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AKTUELLE INFORMATIONEN ZUM THEMA COVID-19
IM BEREICH KULTUR


Maßnahmen des Landes NRW:

Die Landesregierung hat eine zentrale Informationsplattform für Bürgerinnen und Bürger erstellt, um über aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen zu informieren. Die Plattform finden Sie hier: https://www.land.nrw/corona

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft hat weitreichende Maßnahmen unternommen um die Folgen der Corona-Pandemie in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, politische Bildung und Weiterbildung zu bekämpfen. Alle Informationen und Übersichten dazu finden Sie hier: https://www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie bietet speziell für Unternehmen Informations- und Austauschmöglichkeiten sowie Ansprechpartner: https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner

Bund und Landesregierung NRW: ÜBERBRÜCKUNGSHILFE III

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Es handelt sich um unbürokratische und schnelle Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Überbrückungshilfe III läuft bis Ende Juni 2021.

Die Überbrückungshilfe III umfasst auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbstständige“. Damit soll der besonderen Situation von Soloselbstständigen, insbesondere Künstler/-innen und Kulturschaffenden Rechnung getragen werden. Zusätzlich zur Erstattung von Fixkosten können Solo-Selbständige eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5.000 Euro beantragen. Diese Unterstützungsmaßnahme richtet sich insbesondere an Solo-Selbständige, die nur geringe Fixkosten haben, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche erleiden. Bemessungsgrundlage sind 25 Prozent des Vergleichsumsatzes im Jahr 2019. Der einmalige Betriebskostenzuschuss wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet und wird, wenn die Antragsvoraussetzungen stimmen, als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Voraussetzung ist, dass das Einkommen im Referenzzeitraum zu mindestens 51 Prozent aus selbständiger Tätigkeit erzielt wurde. Die Höhe der Betriebskostenpauschale richtet sich nach dem Umsatz und dem Verlust gegenüber dem Referenzzeitraum.

ANTRAGSFRIST: Anträge auf Dezemberhilfe können bis zum 31.03.2021 gestellt werden.

Bei Fragen zur Überbrückungshilfe steht Ihnen eine Hotline zur Verfügung: 0211-7956 4996


Weitere Informationen und die Eckpunkte des Überbrückungshilfe-Programms finden Sie hier:

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2021-01-19-ueberbrueckungshilfe-verbessert.html

Landesregierung NRW: Sonderprogramm "Heimat, Tradition und Brauchtum"

Von der Corona-Pandemie betroffene Vereine können einen Zuschuss bis zu 15.000 € erhalten

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat das Sonderprogramm „Heimat 2020“ aufgelegt, um die Folgen der COVID-19 Pandemie für Vereine oder Organisationen abzumildern. Gemeinnützigen, mildtätigen und/oder kirchlichen Zwecken dienende Vereine und Körperschaften mit Sitz in Nordrhein-Westfalen können zur Überwindung eines durch die Corona-Krise verursachten existenzgefährdenden Liquiditätsengpasses einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen. 

Das Antragsverfahren ist vollständig digitalisiert und erfolgt über die Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Anträge können bis Mitte 2021 eingereicht werden. Die Anträge werden bei den Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen bearbeitet.

Hier geht es zum Online-Antrag.

Voraussetzung für die Gewährung der Sonderhilfe ist die Vermeidung eines durch die Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpasses, der zu einer Existenzgefährdung in Form einer drohenden Zahlungsunfähigkeit führen könnte. Die existenzbedrohende wirtschaftliche Lage und/oder der finanzielle Engpass muss aufgrund des Wegfalls von Einnahmen und/oder nicht zu verhindernden Ausgaben durch die Corona-Pandemie eingetreten sein.

Ein Beispiel: Vereine erzielen mit der Durchführung von Festen oder durch zeitweise Vermietung oder durch Eintrittsgelder in der Zeit zwischen März und August regelmäßig Erlöse, die zur Deckung laufender Kosten zwingend erforderlich sind. Kann der Wegfall dieser Erlöse aufgrund der Corona-Pandemie nicht ausgeglichen werden, kann der Betrag gefördert werden, der zur Deckung unvermeidlicher laufenden Kosten erforderlich ist. 

