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AKTUELLE INFORMATIONEN ZUM THEMA COVID-19
IM BEREICH KULTUR


Maßnahmen des Landes NRW:

Die Landesregierung hat eine zentrale Informationsplattform für Bürgerinnen und Bürger erstellt, um über aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen zu informieren. Die Plattform finden Sie hier: https://www.land.nrw/corona

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft hat weitreichende Maßnahmen unternommen um die Folgen der Corona-Pandemie in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, politische Bildung und Weiterbildung zu bekämpfen. Alle Informationen und Übersichten dazu finden Sie hier: https://www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie bietet speziell für Unternehmen Informations- und Austauschmöglichkeiten sowie Ansprechpartner: https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner

Förderung von innovativen Projekten der Kreativwirtschaft in Nordrhein-Westfalen

Die Kreativwirtschaft zeichnet sich durch ihre enorme Innovationsdynamik und Vielfalt aus. Sie verbindet traditionelle Wirtschaftsbereiche, neue Technologien und moderne Informations- und Kommunikationsformen. Als Querschnittsbranche liefert sie Impulse für innovative Produkte und Dienstleistungen, treibt Transformationsprozesse voran und gestaltet den digitalen Wandel. Auch der Klimaschutz wird maßgeblich mitunterstützt.

Das nordrhein-westfälische Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie möchte dieses Potential nutzen und unterstützt innovative Ideen aus der Kreativwirtschaft.

Gefördert werden Vernetzungsformate und innovative Projekte, die Digitalisierungs- und Transformationsprozesse vorantreiben. Beispielsweise soll das Mode- und Kunstfestival „Strike a pose“ zur Erschließung, Vermittlung und Begegnung kreativer Positionen im Spannungsfeld von Mode, Kunst und Alltagskultur beitragen.

KONTAKT:
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Referat VIII C 3
Kreativwirtschaft, Medienwirtschaft, kreative Netzwerke
40190 Düsseldorf

Ansprechpartner: referat-VIIIC78200c9a39a944debd6a04252ccc28e8.3@bb9f651c511d4c48972430da0b6dfdd5mwide.nrw.de

Wer wird gefördert?
Gefördert werden innovative Projekte, die die Vernetzung in der Kreativwirtschaft stärken, Transformationsprozesse unterstützen und den digitalen Wandel voranbringen. Dies können Projekte wie z.B. Workshops und Veranstaltungen sein, die die Kommunikation in den Teilbranchen der Kreativwirtschaft sowie interdisziplinär intensivieren und Kooperationen ermöglichen. Dabei müssen die Projekte einen klaren Nordrhein-Westfalen-Bezug haben. Die Projekte sind zeitlich zu begrenzen. Der Förderbetrag kann zwischen 7.000 Euro und 100.000 Euro variieren. In der Regel ist ein Eigenanteil auszuweisen, der nach der finanziellen Leistungsfähigkeit eines Antragstellers festgesetzt wird.

Wie wird gefördert?
Die Zuwendungen werden als Projektförderung für Einzelvorhaben (Anteilsfinanzierung) in Form eines Zuschusses gewährt. Vor der Antragstellung wird die Projektskizze dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen vorgelegt. Mit der Zustimmung des Ministeriums zu dem Vorhaben kann dann der Antrag bei der zuständigen Bezirksregierung zur weiteren Prüfung und Bearbeitung eingereicht werden. Zweck der Förderung ist die Verwirklichung von innovativen Vorhaben im Bereich der Kreativwirtschaft. Ein Anspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht.

Worauf muss geachtet werden?
Gefördert werden können nur Projekte, mit denen noch nicht begonnen wurde. Achten Sie darauf, dass Sie vor der Bewilligung Ihres Projektes noch keine Verträge (z.B. Miete, Honorare) unterschrieben haben. Ausnahmsweise kann ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn genehmigt werden. Dieser ist vor Projektbeginn zu beantragen und bedeutet keine Förderzusage.

