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AKTUELLE INFORMATIONEN ZUM THEMA COVID-19
IM BEREICH KULTUR


Maßnahmen des Landes NRW:

Die Landesregierung hat eine zentrale Informationsplattform für Bürgerinnen und Bürger erstellt, um über aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen zu informieren. Die Plattform finden Sie hier: https://www.land.nrw/corona

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft hat weitreichende Maßnahmen unternommen um die Folgen der Corona-Pandemie in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, politische Bildung und Weiterbildung zu bekämpfen. Alle Informationen und Übersichten dazu finden Sie hier: https://www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie bietet speziell für Unternehmen Informations- und Austauschmöglichkeiten sowie Ansprechpartner: https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner

Entschädigung des Verdienstausfalls bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot bzw. einer Quarantäne unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Auch Selbstständige und Freiberuflerinnen und Freiberufler erhalten den Verdienstausfall ersetzt. Der Antrag muss innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung des Tätigkeitsverbots oder Ende der Absonderung gestellt werden. Zuständig in Nordrhein-Westfalen sind der Landschaftsverband Rheinland (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf) und der Landschaftsverband Westfalen Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster). 

Für den Rheinisch-Bergischen Kreis (Regierungsbezirk Köln) ist der Landschaftsverband Rheinland zuständig. LVR-Servicenummer: 0221 809-5444.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/taetigkeitsverbot/taetigkeitsverbot.jsp#


Maßnahmen der Bundesregierung:

Bundesförderprogramm Neustarthilfe Plus

Mit dem Programm Neustarthilfe Plus werden Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in den Förderzeiträumen Juli bis September und Oktober bis Dezember 2021 unterstützt. Der Vorschuss (Betriebskostenpauschale) wurde im Vergleich zur Neustarthilfe auf maximal 4.500 Euro für Soloselbstständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und auf bis zu 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften im gesamten Bezugszeitraum erhöht.

Seit dem 14. Oktober 2021 können Sie Direktanträge auf Neustarthilfe Plus Oktober bis Dezember 2021 stellen. Frist für die Einreichung ist der 31. Dezember 2021.

Generell gilt: Sie können den Vorschuss in voller Höhe behalten, wenn Sie Umsatzeinbußen von 60 Prozent und mehr hatten. Wenn der Umsatz im Förderzeitraum um weniger als 60 Prozent gesunken ist, muss ein Teil des Vorschusses zurückgezahlt werden, so dass Neustarthilfe Plus und Umsatz im Förderzeitraum 90 Prozent des Referenzumsatzes nicht überschreiten. Erst wenn der Umsatzeinbruch weniger als zehn Prozent beträgt (d.h. Umsatz im Förderzeitraum entspricht mehr als 90 Prozent des Referenzumsatzes), muss der gesamte Vorschuss zurückgezahlt werden.

Die Antragsvoraussetzungen, die FAQs und alle weiteren Informationen finden Sie unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Neustarthilfen/Neustarthilfe-Plus/neustarthilfe-plus.html

Bundesförderprogramm NEUSTART KULTUR

Im Bereich Musik und den Darstellenden Künsten sollen die Stipendienprogramme des Musikfonds, des Deutschen Musikrats sowie der Bundeskulturfonds fortgesetzt und neu ausgeschrieben werden. Auch das Förderprogramm Dis-Tanzen, das künstlerische Arbeiten freier Gruppen der Tanzszene unterstützt, wird aufgestockt.

Im Literaturbereich wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturfonds die Förderung literarischer, alternativer und digitaler Angebote weiter ausgebaut. Die Mittel sollen insbesondere Autorinnen und Autoren der Kinder-und Jugendliteratur, Theaterautorinnen und Theaterautoren sowie Literaturübersetzerinnen und -übersetzern zugutekommen. Anträge können über die Webseiten des Deutschen Literaturfonds und des Deutschen Übersetzerfonds gestellt werden. Auch die Buch- und Verlagsbranche soll unterstützt werden.

Ausführliche Hinweise finden Sie unter https://neustartkultur.de/ sowie unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/kultur/1772990-1772990

Hilfe für Künstlerinnen, Künstler und Kreative

Die Bundesregierung hilft mit Unterstützung in Milliardenhöhe und weiteren Förderleistungen.