Ausführliche Informationen zum Verfahren sind auf der Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen abrufbar:

https://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/sonderprogramm-heimat-2020

ENTSCHÄDIGUNG des Verdienstausfalls durch Quarantäne

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot bzw. einer Quarantäne unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Auch Selbstständige und Freiberuflerinnen und Freiberufler erhalten den Verdienstausfall ersetzt. Der Antrag muss innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung des Tätigkeitsverbots oder Ende der Absonderung gestellt werden. Zuständig in Nordrhein-Westfalen sind der Landschaftsverband Rheinland (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf) und der Landschaftsverband Westfalen Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster). 

Für den Rheinisch-Bergischen Kreis (Regierungsbezirk Köln) ist der Landschaftsverband Rheinland zuständig. LVR-Servicenummer: 0221 809-5444.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/taetigkeitsverbot/taetigkeitsverbot.jsp#


Maßnahmen der Bundesregierung:

Bundesförderprogramm NEUSTART KULTUR

Die Koalition hat im Rahmen eines 130 Milliarden Euro schweren Konjunkturpakets auch ein Programm für Kunst und Kultur eingeplant. Für das Programm NEUSTART KULTUR stellt die Bundesregierung rund eine Milliarde Euro zur Verfügung. NEUSTART KULTUR sieht die Förderung ganz verschiedener Bereiche von Kultur und Medien vor. Ziel des Programms ist es, das durch die Corona-Pandemie lahmgelegte kulturelle Leben wieder anzukurbeln und dadurch Arbeitsmöglichkeiten für Künstler*innen und alle im Kulturbereich Tätigen zu schaffen. Im Fokus stehen dabei vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser erneut zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen, um Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen eine Erwerbs- und Zukunftsperspektive zu bieten.

Die Fördermittel werden durch die sechs Bundeskulturfonds vergeben.
Art, Umfang und Höhe der Zuwendungen unterscheiden sich in den einzelnen Kultursparten. Die Förderungen umfassen unter anderem Stipendien für Künstler sowie Unterstützungen für Institutionen, Veranstaltungen, Konzepte, Onlineangebote oder pädagogische Projekte.

Fördergrundsätze und Antragsformulare zu weiteren Förderprogrammen von NEUSTART KULTUR werden in den kommenden Wochen sukzessive auf den Internetseiten von Branchenverbänden und anderen Organisationen veröffentlicht.


Aktuelle und detaillierte Hinweise finden Sie unter:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/neustart-kultur-startet-1775272

https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/kultur/1772990-1772990

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Sonderprogramm "Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit"

Gemeinnützige Einrichtungen der kulturellen Kinder- und Jugendbildung können Zuschüsse für coronabedingte Einnahmeausfälle als Billigkeitsleistung beantragen. Insgesamt stehen 100 Millionen Euro zur Verfügung. Die Richtlinie legt fest, dass Zuschüsse als freiwillige Zahlung gewährt werden können, wenn gemeinnützige Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe mit Übernachtungsangeboten sowie gemeinnützige und als Träger der Kinder- und Jugendhilfe anerkannte Einrichtungen und Organisationen des längerfristigen internationalen Jugendaustausches erhebliche Einnahmeausfälle erlitten haben. Dabei wurde eine zweiteilige Programmstruktur entwickelt:

Teil B: Zuschüsse für den langfristigen internationalen Jugendaustausch
Für den langfristigen internationalen Jugendaustausch ist eine zentrale Vergabe durch die Freie und Hansestadt Hamburg vorgesehen. Zur Überführung und Bewirtschaftung durch das Bundesland Hamburg wird eine eigenständige Bund-Länder-Vereinbarung in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Finanzen getroffen.

Die Hilfen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Form von Billigkeitsleistungen in Höhe von bis zu 90 Prozent des dargelegten Liquiditätsengpasses zwischen dem 1. April 2020 und dem 31. August 2021 gewährt.
Die Antragstellung erfolgt bei genannten Zentralstellen oder - sofern keine Zentralstellenzugehörigkeit vorliegt - direkt bei der Sozialbehörde Hamburg. Anträge sind für das jeweilige Förderjahr zu stellen.

Die Antragsformulare, Förderrichtlinien sowie alle weiteren Informationen finden Sie hier:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/ministerium/ausschreibungen-foerderung/foerderrichtlinien/sonderprogramm-kinder-jugend

BUNDESMINISTERIUM FÜR ARBEIT UND SOZIALES: Sonderregulungen zum Kurzarbeitergeld

Die Corona-Sonderregelungen beim Kurzarbeitergeld wurden verlängert. Das Beschäftigungssicherungsgesetz ist am 1. Januar 2021 in Kraft getreten.

