzidenzabhängige Stufenregelung zur Öffnung von Einrichtungen und Geschäften, wie sie in der Bundesverordnung und der Corona-Schutzverordnung NRW jeweils festgelegt ist.

Wie bekomme ich eine Genesenenbescheinigung? Was mache ich, wenn ich die Bescheinigung meines positiven Ergebnisses nicht mehr vorliegen habe?

Das Gesundheitsamt hat die behördlichen Genesenenbescheinigungen automatisch an genesene Bürgerinnen und Bürger des Kreises versendet, auch wenn diese nicht auf Veranlassung des Gesundheitsamtes getestet wurden. Ohne dass eine gesonderte Anfrage durch Bürgerinnen und Bürger nötig ist, erfolgt der postalische Versand von Bescheinigungen bei im Gesundheitsamt eingehenden Meldungen zu neuen Infektionen, sobald die Quarantäne jeweils beendet ist.

Können Genesene statt eines PCR-Tests auch einen Antikörpertest vorlegen?

Nein. Ein Antikörpertest entspricht nicht den Vorgaben zur Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis und gilt daher nicht als ausreichender Nachweis.

Meine Genesenenbescheinigung ist älter als 6 Monate. Was heißt das für mich?

Der Status als Genesener gilt nur für einen Zeitraum von maximal 180 Tagen (6 Monate).
Das heißt, eine Person, die die Erkrankung durchgemacht hat, kann nur innerhalb dieses Zeitraums einen solchen Genesenennachweis ausgestellt bekommen und z.B. für den Besuch im Restaurant nutzen.
Nach Ablauf dieser Frist von 6 Monaten gilt die Person demnach als nicht mehr genesen.
Ab diesem Zeitpunkt sollte eine Impfung vorgenommen werden. In der Regel ist eine Impfstoffdosis ausreichend, um als vollständig geimpfte Person zu gelten. Die endgültige Entscheidung liegt beim Impfarzt.
Weitere Informationen zur COVID-19-Impfung finden Sie auf den Seiten vom RKI.

Wo bekomme ich weitere Informationen zu diesem Thema?

Auf den Websites des Landes Nordrhein-Westfalen und der Bundesregierung finden Sie weitere Informationen.

Kontaktpersonen

Was ist eine enge Kontaktperson?

Enge Kontaktpersonen haben ein ein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung mit Covid-19 nach Kontakt zu einem bestätigten Covid-19 Fall. Für die Bestimmung ist entscheidend, wie nah und wie lang sich eine mögliche enge Kontaktperson zu einem gemeldeten Covid-19-Fall befand, ob währenddessen Schutzmasken (FFP2-Masken oder Mund-Nasen-Schutz – sog. medizinische Gesichtsmasken oder OP-Masken) getragen wurden und ob der Kontakt in einem Raum mit möglicherweise infektiösen Aerosolen stattfand.

Ab wann werde ich möglichweise als eine enge Kontaktperson eingestuft?

Kontaktpersonen zu einem bestätigten COVID-19-Fall werden bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen als enge Kontaktpersonen mit erhöhtem Infektionsrisiko definiert:

1. Sie hatten engen Kontakt im Nahfeld von weniger als 1,5 m und länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz.
Adäquater Schutz heißt, dass der Covid-19-Fall und die Kontaktperson durchgehend und korrekt einen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske tragen.

2. Sie hatten ein face-to-face Gespräch mit dem Covid-19-Fall unterhalb von 1,5 m und unabhängig von dessen Dauer ohne adäquaten Schutz.
Adäquater Schutz heißt, dass der Covid-19-Fall und die Kontaktperson durchgehend und korrekt einen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske tragen.

3. Sie und der Covid-19-Fall haben sich gleichzeitig im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole aufgehalten, und zwar unabhängig vom Abstand und länger als 10 Minuten. In diesem Fall gelten Sie auch als Kontaktperson, wenn durchgehend und korrekt ein Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske (außerhalb des Arbeitsschutzes) getragen wurde.