Weiteres erhalten Sie hier im Überblick: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Der Sonderfonds unterstützt die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen mit zwei zentralen Bausteinen: Zum einen einer Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen, die unter Beachtung Corona-bedingter Hygienebestimmungen der Länder mit reduziertem Publikum stattfinden. Diese Hilfe steht für Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen ab dem 1. Juli 2021 und für Veranstaltungen mit bis zu 2000 Personen ab dem 1. August 2021 zur Verfügung. Damit können Künstlerinnen und Künstler ebenso wie die Veranstalter nun den Wiederanlauf planen. Der zweite Baustein ist eine Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen, die für die Zeit ab dem 1. September 2021 geplant werden. Dies betrifft Konzerte und Festivals mit über 2.000 Besucherinnen und Besuchern, die einen langen Planungsvorlauf benötigen.

Alle weiteren Informationen zu den beiden Bausteinen des Kulturfonds, Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Kulturveranstaltungen (bis 2.000 Personen) und Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen (ab 2.000 Personen) erhalten Sie unter: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2021/05/2021-05-26-sonderfonds-kulturveranstaltungen.html und https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/buerokratieabbau/sonderfondskulturveranstaltung-1917654

sowie hier:

Sonderfond des Bundes für Kulturveranstaltungen

Anlage Sonderfond des Bundes für Kulturveranstaltungen


Umgesetzt wird der Sonderfonds des Bundes über die Kulturministerien der Länder. Die dortigen Kulturbehörden oder andere beauftragte Stellen sind zuständig für die Prüfung und Bewilligung der Anträge. Die Registrierung der Anträge erfolgt über eine Internetplattform, die von der Freien und Hansestadt Hamburg für alle Länder betreut wird. Um Rückfragen von Veranstalterinnen und Veranstaltern beantworten zu können, ist eine telefonische Service-Hotline der Länder unter der Telefonnummer 0800-6648430 geschaltet. Das Land Nordrhein-Westfalen organisiert den Aufbau und die Betreuung dieser bundeseinheitlichen Hotline.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
Sonderprogramm "Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit"

Der Bund hat das Sonderprogramm 2021 bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Für die zweite Förderperiode 2021 stehen noch 45 Millionen Euro zur Unterstützung von Einrichtungen wie Jugendherbergen, Schullandheimen und Familienferienstätten zur Verfügung.

Zielgruppe des Sonderprogramms 2021 sind Einrichtungen im Bereich der Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit mit Übernachtungsangeboten und Familienferienstätten.
Die Hilfen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Form von Billigkeitsleistungen in Höhe von bis zu 90 Prozent des dargelegten Liquiditätsengpasses oder als Zuschuss zu den ungedeckten Fixkosten zwischen dem 1. Juli 2021 und dem 31. Dezember 2021 gewährt. Die Höchstförderung pro Bett wurde auf 600 Euro abgesenkt.

Die Antragsformulare, Förderrichtlinien sowie alle weiteren Informationen finden Sie hier:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/hilfen-fuer-soziale-einrichtungen/sonderprogramm-kinder-jugend-bildung-arbeit

Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Sonderregulungen zum Kurzarbeitergeld

Die Anschlussregelungen für das Kurzarbeitergeld sollen Unternehmen und Beschäftigten, die von der Corona-Pandemie und ihren Folgen betroffen sind, Planungssicherheit geben.

Mit der Vierten Verordnung zur Änderung der Kurzarbeitergeldverordnung werden bis zum 31. Dezember 2021 die Erleichterungen beim Zugang zum Kurzarbeitergeld, die bisher auf Betriebe begrenzt waren, die die Kurzarbeit bis zum 30. September 2021 eingeführt haben, auf alle Betriebe unabhängig vom Zeitpunkt der Einführung der Kurzarbeit ausgeweitet und die volle Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.