Die Anschlussregelungen für das Kurzarbeitergeld sollen Unternehmen und Beschäftigten, die von der Corona-Pandemie und ihren Folgen betroffen sind, Planungssicherheit geben. Mit dem Gesetz werden folgende Maßnahmen verlängert:

Die Regelung zur Erhöhung des Kurzarbeitergeldes (auf 70/77 Prozent ab dem vierten Monat und auf 80/87 Prozent ab dem siebten Monat) wird bis zum 31. Dezember 2021 verlängert für alle Beschäftigten, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2021 entstanden ist.

Die bestehenden befristeten Hinzuverdienstregelungen werden insoweit bis zum 31. Dezember 2021 verlängert, als Entgelt aus einer geringfügig entlohnten Beschäftigung (sogenannter Minijobs bis 450 Euro), die während der Kurzarbeit aufgenommen wurde, anrechnungsfrei bleibt.

Die Sozialversicherungsbeiträge werden bis 30. Juni 2021 vollständig erstattet. Anschließend zur Hälfte - längstens bis 31. Dezember 2021 - für alle Betriebe, die bis 30. Juni 2021 mit Kurzarbeit begonnen haben. Die hälftige Erstattung der SV-Beiträge kann durch Qualifizierung während Kurzarbeit bis 31. Dezember 2021 auf 100 Prozent erhöht werden.


Weitere Informationen erhalten Sie auf diesen Seiten:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/kurzarbeit-wird-verlaengert-1787352

https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-KUG/faq-kug-kurzarbeit-und-qualifizierung.html

CORONA-GRUNDSICHERUNG der BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT

Für Kultur- und Medienschaffende, denen durch die jetzige Krise das Einkommen oder die wirtschaftliche Existenz wegbricht, wurde der Zugang zu Leistungen der Grundsicherung vereinfacht. Dies gilt unabhängig davon, ob der Antragsteller arbeitslos ist, einer Beschäftigung (auch in Kurzarbeit) nachgeht oder selbständig ist. Die Leistungen der Grundsicherung umfassen den Regelbedarf für den persönlichen Lebensunterhalt. Um den Zugang zur Grundsicherung zu vereinfachen, entfällt bei Neuanträgen bis zum 30.06.2020 für die ersten sechs Monate die Vermögensprüfung, wenn erklärt wird, dass kein erhebliches verwertbares Vermögen verfügbar ist (Höchstgrenze 60.000 Euro für das erste zu berücksichtigende Haushaltsmitglied; 30.000 Euro für jedes weitere zu berücksichtigende Haushaltsmitglied). Das Einkommen eines Partners bzw. einer Partnerin zählt mit, wenn der Antragsteller mit dieser Person in einem Haushalt lebt. In diesem Zeitraum werden auch die Kosten der Unterkunft (Miete, Nebenkosten, Heizkosten) in voller Höhe übernommen.

Die Regelungen über den erleichterten Zugang zur Grundsicherung gelten für Bewilligungszeiträume, die bis zum 31. März 2021 beginnen.

Der Antrag auf Grundsicherung kann per E-Mail oder per Post beim zuständigen Jobcenter gestellt werden.

Nähere Informationen und sowie das Antragsformular finden Sie unter:

https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-grundsicherung/


Antworten auf die wichtigsten Fragen finden Sie hier:

https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung-arbeitslosengeld-2

HILFE für KÜNSTLERINNEN, KÜNSTLER und KREATIVE

Die Bundesregierung hilft mit Unterstützung in Milliardenhöhe und weiteren Förderleistungen.

Weiteres erhalten Sie hier im Überblick:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438

LIQUIDITÄTSHILFEN der KREDITANSTALT FÜR WIEDERAUFBAU (KfW)

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise, indem sie die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität erleichtert. Die KfW nutzt dazu die bestehenden Kredite und verbessert dort die Zugangsbedingungen und Konditionen. Auch Unternehmen, Selbständige und Freiberuflern der Kultur- und Kreativwirtschaft stehen diese Hilfsangebote offen. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um Zuschüsse handelt. Unternehmen, Selbständige und Freiberufler, die eine Unterstützung der KfW nutzen möchten, wenden sich zunächst an ihre Hausbank, die die jeweiligen KfW-Kredite durchleitet.

Darüber hinaus bietet die KfW ein Sonderprogramm an, in dem die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert sind. Sie betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 Prozent, bei Investitionen sogar bis zu 90 Prozent. Diese sollen auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten (krisenadäquate Erhöhung der Risikotoleranz) geraten sind.