Alle Informationen finden Sie hier: https://www.wirtschaft.nrw/foerderung-kreativwirtschaft

Förderung der Freien Musikszene

Mit rund drei Millionen Euro unterstützt die Landesregierung auch in diesem Jahr freie Musikerinnen und Musiker, Ensembles, Festivals und Veranstaltungsreihen in ganz Nordrhein-Westfalen. Die Mittel kommen 107 Projekten der Freien Musikszene im ganzen Land zu Gute. Die geförderten Vorhaben umfassen unterschiedliche Genres, die von Alter Musik, Klassischer Musik und Elektronik über Neue Musik bis hin zum Jazz reichen.

Die in der Regel einjährige Projektförderung im Bereich der Freien Musik soll es freien Künstlerinnen und Künstlern bzw. Ensembles ermöglichen, ihre künstlerischen Ideen umzusetzen und zu präsentieren.

Bewerbungsschluss für die nächste Förderrunde ist der 31. Oktober 2021.

Über die Anträge entscheiden zwei Fachjurys für Westfalen und das Rheinland, die sich aus jeweils drei Expertinnen bzw. Experten der regionalen Szenen zusammensetzen.

Jury Westfalen: Heike Herold (Geschäftsführerin der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NRW e.V.), Andreas Kuntze (Intendant Nordwestdeutsche Philharmonie), Fritz Schmücker (Leiter Jazzfest Münster).

Jury Rheinland: Annette von Eichel (Dekanin des Fachbereichs Jazz Pop an der Hochschule für Musik und Tanz Köln), Reiner Nonnenmann (Musikwissenschaftler, Journalist und Hochschullehrer), Jochen Schäfsmeier (Geschäftsführer Concerto Köln).

Pressemitteilung vom 19. Mai 2021

Sonderprogramm "Heimat"

Von der Corona-Pandemie betroffene Vereine können einen Zuschuss bis zu 15.000 € erhalten

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat das Sonderprogramm „Heimat“ aufgelegt, um die Folgen der COVID-19 Pandemie für Vereine oder Organisationen abzumildern. Gemeinnützigen, mildtätigen und/oder kirchlichen Zwecken dienende Vereine und Körperschaften mit Sitz in Nordrhein-Westfalen können zur Überwindung eines durch die Corona-Krise verursachten existenzgefährdenden Liquiditätsengpasses einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen. 

Das Antragsverfahren ist vollständig digitalisiert und erfolgt über die Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Anträge können bis zum 31.07.2021 eingereicht werden. Die Anträge werden bei den Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen bearbeitet.

Hier geht es zum Online-Antrag.

Voraussetzung für die Gewährung der Sonderhilfe ist die Vermeidung eines durch die Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpasses, der zu einer Existenzgefährdung in Form einer drohenden Zahlungsunfähigkeit führen könnte. Die existenzbedrohende wirtschaftliche Lage und/oder der finanzielle Engpass muss aufgrund des Wegfalls von Einnahmen und/oder nicht zu verhindernden Ausgaben durch die Corona-Pandemie eingetreten sein.

Ausführliche Informationen zum Verfahren sind auf der Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen abrufbar:

https://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/sonderprogramm-heimat-2020

Entschädigung des Verdienstausfalls bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot bzw. einer Quarantäne unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Auch Selbstständige und Freiberuflerinnen und Freiberufler erhalten den Verdienstausfall ersetzt. Der Antrag muss innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung des Tätigkeitsverbots oder Ende der Absonderung gestellt werden. Zuständig in Nordrhein-Westfalen sind der Landschaftsverband Rheinland (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf) und der Landschaftsverband Westfalen Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster). 