Alle weiteren Informationen erhalten Sie auf folgenden Seiten:

https://www.bmas.de/DE/Corona/erleichtertes-kurzarbeitergeld.html

https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-KUG/faq-kug-kurzarbeit-und-qualifizierung.html

Corona-Grundsicherung der Bundesagentur für Arbeit

Für Kultur- und Medienschaffende, denen durch die jetzige Krise das Einkommen oder die wirtschaftliche Existenz wegbricht, wurde der Zugang zu Leistungen der Grundsicherung vereinfacht. Dies gilt unabhängig davon, ob der Antragsteller arbeitslos ist, einer Beschäftigung (auch in Kurzarbeit) nachgeht oder selbständig ist. Die Leistungen der Grundsicherung umfassen den Regelbedarf für den persönlichen Lebensunterhalt. Das Einkommen eines Partners bzw. einer Partnerin zählt mit, wenn der Antragsteller mit dieser Person in einem Haushalt lebt. In diesem Zeitraum werden auch die Kosten der Unterkunft (Miete, Nebenkosten, Heizkosten) in voller Höhe übernommen.

Der Antrag auf Grundsicherung kann per E-Mail oder per Post beim zuständigen Jobcenter gestellt werden.

Nähere Informationen und sowie das Antragsformular finden Sie unter:
https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-grundsicherung/

Antworten auf die wichtigsten Fragen finden Sie hier:
https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung-arbeitslosengeld-2

Liquiditätshilfen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise, indem sie die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität erleichtert. Die KfW nutzt dazu die bestehenden Kredite und verbessert dort die Zugangsbedingungen und Konditionen. Auch Unternehmen, Selbständige und Freiberuflern der Kultur- und Kreativwirtschaft stehen diese Hilfsangebote offen. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um Zuschüsse handelt. Unternehmen, Selbständige und Freiberufler, die eine Unterstützung der KfW nutzen möchten, wenden sich zunächst an ihre Hausbank, die die jeweiligen KfW-Kredite durchleitet.

Darüber hinaus bietet die KfW ein Sonderprogramm an, in dem die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert sind. Sie betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 Prozent, bei Investitionen sogar bis zu 90 Prozent. Diese sollen auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten (krisenadäquate Erhöhung der Risikotoleranz) geraten sind.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/KfW-Corona-Hilfe/


Maßnahmen auf europäischer Ebene:

INFORMATIONEN

Auch auf europäischer Ebene werden Unterstützungsmaßnahmen ergriffen, von denen auch der Kultur- und Kreativsektor profitieren kann. Dazu gehören Hilfen für Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch Garantiefonds über den Europäischen Investment Fund oder COSME (Competitiveness of SME) ebenso wie die „Corona Response Investment Initiative (CRII)“ der EU mit der Mittel für spezifische Maßnahmen im Zusammenhang mit Corona bereitgestellt werden sollen.

Darüber hinaus hat die Europäische Kommission sowie die EACEA (Exekutivagentur) zur Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors angekündigt, bei der Umsetzung und Durchführung des Förderprogrammes Kreatives Europa mit ihren Säulen „MEDIA“ und „Kultur“ innerhalb der Grenzen des geltenden Rechtsrahmens die größtmögliche Flexibilität anzuwenden. Die BKM steht mit den zuständigen Stellen der Europäischen Kommission dazu in regelmäßigem Austausch.

Eine Übersicht finden Sie unter: https://ec.europa.eu/programmes/creative-europe/content/corona-virus-consequences-creative-europe-programme-and-related-activities_en


Stiftungen, Fonds, Initiativen und Verwertungsgesellschaften: 

Notfallunterstützung der Deutschen Orchesterstiftung

Die Deutsche Orchester Stiftung hat einen Nothilfefonds eingerichtet, der freiberufliche Musiker*innen im Klassikbereich, die Mitglied der Künstlersozialkasse (KSK) sind, unterstützt.

Ausführliche Informationen sowie das Antragsformular gibt es unter folgendem Link: https://orchesterstiftung.de/nothilfefonds/

Kulturstiftung des Bundes (KSB)

Die aus dem BKM-Haushalt finanzierte Kulturstiftung des Bundes bemüht sich einzelfallbezogen um geeignete Unterstützung für in Bedrängnis geratene Kulturschaffende. Wenn Veranstaltungen nicht mehr stattfinden können, können laufende Projekte die bisher angefallenen Ausgaben grundsätzlich geltend machen. Bestehende Projektförderungen können – falls möglich – durch Änderungen an die neue Situation angepasst werden.