Nähere Informationen erhalten Sie unter:

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/KfW-Corona-Hilfe/


Maßnahmen auf europäischer Ebene:

INFORMATIONEN

Auch auf europäischer Ebene werden Unterstützungsmaßnahmen ergriffen, von denen auch der Kultur- und Kreativsektor profitieren kann. Dazu gehören Hilfen für Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch Garantiefonds über den Europäischen Investment Fund oder COSME (Competitiveness of SME) ebenso wie die „Corona Response Investment Initiative (CRII)“ der EU mit der Mittel für spezifische Maßnahmen im Zusammenhang mit Corona bereitgestellt werden sollen.

Darüber hinaus hat die Europäische Kommission sowie die EACEA (Exekutivagentur) zur Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors angekündigt, bei der Umsetzung und Durchführung des Förderprogrammes Kreatives Europa mit ihren Säulen „MEDIA“ und „Kultur“ innerhalb der Grenzen des geltenden Rechtsrahmens die größtmögliche Flexibilität anzuwenden. Die BKM steht mit den zuständigen Stellen der Europäischen Kommission dazu in regelmäßigem Austausch.

Eine Übersicht finden Sie unter:

https://ec.europa.eu/programmes/creative-europe/content/corona-virus-consequences-creative-europe-programme-and-related-activities_en


Stiftungen, Fonds, Initiativen und Verwertungsgesellschaften: 

NOTFALLUNTERSTÜTZUNG der Deutschen Orchesterstiftung

Die Deutsche Orchester Stiftung hat einen Nothilfefonds eingerichtet, der freiberufliche Musiker*innen im Klassikbereich, die Mitglied der Künstlersozialkasse (KSK) sind, unterstützt.

Ausführliche Informationen sowie das Antragsformular gibt es unter folgendem Link:

https://orchesterstiftung.de/nothilfefonds/

KULTURSTIFTUNG des BUNDES (KSB)

Die aus dem BKM-Haushalt finanzierte Kulturstiftung des Bundes bemüht sich einzelfallbezogen um geeignete Unterstützung für in Bedrängnis geratene Kulturschaffende. Wenn Veranstaltungen nicht mehr stattfinden können, können laufende Projekte die bisher angefallenen Ausgaben grundsätzlich geltend machen. Bestehende Projektförderungen können – falls möglich – durch Änderungen an die neue Situation angepasst werden.

Nähere Informationen erhalten Sie unter:

https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/foerderung/coronakrise_aktuelle_informationen.html

BEIHILFEN für in Not geratene Literaturschaffende
(Autorinnen und Autoren sowie Verlegende)

Gemäß seiner Richtlinien sind Anträge an den Sozialfonds der VG WORT möglich. Es werden Beihilfen für in Not geratene Wortautorinnen und -autoren und Verlegerinnen und Verleger gewährt. Für den Antrag sind detaillierte Angaben zu Einkünften und Vermögenslage notwendig.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.vgwort.de/die-vg-wort/sozialeinrichtungen/sozialfonds.html

#HANDFORAHAND des Junge Literaturvermittlung e.V.

Der Junge Literaturvermittlung e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung von Kunst, der neue Formate und Strategien für Produktion, Rezeption und Reflexion von Literatur gestaltet und entwickelt.
Freie Bühnen- und Tontechniker*innen, Beleuchter*innen, Stage Hands und Veranstaltungshelfer*innen sind mit am stärksten von der Corona-Krise betroffen und gleichzeitig unabdingbarer Bestandteil der kulturellen Infrastruktur. Zur Unterstützung dieser Berufsgruppe sammelt der Verein Spenden für einen privaten Solidaritätsfonds. Die vereinnahmten Mittel werden nach Weisung eines unabhängigen Vergabegremiums monatlich an diejenigen Betroffenen ausgezahlt, die sie am meisten brauchen. Zuwendungsgeber*innen erhalten eine Spendenbescheinigung.


Alle weiteren Informationen finden Sie hier:

https://www.handforahand.de/

#KunstNothilfe

Die Kunst-Nothilfe unterstützt Kulturschaffende mit bis zu 1.000 EUR.
Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse.

Weitere Informationen unter:

https://elinor.network/kunstnothilfe/


Kreativwirtschaft:

HILFE für FILMSCHAFFENDE

Die Hamburger Kanzlei "Von Have Fey" hat einen umfangreichen Frage-Antwort-Katalog im Hinblick auf arbeitsrechtliche Fragestellungen für die Corona-Krise zusammengestellt, der sich an Produzenten und Filmschaffende richtet.

