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Programme im Kulturbereich für geflüchtete Menschen

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über Programme im Kulturbereich für geflüchtete Menschen, beispielsweise Förderprogramme und Plattformen. Es handelt sich hierbei um eine informelle, kursorische Auflistung der aktuellen bzw. geplanten Hilfsprogramme im Bereich „Kultur“, von denen geflüchtete Menschen profitieren können.

Kulturrat NRW: Kultur hilft Kultur – Plattform

Die Plattform „Kultur hilft Kultur“ ist eine Initiative des Kulturrats NRW und soll geflüchteten Künstlerinnen, Künstlern und Kulturschaffenden aus der Ukraine helfen, sich im Kulturleben von Nordrhein-Westfalen zurechtzufinden. In einer Informationssammlung sind Hinweise und Links zum Kulturleben in NRW aufgelistet, die erste Kontakte, Netzwerke und Anlaufstellen nennen. Des Weiteren sind weiterführende Links zu u.a. spartenspezifischen Hilfsportalen aufgeführt. Auf der Anzeigenplattform können konkrete Angebote und Gesuche von Privatleuten und Organisationen gesichtet und selbstständig eingestellt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Landesverband der Musikschulen in NRW (LVdM NRW):

Das Projekt "Heimat: Musik" soll zu einer stärkeren Repräsentation dieser Vielfalt in den Musikschulen in Nordrhein-Westfalen beitragen. Das Projekt fördert seit 2016 die kulturelle Teilhabe und Inklusion von Menschen unterschiedlicher Herkünfte, schafft neue Begegnungen und ist daher auch ein wichtiger Beitrag für den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt. Durch die Projektförderung soll das Zusammenkommen von Geflüchteten und Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte und die kulturelle Teilhabe an den Musikschulen ermöglicht werden. Aufgrund der aktuellen Lage können auch individuelle Förderzeiträume für Projekte mit Geflüchteten aus der Ukraine beantragt und gefördert werden (Ausschreibung und Antragsformular).

Der Landesverband der Musikschulen in NRW hat außerdem eine Spendenaktion eingerichtet.
Alle Informationen sowie eine Sammlung von Benefiz-Veranstaltungen, Hilfsaktionen und weiteren nützlichen Hinweisen finden Sie auf der Seite des Landesverbands.

Landesmusikakademie Heek

Folgendes bietet die Landesmusikakademie Heek an:

•  Fortbildungen für alle, die mit Geflüchteten arbeiten, auch für Musiktherapeuten; diese Fortbildungen lassen sich sehr schnell aktivieren, da onlinebasiert.
• Langfristige Integration von Musikerinnen und Musikern in die hiesige Musiklandschaft
• Beratungsarbeit
• Fortbildungen zum Thema Selbstmanagement
• Förderprogramm „Brückenklang“ (Teilnehmende des Zertifikatslehrgangs in die Musikschulen bringen, teilweise verzahnt mit „Heimat: Musik“)

Weitere Informationen finden Sie hier.

Landesmusikrat NRW

Förderprogramm „Kulturelle und inklusive Vielfalt in der Musik“:

Das Förderprogramm unterstützt seit 2015 Musikprojekte mit und von geflüchteten Musikerinnen und Musikern sowie an Musik interessierten Menschen aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Zudem fördert und begleitet der Landesmusikrat Ensembles und Bands überwiegend geflüchteter Musikerinnen und Musikern mit dem Ziel, den Zugang zur nordrhein-westfälischen Musikszene und den entsprechenden Netzwerken zu ermöglichen. Bei allen Projekten wird Wert auf eine gendergerechte und divers gestaltete Auswahl der mitwirkenden Akteurinnen und Akteuren gelegt. Eine Erhöhung des Anteils von geflüchteten Musikerinnen und Musikern in Leitungsfunktionen wird ausdrücklich angestrebt.

Weitere Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie hier.

Ergänzende Informationen zu Hilfsmöglichkeiten erhalten Sie hier.

Residence NRW⁺

Ein Programm von Kunststiftung und Kultursekretariat NRW

Residence NRW⁺ richtet sich an bildende Künstlerinnen und Künstler und Kuratorinnen und Kuratoren mit Bezug zum Bundesland Nordrhein-Westfalen sowie an Kuratorinnen und Kuratoren aus der Schweiz. Mit den vier programmatischen Kernelementen – Austausch, Praxis, Betreuung und Netzwerk – bietet Residence NRW⁺ die bestmöglichen Bedingungen für die Weiterentwicklung im jeweiligen Arbeitsfeld.
Pro Jahr vergibt Residence NRW⁺ vier zwölfmonatige Stipendien für bildende Künstlerinnen und Künstler sowie vier sechsmonatige Stipendien für Kuratorinnen und Kuratoren. Besonderheiten des Stipendiums sind das gemeinsame Leben und Arbeiten, das den Austausch untereinander befördert. Dementsprechend ist die Bereitschaft aller Stipendiatinnen und Stipendiaten, die Stipendienzeit vornehmlich am Residenzort zu verbringen, Voraussetzung. Zum Leben und Arbeiten werden kostenfrei geeignete Räume zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Einen Überblick erhalten Sie ebenfalls hier.

Goethe-Institut und Artists at Risk: Matching-Portal für Unterstützungsangebote von Kulturinstitutionen in Deutschland an Kulturschaffende aus der Ukraine

Das Goethe-Institut hat gemeinsam mit der internationalen NGO Artists at Risk in den letzten Wochen ein Matching-Portal auf den Weg gebracht, mit welchem Unterstützungsangebote von Kulturinstitutionen in Deutschland an Kulturschaffende aus der Ukraine vermittelt werden.

Das können zum Beispiel Residenzen und Stipendien sein, aber auch Arbeitsmöglichkeiten und Studioplätze, bis hin zu Ausstellungen, künstlerischen Auftritten oder Produktionen, die einen Zeitraum von einem bis sechs Monaten umfassen.

Zu diesem Service gehört ebenfalls, dass diese Angebote bei Bedarf finanziell gefördert werden können. Insbesondere kleinere Institutionen und Strukturen, die keine sonstigen finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten haben, sollen so ermutigt werden, neue Angebote einzurichten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Stand: 25.07.2022
Auflistung ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Quelle: Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) sowie Landkreistag Nordrhein-Westfalen