Für den Rheinisch-Bergischen Kreis (Regierungsbezirk Köln) ist der Landschaftsverband Rheinland zuständig. LVR-Servicenummer: 0221 809-5444.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/taetigkeitsverbot/taetigkeitsverbot.jsp#


Maßnahmen der Bundesregierung:

Bundesförderprogramm NEUSTART KULTUR

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien legt ein Anschlussprogramm für NEUSTART KULTUR auf. Dafür stellt die Bundesregierung eine weitere Milliarde Euro zur Verfügung. Ein Schwerpunkt der Förderung liegt dabei auf Hilfen für Künstlerinnen und Künstler, außerdem werden erfolgreiche Förderlinien ausgebaut. Die Umsetzung der Programme erfolgt so schnell wie möglich.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 3. März 2021 zusätzliche Mittel in Höhe von einer Milliarde Euro für eine Aufstockung und Fortsetzung des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR befürwortet.

Mit den zusätzlichen Mitteln werden viele der bereits erfolgreichen Förderprogramme in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Verbänden fortgesetzt und ausgebaut, um dem zusätzlichen Bedarf durch den zweiten Lockdown gerecht zu werden. Zudem sind neue Programme geplant, um bisherige Förderlücken zu schließen. Ein Schwerpunkt liegt auf Hilfen für einzelne Künstlerinnen und Künstler, dafür sollen neue Stipendienprogramme aufgelegt oder bestehende erweitert werden.

Im Bereich Musik und den Darstellenden Künsten sollen die Stipendienprogramme des Musikfonds, des Deutschen Musikrats sowie der Bundeskulturfonds fortgesetzt und neu ausgeschrieben werden. Auch das Förderprogramm Dis-Tanzen, das künstlerische Arbeiten freier Gruppen der Tanzszene unterstützt, wird aufgestockt.

Im Literaturbereich wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturfonds die Förderung literarischer, alternativer und digitaler Angebote weiter ausgebaut. Die Mittel sollen insbesondere Autorinnen und Autoren der Kinder-und Jugendliteratur, Theaterautorinnen und Theaterautoren sowie Literaturübersetzerinnen und -übersetzern zugutekommen. Anträge können über die Webseiten des Deutschen Literaturfonds und des Deutschen Übersetzerfonds gestellt werden. Und auch die Buch- und Verlagsbranche soll unterstützt werden.

Aktuelle und detaillierte Hinweise finden Sie unter:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/neustart-kultur-startet-1775272

https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/kultur/1772990-1772990

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Der Sonderfonds unterstützt die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen mit zwei zentralen Bausteinen: Zum einen einer Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen, die unter Beachtung Corona-bedingter Hygienebestimmungen der Länder mit reduziertem Publikum stattfinden. Diese Hilfe steht für Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen ab dem 1. Juli 2021 und für Veranstaltungen mit bis zu 2000 Personen ab dem 1. August 2021 zur Verfügung. Damit können Künstlerinnen und Künstler ebenso wie die Veranstalter nun den Wiederanlauf planen. Der zweite Baustein ist eine Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen, die für die Zeit ab dem 1. September 2021 geplant werden. Dies betrifft Konzerte und Festivals mit über 2.000 Besucherinnen und Besuchern, die einen langen Planungsvorlauf benötigen.

Der Sonderfond wird gemeinsam vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) verantwortet. Die Mittel in Höhe von bis zu 2,5 Milliarden Euro werden der BKM zur Bewirtschaftung zugewiesen.

Zu den Einzelheiten der beiden Bausteine des Kulturfonds:

Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Kulturveranstaltungen (bis 2.000 Personen)

Grundidee: Zentrales Element des Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen ist eine Wirtschaftlichkeitshilfe. Sie macht es Veranstaltern möglich, Konzerte, Theateraufführungen, Kinovorstellungen oder andere Kulturveranstaltungen durchzuführen, obwohl wegen der Corona-Auflagen nur eine reduzierte Anzahl von Zuschauerinnen und Zuschauern teilnehmen kann. Ohne die Hilfe wären diese Veranstaltungen unwirtschaftlich. Die Hilfe steht für Kulturveranstaltungen zur Verfügung, die im Juli 2021 für bis zu 500 und ab August 2021 für bis zu 2.000 Besucherinnen und Besuchern geplant werden. Dabei sind die geltenden Corona-Schutzkonzepte und die zugelassene Höchstzahl an Zuschauerinnen und Zuschauern des Landes zu beachten.