Diesen finden Sie hier:

https://www.ffhsh.de/de/Magazin/News/2020/20200318-corona-hilfe-produzenten-filmbranche.php

FILM- und MEDIENBRANCHE

Um die Branche mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln bestmöglich zu unterstützen, haben die Bundes- und Länderförderer ein gemeinsames Hilfsprogramm mit Maßnahmen für die Bereiche Produktion, Verleih und Kino entwickelt, das schnell und unbürokratisch umgesetzt werden soll.

Das Hilfsprogramm bezieht sich auf von verschiedenen Fördereinrichtungen gemeinsam geförderte Projekte und soll dort greifen, wo alle anderen im Kontext der Corona-Krise ergriffenen Hilfsmaßnahmen und Förderprogramme des Bundes und der Länder nicht in Anspruch genommen werden können.

Mehr unter:

https://www.ffa.de/corona-soforthilfe-1.html

WEBKONFERENZEN für Designerinnen und Designer

Die Allianz Deutscher Designer AGD veranstaltet Webkonferenzen zum Thema Corona und stellt sie kostenlos online. Außerdem gibt es immer freitags den »Designers’ Morning Talk«, bei dem man sich austauschen kann.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://agd.de/termine/agd-designers-morning-talk

HANDREICHUNG für Schriftstellerinnen und Schriftsteller

Die Ver.di-Fachgruppe VS Verband deutscher Schriftsteller und Schriftstellerinnen hat eine Handreichung für die Unterstützung selbständiger und freier Kulturschaffenden veröffentlicht.

Diese finden Sie hier:

https://vs.verdi.de/themen/nachrichten/++co++4e085142-660f-11ea-9bec-001a4a160100


Beratungsangebote und Überblicksdarstellungen:

LANDESBÜRO für BILDENDE KUNST (LaBK)

Ein zusätzliches Informationsangebot für bildende Künstlerinnen und Künstler, die im Zuge der Covid-19-Krise Fragen zu ihrer arbeitsrechtlichen Situation haben, stellt das Landesbüro für Bildende Kunst (LaBK) zur Verfügung.

Mehr unter: https://www.labk.nrw/ (Rubrik „Aktuelles“)

ANGEBOTE der KÜNSTLERSOZIALKASSE (KSK)

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es bei Versicherten und Abgabepflichtigen in der Künstlersozialversicherung zu Einnahmeausfällen unter anderem durch abgesagte Veranstaltungen, zurückgegebene Tickets, etc. Bei Versicherten, deren Einkommensprognose sich verändert hat, besteht die Möglichkeit, der Künstlersozialkasse die geänderte Einkommenserwartung zu melden. Die Beiträge werden den geänderten Verhältnissen angepasst. Bei akuten Zahlungsschwierigkeiten können zudem individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden. Bei abgabepflichtige Unternehmen können die monatlichen Vorauszahlungen reduziert werden. Bestehen akute Zahlungsschwierigkeiten können auch hier individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden.

Hier erfahren Sie mehr:

https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html

QUARANTÄNE-ENTSCHÄDIGUNG für Freiberuflerinnen und Freiberufler

Der Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland VGSD hat einen Plattform mit den aktuellen Beiträgen zur Corona-Krise online gestellt.

Hier erfahren Sie mehr:

https://www.vgsd.de/themen/corona/

MITTEILUNGEN des DEUTSCHEN KULTURRATES

Als Service für alle betroffenen Künstlerinnen und Künstler, kulturwirtschaftlichen Unternehmen, öffentlichen und privaten Kultureinrichtungen, aber auch für interessierte Politikerinnen und Politiker und Journalistinnen und Journalisten hat der Deutsche Kulturrat die aktuellen Ereignisse, Positionen, Handreichungen, Maßnahmen und weiteres auf seiner Internetseite zusammengefasst:

https://www.kulturrat.de/corona/


Im "Corona versus Kultur - Newsletter" des Deutschen Kulturrates finden Sie ebenfalls eine Übersicht über die Hilfsangebote des Bundes und der Länder sowie die unmittelbare Hilfe aus dem Kulturbereich selbst.
Wer den Corona versus Kultur - Newsletter noch nicht regelmäßig bekommt, kann sich einfach in den Newsletterverteiler des Deutschen Kulturrates unter https://www.kulturrat.de/#newsletter eintragen.