Weitere nähere Informationen zur Risikobewertung bei einem wie oben beschriebenen engen Kontakt finden auf der Website des Robert-Koch-Instituts unter:
Risikobewertung enger Kontaktpersonen, 4.Anhänge/Anhang 1

Ich bin enge Kontaktperson und lebe mit der positiv getesteten Person in einem Haushalt.  

Hierunter fallen Familienmitglieder, WG-Bewohner oder sonstige Haushaltsangehörige.

Was ist konkret zu tun?

  • Bitte begeben Sie sich unverzüglich nach Kenntnisnahme des positiven Testergebnisses Ihres Haushaltsmitglieds in Quarantäne – Kraft Coronavirus-Test-und-Quarantäneverordnung NRW.
  • Sie erhalten durch das Gesundheitsamt ein schriftliches Informationsschreiben mit den für Sie wichtigen Informationen auf postalischem Weg (siehe Musterschreiben).
  • Sollten Sie über einen vollständigen Impfschutz mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff verfügen (siehe Seite des Paul-Ehrlich-Instituts – verlinken), innerhalb der letzten 6 Monate genesen sein oder genesen und einmal mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft worden sein, entfällt in der Regel die Quarantänepflicht für Sie. Kontakt zu älteren oder vorerkrankten Mitbürgerinnen und Mitbürgern sollten Sie meiden. Treten jedoch Krankheitssymptome auf, so müssen Sie sich unverzüglich in Quarantäne begeben und zeitnah einer Testung auf Covid-19 unterziehen. Sollte dieses Testergebnis positiv ausfallen verbleiben Sie in Quarantäne. Sie erhalten im Verlauf ein schriftliches Informationsschreiben des Gesundheitsamtes (siehe Musterschreiben).
  • Bitte notieren Sie sich den Quarantänebeginn (= Datum der Kenntnisnahme des Testergebnisses) und den Tag der Testung des ersten auf SARS-CoV-2 positiv getesteten Haushaltsmitglieds.
  • Das Gesundheitsamt bittet Sie, ein Symptomtagebuch zu führen. Notieren Sie hierin bitte 2x täglich ihre Temperatur sowie mögliche Symptome.
  • Treten Covid-19-typische Symptome während Ihrer Quarantänezeit auf (z.B. Husten, Fieber, Geschmacks-/Geruchsverlust u.a.), nehmen Sie bitte unverzüglich mit Ihrem Hausarzt/IhrerHausärztin Kontakt auf und informieren das Gesundheitsamt (telefonisch über die Bürgerhotline oder per E-Mail an Corona@335f95dddc894bb8be972fcb40ef5e4drbk-online.de unter Angabe Ihres Namens und des Stichworts „Symptome“ im Betreff).

Die Quarantäne endet frühestens 10 Tage nach dem Tag der positiven Testung (Datum) des ersten auf SARS-CoV-2 positiv getesteten Haushaltsmitglieds (primärer Quellfall). Sie kann unter bestimmten Voraussetzungen vorzeitig beendet werden (siehe den Unterpunkt: Kann eine Quarantäne verkürzt werden?)

Werde ich auf Covid-19 getestet?

Das Gesundheitsamt empfiehlt Ihnen einen PCR-Abstrich an Tag 6 bis 7 (frühestens an Tag 5). Hierzu können Sie den dem Informationsschreiben anliegenden PCR-Berechtigungsschein nutzen. Tag (5) 6 bis 7 stellen die Zeitpunkte dar, an dem sich die meisten Kontaktpersonen, die im gleichen Haushalt wie der Indexfall leben, nachweislich angesteckt haben. Dieser Test dient daher der frühzeitigen Aufdeckung/Feststellung von Ansteckungen und stellt somit einen wichtigen Teil der Pandemiebekämpfung dar.
Sollte der o.g. PCR-Test negativ ausfallen, kann das negative Testergebnis – sofern Sie ohne Symptome sind – als Freitestung genutzt werden. Sollten Sie von einer Freitestung (PCR-Test oder Bürgertest) Gebrauch machen, sind Sie verpflichtet, der Behörde dieses Testergebnis vorzulegen. Nutzen Sie bitte zur Übermittlung vorzugsweise den E-Mail Weg und senden Sie uns unter Nennung Ihres vollständigen Namens im Betreff das Testergebnis an Freitestung@7d5d0803d65c4c22bef686c6954c8e4frbk-online.de. Sie können uns das Ergebnis auch postalisch in Kopie an das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen-Kreises senden. Bewahren Sie den Original-Befund auf jeden Fall mindestens 10 Tage auf. Dieser ist auf Verlangen vorzulegen.
Es ist Ihnen gestattet, die Quarantäne kurzzeitig zur Testung (für den direkten Weg zum Abstrich hin und zurück) zu unterbrechen.