Höhe: Mit der Wirtschaftlichkeitshilfe werden Verluste der Veranstalter ausgeglichen. Bei Pandemie-bedingter Verringerung der Zahl der Teilnehmenden um mindestens 20 Prozent bezuschusst die Wirtschaftlichkeitshilfe die Ticketeinnahmen aus bis zu 500 verkauften Tickets im Juli 2021 bzw. den ersten 1.000 verkauften Tickets ab August 2021 um bis zu 100 Prozent. Für jedes verkaufte Ticket erhalten die Veranstalter also den gleichen Ticketpreis nochmals als Zuschuss. Bei besonders strengen Hygieneauflagen und einer Begrenzung der Zahl der Teilnehmenden auf unter 25 Prozent der Maximalauslastung kann der Zuschuss aus dem Sonderfonds bis zur Höhe der doppelten Ticketeinnahmen Tickets ansteigen.

Die Förderung durch die Wirtschaftlichkeitshilfe ist kostenbasiert und kann nicht höher sein als die auftretende Finanzierungslücke zwischen den Kosten der Veranstaltung und den erzielten Einnahmen. Die Wirtschaftlichkeitshilfe ist bei 100.000 Euro pro Kulturveranstaltung gedeckelt. Es ist eine gesonderte Regelung für Veranstaltungen vorgesehen, die regulär am selben Veranstaltungsort wiederholt werden - etwa für Filmvorführungen im Kino.

Antragstellung: Ein Antrag auf Wirtschaftlichkeitshilfe kann nach Durchführung der Kulturveranstaltung über die Landeskulturbehörde gestellt werden, in deren Bereich die Veranstaltung stattfand. Vor der Veranstaltung muss die Veranstaltung registriert werden. Dabei sind das Hygienekonzept oder ähnliche Dokumente einzureichen, die geplante und erwartete Auslastung anzugeben sowie die maximale Kapazität des Veranstaltungsorts. Damit die Bearbeitung der Anträge effizient erfolgen kann, gibt es die Möglichkeit, gebündelte Anträge zu stellen. Es muss sich jeweils um Kulturveranstaltungen handeln.

Ausfallabsicherung für kleinere Kulturveranstaltungen:
Die eigentliche Ausfallabsicherung (s.u.) ist für größere Kulturveranstaltungen vorgesehen. Aber auch für Kulturveranstaltungen mit unter 2.000 Besucherinnen und Besuchern wird es eine Ausfallabsicherung geben. Für den Fall, dass wegen der Verschärfung der öffentlichen Pandemiebestimmungen eine Kulturveranstaltung, die für die Wirtschaftlichkeitshilfe registriert war, nicht stattfinden kann, erhalten die Veranstalter eine Entschädigung. Diese beträgt 50 Prozent der nachgewiesenen, veranstaltungsbezogenen Kosten.

Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen (ab 2.000 Personen)

Grundidee: Um Planungssicherheit zu geben und sicherzustellen, dass große Konzerte, Festivals und Kulturveranstaltung trotz der Corona-Pandemie wieder geplant werden, enthält der Sonderfonds des Bundes als zweites Element eine Ausfallabsicherung für Kulturveranstaltungen. Mit ihrer Hilfe werden Ausfall- oder Verschiebungskosten bezuschusst, sollte eine geplante Veranstaltung pandemiebedingt nicht stattfinden können. Die Ausfallabsicherung wirkt dabei ähnlich einer Versicherung. Derartige Versicherungen sind im Veranstaltungsgewerbe üblich - derzeit werden sie jedoch für Pandemierisiken am Markt nicht angeboten.

Antragsberechtigung: Der Sonderfonds sichert größere Kulturveranstaltungen ab, die unter Beachtung Corona-bedingter Hygienebestimmungen für mehr als 2.000 Besucherinnen und Besucher ab dem 1. September 2021 geplant werden.