MITTEILUNGEN des KULTURATS NRW

Der Kulturrat NRW hat unter anderem „Corona-Kultur-Sprechstunden“ eingerichtet. Im Rahmen dieses Pilotprojekts bietet der Kulturrat individuelle telefonische Beratungen für Kulturschaffende in NRW zu folgenden Themen an:

1. Beratung zu finanziellen Soforthilfe-Programmen/Entlastungen
2. Corona-Krisen-Beratung zur Vorsorge von negativen finanziellen Konsequenzen (Projektförderung, Fundraising)

Die Berater und jeweiligen Sprechzeiten finden Sie hier:

https://www.kulturrat-nrw.de/corona-sprechstunde/


Weiterhin finden Sie alles Wissenswerte zum aktuellen Stand der Dinge hier:

https://www.kulturrat-nrw.de/corona-informationen/

MITTEILUNG von CREATIVE.NRW

CREATIVE.NRW steht fortlaufend in engem Kontakt mit dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, damit es weitere Angebote gibt, die auf die speziellen Bedarfe der Kultur- und Kreativwirtschaft zugeschnitten sind.
Alle aktuell relevanten Informationen für die Akteur*innen der Kultur- und Kreativwirtschaft hat CREATIVE.NRW auf seiner Website zusammengestellt und wird diese Sammlung ständig überarbeiten und aktualisieren.

Eine Übersicht finden Sie hier:

https://www.creative.nrw.de/service/covid-19.html

VER.DI CORONA - FAQ für SOLO-SELBSTÄNDIGE

Die Gewerkschaft ver.di erläutert in diesem FAQ für Solo-Selbstständige, welche Hilfen beschlossen und geplant sind, welche aktuellen rechtlichen Bedingungen gelten und was auf dieser Grundlage konkret getan werden kann.

Die Übersicht finden Sie hier:

https://selbststaendige.verdi.de/beratung/corona-infopool/++co++aa8e1eea-6896-11ea-bfc7-001a4a160100?fbclid=IwAR3t4m8jMH_aqnAaYnfzfFW9sMhY46Rt2FiAz2IxNV9G7NMHseC7Wxad2Pc

VERBUND der GRÜNDER und SELBSTÄNDIGEN DEUTSCHLAND 

Der Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland VGSD hat einen Beitrag zu den Rechten von Selbständigen im Falle von Quarantäne online gestellt.

Mehr unter: https://www.vgsd.de/corona-virus-auch-selbststaendige-und-freiberufler-werden-bei-quarantaene-entschaedigt/

DAS GRÜNDERLEXIKON, TORSTEN MONTAG:
RATGEBER "Die Corona-Krise als Unternehmen überstehen"

Das Gründerlexikon berichtet und informiert seit 2004 über die Welt der Existenzgründer und Selbständigen in Deutschland. Der eigene Schritt in die Selbständigkeit gab Torsten Montag (Dipl. Betriebswirt) die Inspiration zu diesem Nachschlagewerk.

In seinem Gratis-Ratgeber: "Die Corona-Krise als Unternehmen überstehen" liefert er einen Überblick über die Corona-Soforthilfen:

https://www.gruenderlexikon.de/news/kurz-notiert/corona-soforthilfen-der-bundeslaender-im-ueberblick-84233716?fbclid=IwAR0L_0HNfb5WyCsZ6w77e77w6ukVOUgWIxYzIaDgG1Ss_mWHrcKAt9Ug6OU

DIE VERANSTALTUNGSPLATTFORM BERGISCH-LIVE.DE:
Übersicht über aktuelle Kulturangebote im Netz

Auf der Veranstaltungsplattform Bergisch-Live.de finden Sie Live-Streams und Konzertvideos, virtuelle Ausstellungen, Kulturlieferdienste, Angebote für Kinder und Jugendliche, kostenlose Bibliotheken - und vieles mehr, getreu dem Motto “Wenn die Theater, Clubs und Kinos geschlossen sind, wird das Netz zur Bühne”.

Besuchen Sie die Plattform unter folgendem Link:

http://www.bergisch-live.de/corona/


Bergisch-Live.de ist ein Service, mit dem Bergische Unternehmen und Unternehmer die lokale Kulturszene unterstützen, indem sie Netzwerke aufbauen und kostenlos Infrastruktur bereitstellen. Entwickelt wurde die Veranstaltungsplattform von dem Unternehmen “Die Vernetzer”, das Bergisch-Live.de bis heute betreibt.


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Stand: Januar 2021. Änderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.