Nähere Informationen erhalten Sie unter: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/foerderung/coronakrise_aktuelle_informationen.html

Beihilfen für in Not geratene Literaturschaffende
(Autorinnen und Autoren sowie Verlegende)

Gemäß seiner Richtlinien sind Anträge an den Sozialfonds der VG WORT möglich. Es werden Beihilfen für in Not geratene Wortautorinnen und -autoren und Verlegerinnen und Verleger gewährt. Für den Antrag sind detaillierte Angaben zu Einkünften und Vermögenslage notwendig.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.vgwort.de/die-vg-wort/sozialeinrichtungen/sozialfonds.html

#HANDFORAHAND des Junge Literaturvermittlung e.V.

Der Junge Literaturvermittlung e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung von Kunst, der neue Formate und Strategien für Produktion, Rezeption und Reflexion von Literatur gestaltet und entwickelt.
Freie Bühnen- und Tontechniker*innen, Beleuchter*innen, Stage Hands und Veranstaltungshelfer*innen sind mit am stärksten von der Corona-Krise betroffen und gleichzeitig unabdingbarer Bestandteil der kulturellen Infrastruktur. Zur Unterstützung dieser Berufsgruppe sammelt der Verein Spenden für einen privaten Solidaritätsfonds. Die vereinnahmten Mittel werden nach Weisung eines unabhängigen Vergabegremiums monatlich an diejenigen Betroffenen ausgezahlt, die sie am meisten brauchen. Zuwendungsgeber*innen erhalten eine Spendenbescheinigung.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier: https://www.handforahand.de/

#KunstNothilfe

Die Kunst-Nothilfe unterstützt Kulturschaffende mit bis zu 1.000 EUR. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse.

Weitere Informationen unter: https://elinor.network/kunstnothilfe/


Kreativwirtschaft:

Hilfe für Filmschaffende

Die Hamburger Kanzlei "Von Have Fey" hat einen umfangreichen Frage-Antwort-Katalog im Hinblick auf arbeitsrechtliche Fragestellungen für die Corona-Krise zusammengestellt, der sich an Produzenten und Filmschaffende richtet.

Diesen finden Sie hier: https://www.ffhsh.de/de/Magazin/News/2020/20200318-corona-hilfe-produzenten-filmbranche.php

Film- und Medienbranche

Um die Branche mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln bestmöglich zu unterstützen, haben die Bundes- und Länderförderer ein gemeinsames Hilfsprogramm mit Maßnahmen für die Bereiche Produktion, Verleih und Kino entwickelt, das schnell und unbürokratisch umgesetzt werden soll.

Das Hilfsprogramm bezieht sich auf von verschiedenen Fördereinrichtungen gemeinsam geförderte Projekte und soll dort greifen, wo alle anderen im Kontext der Corona-Krise ergriffenen Hilfsmaßnahmen und Förderprogramme des Bundes und der Länder nicht in Anspruch genommen werden können.

Mehr unter: https://www.ffa.de/corona-soforthilfe-1.html

Webkonferenzen für Designerinnen und Designer

Die Allianz Deutscher Designer AGD veranstaltet Webkonferenzen zum Thema Corona und stellt sie kostenlos online. Außerdem gibt es immer freitags den »Designers’ Morning Talk«, bei dem man sich austauschen kann.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://agd.de/termine/agd-designers-morning-talk

Handreichung für Schriftstellerinnen und Schriftsteller

Die Ver.di-Fachgruppe VS Verband deutscher Schriftsteller und Schriftstellerinnen hat eine Handreichung für die Unterstützung selbständiger und freier Kulturschaffenden veröffentlicht.

Diese finden Sie hier: https://vs.verdi.de/themen/nachrichten/++co++4e085142-660f-11ea-9bec-001a4a160100


Beratungsangebote und Überblicksdarstellungen:

Landesbüro für Bildende Kunst (LaBK)

Ein zusätzliches Informationsangebot für bildende Künstlerinnen und Künstler, die im Zuge der Covid-19-Krise Fragen zu ihrer arbeitsrechtlichen Situation haben, stellt das Landesbüro für Bildende Kunst (LaBK) zur Verfügung.