Hinweis:
Wenn Sie einen PCR-Test ab dem frühestens fünften Tag nach Quarantänebeginn durchführen lassen, bitten wir Sie der durchführenden Teststelle (Testzentren des Kreises, Hausärzte/Hausärztinnen oder Bürgertestzentren), das Informationsschreiben sowie einen Identitäts- und Adressnachweis vorzulegen. Nur so kann garantiert werden, dass die PCR-Testung über den Gesundheitsfonds getragen wird. Andernfalls müssen Sie die Kosten der Testung selbst tragen.

Weitere nähere Informationen finden auf der Website des Robert-Koch-Instituts unter:
Kontaktpersonen und Quarantäne

Das an enge Kontaktpersonen, die in einem Haushalt mit dem Indexfall leben, versendete Informationsschreiben finden Sie hier.

Ich bin enge Kontaktperson und lebe nicht mit der positiv getesteten Person in einem Haushalt. 

Informationspflicht und Quarantäne:

  • Die auf Covid-19 positiv getestete Person muss alle engen Kontaktpersonen bis 4 Tage vor oder seit der Testung informieren.
  • ACHTUNG: Wurden Sie seitens der mit Covid-19 infizierten Person über den Kontakt informiert, stehen Sie noch NICHT unter behördlicher Quarantäne.
  • Sollten Sie über einen vollständigen Impfschutz mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff verfügen (siehe Seite des Paul-Ehrlich-Instituts), innerhalb der letzten 6 Monate genesen sein oder genesen und einmal mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft worden sein, entfällt in der Regel die Quarantänepflicht für Sie. Kontakt zu älteren oder vorerkrankten Mitbürgern sollten Sie meiden. Treten jedoch Krankheitssymptome auf, so müssen Sie sich unverzüglich in Quarantäne begeben und zeitnah einer Testung auf Covid-19 unterziehen. Sollte dieses Testergebnis positiv ausfallen verbleiben Sie in Quarantäne. Sie erhalten dann im Verlauf ein schriftliches Informationsschreiben des Gesundheitsamtes (siehe Musterschreiben).
  • Halten Sie bitte solange die AHA+A+L Regeln ein (Abstand halten, Hygiene beachten, Alltag mit Maske, Corona-Warn-App nutzen, regelmäßiges lüften) und reduzieren nichtnotwendige Kontakte auf ein Minimum.
  • Die Quarantäne beginnt mit mündlicher Anordnung des Gesundheitsamtes (eine rückwirkende Quarantäne kann nicht ausgesprochen werden).
  • Die Quarantäne endet frühestens 10 Tage nach dem letzten Kontakt zu der auf Covid-19 positiv getesteten Person. Das Datum wird vom Gesundheitsamt ermittelt.
  • Eine Ordnungsverfügung wird Ihnen über die Ordnungsbehörde ausgestellt werden. In dieser finden sich weitere nützliche Informationen sowie ein PCR-Berechtigungsschein, den Sie zur Durchführung eines vom Gesundheitsamt empfohlenen PCR-Tests an Tag (5) 6 bis 7 nach letztem Kontakt zum Indexfall, nutzen können. Neben der behördlich angeordneten Quarantäne enthält die Ordnungsverfügung auch den Hinweis auf die medizinische Quarantänezeit. Sollte die Ordnungsverfügung als Nachweis (z.B. zur Entschädigung bzw. Lohnfortzahlung) an Dritte weitergegeben werden, nutzen Sie hierfür bitte Kopien und behalten das Original bei sich.

Was muss ich sonst noch tun?

  • Treten Covid-19-typische Symptome während Ihrer Quarantänezeit auf (z.B. Husten, Fieber, Geschmacks-/Geruchsverlust u.a.), nehmen Sie bitte unverzüglich mit Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin Kontakt auf und informieren das Gesundheitsamt (telefonisch über die Bürgerhotline oder per E-Mail an Corona@bfe16263d80d4b84ab97d719da7ef1f3rbk-online.de unter Angabe Ihres Namens und des Stichworts „Symptome“ im Betreff).
  • Führen Sie bitte ein Symptomtagebuch und notieren hierin 2x täglich ihre Temperatur.

    Werde ich auf Covid-19 getestet?
  • Das Gesundheitsamt empfiehlt Ihnen einen PCR-Abstrich vor Quarantäneende an Tag 6 bis 7 (frühestens an Tag 5). Das ist der Zeitpunkt, an dem sich die meisten Kontaktpersonen nachweislich angesteckt haben. Dieser Test dient daher der frühzeitigen Aufdeckung/Feststellung von Ansteckungen und stellt somit einen wichtigen Teil der Pandemiebekämpfung dar.
  • Sollte der o.g. PCR-Test negativ ausfallen, kann das negative Testergebnis – sofern Sie ohne Symptome sind – als Freitest genutzt werden.
    Sollten Sie von einer Freitestung (PCR-Test oder Bürgertest) Gebrauch machen, sind Sie verpflichtet, der Behörde dieses Testergebnis vorzulegen. Nutzen Sie bitte zur Übermittlung vorzugsweise den E-Mail Weg und senden Sie uns unter Nennung Ihres vollständigen Namens im Betreff das Testergebnis an Freitestung@20af1af5fc6f4ae6a24e4b2c83c89beerbk-online.de. Sie können uns das Ergebnis auch postalisch in Kopie an das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen-Kreises senden. Bewahren Sie den Original-Befund auf jeden Fall mindestens 10 Tage auf. Dieser ist auf Verlangen vorzulegen.
  • Es ist Ihnen gestattet, die Quarantäne kurzzeitig zur Testung (für den direkten Weg zum Abstrich hin und zurück) zu unterbrechen. Wenn Sie einen PCR-Test ab dem frühestens fünften Tag nach Quarantänebeginn durchführen lassen, bitten wir Sie der durchführenden Teststelle (Testzentren des Kreises, Hausärzte/Hausärztinnen oder Bürgertestzentren), den der Ordnungsverfügung beiligenden personalisierten PCR-Berechtigungsschein sowie einen Identitätsnachweis vorzulegen. Nur so kann garantiert werden, dass die PCR-Testung über den Gesundheitsfonds getragen wird. Andernfalls müssen Sie die Kosten der Testung selbst tragen.

Weitere nähere Informationen finden auf der Website des Robert-Koch-Instituts unter: Kontaktpersonen und Quarantäne

Allgemeines

Was muss ich tun, wenn ich Krankheitssymptome aufweise?

Bleiben Sie zu Hause und halten Sie die Abstands- und Hygieneregeln ein. Reduzieren Sie Kontakte auf ein notwendiges Minimum.

Rufen Sie am besten die Hausarztpraxis oder einen anderen behandelnden Arzt/Ärztin oder die Telefonnummer der Kassenärztlichen Vereinigung (116 117) an. Diese Kontaktstellen informieren über das weitere Vorgehen. Wenn Sie nicht gleich jemanden erreichen, versuchen Sie es erneut.

In Notfällen, zum Beispiel bei akuter Atemnot, rufen Sie die Notfallnummer 112 an. Bitte informieren Sie den Rettungsdienst vorab, dass Sie ggf. Kontakt zu einer an Covid-19 erkrankten Person hatten. Um sich und andere zu schützen, sollten Sie auf keinen Fall ohne vorherige telefonische Anmeldung eine Arztpraxis aufsuchen!

Bitten denken Sie außerdem daran: Sollten Sie (Covid-)Krankheitssymptome haben und deshalb einen PCR-Test durchführen lassen, müssen Sie sich gemäß Corona-Test-und-Quarantäneverordnung NRW vom Tag des PCR-Abstriches bis zum Erhalt des Testergebnisses von Rechts wegen in Quarantäne begeben.