Mehr unter (Rubrik "Aktuelles"): https://www.labk.nrw/

Angebote der Künstlersozialkasse (KSK)

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es bei Versicherten und Abgabepflichtigen in der Künstlersozialversicherung zu Einnahmeausfällen unter anderem durch abgesagte Veranstaltungen, zurückgegebene Tickets, etc. Bei Versicherten, deren Einkommensprognose sich verändert hat, besteht die Möglichkeit, der Künstlersozialkasse die geänderte Einkommenserwartung zu melden. Die Beiträge werden den geänderten Verhältnissen angepasst. Bei akuten Zahlungsschwierigkeiten können zudem individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden. Bei abgabepflichtige Unternehmen können die monatlichen Vorauszahlungen reduziert werden. Bestehen akute Zahlungsschwierigkeiten können auch hier individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden.

Hier erfahren Sie mehr: https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html

Quarantäne-Entschädigung für Freiberuflerinnen und Freiberufler

Der Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland VGSD hat einen Plattform mit den aktuellen Beiträgen zur Corona-Krise online gestellt.

Hier erfahren Sie mehr: https://www.vgsd.de/themen/corona/

Mitteilungen des Deutschen Kulturrats

Als Service für alle betroffenen Künstlerinnen und Künstler, kulturwirtschaftlichen Unternehmen, öffentlichen und privaten Kultureinrichtungen, aber auch für interessierte Politikerinnen und Politiker und Journalistinnen und Journalisten hat der Deutsche Kulturrat die aktuellen Ereignisse, Positionen, Handreichungen, Maßnahmen und weiteres auf seiner Internetseite zusammengefasst:

https://www.vgsd.de/themen/corona/

Im "Corona versus Kultur - Newsletter" des Deutschen Kulturrates finden Sie ebenfalls eine Übersicht über die Hilfsangebote des Bundes und der Länder sowie die unmittelbare Hilfe aus dem Kulturbereich selbst. Wer den Corona versus Kultur - Newsletter noch nicht regelmäßig bekommt, kann sich einfach in den Newsletterverteiler des Deutschen Kulturrates unter eintragen unter: https://www.kulturrat.de/#newsletter

Mitteilungen des Kulturrats NRW

Der Kulturrat NRW hat unter anderem „Corona-Kultur-Sprechstunden“ eingerichtet. Im Rahmen dieses Pilotprojekts bietet der Kulturrat individuelle telefonische Beratungen für Kulturschaffende in NRW zu folgenden Themen an:

1. Beratung zu finanziellen Soforthilfe-Programmen/Entlastungen
2. Corona-Krisen-Beratung zur Vorsorge von negativen finanziellen Konsequenzen (Projektförderung, Fundraising)

Die Berater und jeweiligen Sprechzeiten finden Sie hier: https://www.kulturrat-nrw.de/corona-sprechstunde/

Weiterhin finden Sie alles Wissenswerte zum aktuellen Stand der Dinge hier: https://www.kulturrat-nrw.de/corona-informationen/

VER.DI CORONA-FAQ für Solo-Selbstständige

Die Gewerkschaft ver.di erläutert in diesem FAQ für Solo-Selbstständige, welche Hilfen beschlossen und geplant sind, welche aktuellen rechtlichen Bedingungen gelten und was auf dieser Grundlage konkret getan werden kann.

Die Übersicht finden Sie hier: https://selbststaendige.verdi.de/beratung/corona-infopool/++co++aa8e1eea-6896-11ea-bfc7-001a4a160100

Das Gründerlexikon, Torsten Montag:
RATGEBER "Die Corona-Krise als Unternehmen überstehen"

Das Gründerlexikon berichtet und informiert seit 2004 über die Welt der Existenzgründer und Selbständigen in Deutschland. Der eigene Schritt in die Selbständigkeit gab Torsten Montag (Dipl. Betriebswirt) die Inspiration zu diesem Nachschlagewerk.

In seinem Gratis-Ratgeber: "Die Corona-Krise als Unternehmen überstehen" liefert er einen Überblick über die Corona-Soforthilfen:

https://www.gruenderlexikon.de/news/kurz-notiert/corona-soforthilfen-der-bundeslaender-im-ueberblick-84233716?fbclid=IwAR0L_0HNfb5WyCsZ6w77e77w6ukVOUgWIxYzIaDgG1Ss_mWHrcKAt9Ug6OU

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Stand: Oktober 2021. Änderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.