Bekomme ich bei Verdienstausfall eine Entschädigung?

Wenn Sie eine Entschädigung für Ihren Verdienstausfall (entsprechend § 56 Infektionsschutzgesetz) geltend machen wollen, wenden Sie sich über Ihren Arbeitgeber zur Beantragung an den Landschaftsverband Rheinland (LVR). Der Arbeitgeber kann hier für den Zeitraum der behördlichen Quarantäne eine Kostenübernahme beantragen.

Die Übermittlung der erforderlichen Unterlagen (beispielsweise Ausdruck Quarantäneverordnung NRW, Testergebnis oder Laborauftrag) erfolgt in eigener Zuständigkeit und wird nicht durch das Gesundheitsamt übernommen: https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/taetigkeitsverbot/taetigkeitsverbot.jsp

Wie verhalte ich mich, wenn die Corona-Warn-App ausschlägt?

Die Corona-Warn-App hat drei verschiedene Statusanzeigen: "Unbekanntes Risiko" (grau), "Niedriges Risiko" (grün) und "Erhöhtes Risiko" (rot).

Konkrete Handlungsempfehlungen gibt es, wenn die Corona-Warn-App Sie über ein "erhöhtes Risiko" informiert. Ein „erhöhtes Risiko“ bedeutet, dass Sie in den vergangenen 14 Tagen mindestens eine Begegnung mit einer später positiv getesteten Person hatten. Sollte dies der Fall sein, wird Ihnen via App mitgeteilt, persönliche Kontakte zu reduzieren und sich mit der hausärztlichen Praxis, dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Rufnummer 116 117) oder dem Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen und dort das weitere Vorgehen abzustimmen. Sobald COVID-19-typische Symptome auftreten (kann in seltenen Fällen auch bei Geimpften sein), lassen Sie sich zeitnah mittels eines PCR-Tests testen und stellen sich bei Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin vor.
Zeigt die App ein „niedriges Risiko“ an, bedeutet dies, dass Sie keine Risikobegegnungen mit einer Corona-positiv getesteten Person hatten oder etwaige Risiko-Begegnungen nicht über dem definierten Schwellenwert lagen. Sie müssen in diesem Fall nichts tun, werden aber erneut über allgemein gültige Abstands- und Hygieneregeln informiert.

Bei der Statusanzeige „unbekanntes Risiko“ in Ihrer Corona-Warn-App war die Risikoermittlung noch nicht lange genug aktiv, so dass keine Risikoberechnung vorgenommen werden konnte.
Die wichtigsten Fragen zur Corona-Warn-App beantwortet die Bundesregierung hier:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app/corona-warn-app-faq-1758392

Hinweise zur Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen, medizinischen Gesichtsmasken sowie partikelfiltrierenden Halbmasken (FFP-Masken)

Informationen zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen

Telefonische Beratung

Die Hotline des Gesundheitsamtes des Rheinisch-Bergischen Kreises steht Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.

Telefon: 02202 13 14 15
Montag bis Donnerstag: 8 bis 16:30 Uhr
Freitag: 8 bis 16 Uhr
Samstag: 10 bis 14 Uhr

Bürger-Hotline des Landes Nordrhein-Westfalen
Für (allgemeine) Fragen zum Corona-Virus steht ebenfalls das NRW-Gesundheitsministerium bereit.
Telefon: 0211 91191001

Bürgertelefone umliegender Städte und Kreise
Köln: 0221 221-33500
Leverkusen: 0214 406-3333
Wuppertal: 0202 563-2000
Solingen: 0212 290-2020
Remscheid: 02191 162000
Oberbergischer Kreis: 02261 88-3888
Rhein-Sieg-Kreis: 02241 13-3333
Bonn: 0228 7175

Hotline des Amtes für Soziales & Inklusion
Für Fragen rund um die Sicherstellung der Versorgung und Pflege im häuslichen und stationären Umfeld
Telefon: 02202 13 2001
Montag bis Freitag: 8 bis 16 Uhr
E-Mail: anfragen50@rbk-online.de

Aktuelle Informationen von Gesundheitsbehörden

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