Höhe: Im Falle einer pandemiebedingten Absage, Teilabsage oder Reduzierung der Teilnehmerzahl oder einer Verschiebung übernimmt der Ausfallfonds maximal 80 Prozent der dadurch entstandenen Ausfallkosten. Die maximale Entschädigungssumme beträgt 8 Millionen Euro pro Veranstaltung. Bei Teilabsagen oder Reduzierung der Teilnehmerzahl werden die erzielten veranstaltungsbezogenen Einnahmen von den Ausfallkosten abgezogen.

Förderfähige Kosten: Ähnlich wie bei der Überbrückungshilfe gibt es eine feste Liste an förderfähigen Kosten. Dazu zählen zum Beispiel Betriebskosten, Kosten für Personal, Anmietung, Wareneinsätze, Künstlergagen, beauftragte Dienstleister etc. Es ist den Vertragspartnern bekannt zu geben, dass eine Veranstaltung für eines der Module des Sonderfonds registriert ist. Das soll Transparenz zwischen den Vertragspartnern schaffen. Kosten können auch dann geltend gemacht werden, wenn sie vor der Antragstellung angefallen sind.

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Umgesetzt wird der Sonderfonds des Bundes über die Kulturministerien der Länder. Die dortigen Kulturbehörden oder andere beauftragte Stellen sind zuständig für die Prüfung und Bewilligung der Anträge. Die Registrierung der Anträge erfolgt über eine Internetplattform, die von der Freien und Hansestadt Hamburg für alle Länder betreut wird. Um Rückfragen von Veranstalterinnen und Veranstaltern beantworten zu können, ist eine telefonische Service-Hotline der Länder unter der Telefonnummer 0800-6648430 geschaltet. Das Land Nordrhein-Westfalen organisiert den Aufbau und die Betreuung dieser bundeseinheitlichen Hotline.

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Weitere Informationen erhalten Sie auf den folgenden Seiten: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2021/05/2021-05-26-sonderfonds-kulturveranstaltungen.html

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/buerokratieabbau/sonderfondskulturveranstaltung-1917654

sowie hier:

Sonderfond des Bundes für Kulturveranstaltungen

Anlage Sonderfond des Bundes für Kulturveranstaltungen

Bund und Landesregierung NRW: November- und Dezemberhilfe

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Selbständige und Vereine, die von den Schließungen ab 2. November 2020 zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind.

Für die Dauer der Schließungen im November bzw. Dezember 2020 erhalten Betroffene einen einmaligen Zuschuss von bis zu 75 Prozent des jeweiligen Umsatzes im November bzw. Dezember 2019.

Die Antragsstellung erfolgt entweder direkt oder über prüfende Dritte. Seit 27. Februar 2021 können Anträge auch über mehr als 2 Millionen Euro gestellt werden, wenn die Umsatzgrenze (75 Prozent des Umsatzes) über 2 Millionen Euro liegt und entsprechende Nachweise gemäß der gewählten Beihilferegelung geliefert werden können.

Die Antragsfrist für Erstanträge endete am 30.04.2021.
Änderungsanträge können bis zum 31.07.021 gestellt werden.
Eine Korrektur der Kontoverbindung ist ebenfalls bis zum 31. Juli 2021 möglich.
Ein Änderungsantrag kann nur gestellt werden, wenn zuvor ein Erstantrag bereits bewilligt bzw. teilbewilligt wurde. Der Antrag richtet sich an diejenigen, die (nachträglich) eine Erhöhung des Förderbetrags beantragen oder eine Änderung ihrer Kontoverbindung mitteilen wollen.

Ausführliche Informationen erhalten Sie hier:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/november-und-dezemberhilfe.html

Bund und Landesregierung NRW: Überbrückungshilfe III

Mit der Überbrückungshilfe III werden Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufliche aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro unterstützt (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche). Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen mussten, erhalten Fixkostenzuschüsse. Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet - maximal aber 1,5 Millionen Euro (3 Millionen Euro für Verbundunternehmen).

Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist endet am 31.08.2021.

Ausführliche Informationen erhalten Sie hier:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/ueberbrueckungshilfe-iii.html

Bund und Landesregierung NRW: Neustarthilfe 

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige und kleine Kapitalgesellschaften unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist, die aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Alternativ zur Überbrückungshilfe III können Sie einmalig die Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro (bzw. im Falle von Kapitalgesellschaften mit mehreren Gesellschaftern bis zu 30.000 Euro) beantragen. Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird. Haben die Soloselbständigen bzw. die Kapitalgesellschaften im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen, dürfen sie die Neustarthilfe in voller Höhe behalten. Andernfalls ist die Neustarthilfe (anteilig) zurückzuzahlen.

Eine gleichzeitige Antragstellung für eine Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III ist nicht möglich. Soloselbständige können den Antrag direkt oder über einen prüfenden Dritten stellen. Soloselbständige mit Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaften müssen den Antrag über einen prüfenden Dritten stellen. Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt in der Regel wenige Tage nach Antragstellung.

Die Antragsfrist endet am 31.08.2021.

Ausführliche Informationen erhalten Sie hier:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/neustarthilfe.html

Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Sonderregulungen zum Kurzarbeitergeld

Die Corona-Sonderregelungen beim Kurzarbeitergeld wurden verlängert. Das Beschäftigungssicherungsgesetz ist am 1. Januar 2021 in Kraft getreten.

Die Anschlussregelungen für das Kurzarbeitergeld sollen Unternehmen und Beschäftigten, die von der Corona-Pandemie und ihren Folgen betroffen sind, Planungssicherheit geben. Mit dem Gesetz werden folgende Maßnahmen verlängert:

Die Regelung zur Erhöhung des Kurzarbeitergeldes (auf 70/77 Prozent ab dem vierten Monat und auf 80/87 Prozent ab dem siebten Monat) wird bis zum 31. 12.2021 verlängert für alle Beschäftigten, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. 03.2021 entstanden ist.

Die bestehenden befristeten Hinzuverdienstregelungen werden insoweit bis zum 31. Dezember 2021 verlängert, als Entgelt aus einer geringfügig entlohnten Beschäftigung (sogenannter Minijobs bis 450 Euro), die während der Kurzarbeit aufgenommen wurde, anrechnungsfrei bleibt.

Die Sozialversicherungsbeiträge werden bis 30. Juni 2021 vollständig erstattet. Anschließend zur Hälfte - längstens bis 31. Dezember 2021 - für alle Betriebe, die bis 30. Juni 2021 mit Kurzarbeit begonnen haben. Die hälftige Erstattung der SV-Beiträge kann durch Qualifizierung während Kurzarbeit bis 31. Dezember 2021 auf 100 Prozent erhöht werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf folgenden Seiten:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/kurzarbeit-wird-verlaengert-1787352

https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-KUG/faq-kug-kurzarbeit-und-qualifizierung.html

Corona-Grundsicherung der Bundesagentur für Arbeit

Für Kultur- und Medienschaffende, denen durch die jetzige Krise das Einkommen oder die wirtschaftliche Existenz wegbricht, wurde der Zugang zu Leistungen der Grundsicherung vereinfacht. Dies gilt unabhängig davon, ob der Antragsteller arbeitslos ist, einer Beschäftigung (auch in Kurzarbeit) nachgeht oder selbständig ist. Die Leistungen der Grundsicherung umfassen den Regelbedarf für den persönlichen Lebensunterhalt. Das Einkommen eines Partners bzw. einer Partnerin zählt mit, wenn der Antragsteller mit dieser Person in einem Haushalt lebt. In diesem Zeitraum werden auch die Kosten der Unterkunft (Miete, Nebenkosten, Heizkosten) in voller Höhe übernommen.

Der Antrag auf Grundsicherung kann per E-Mail oder per Post beim zuständigen Jobcenter gestellt werden.

Nähere Informationen und sowie das Antragsformular finden Sie unter:
https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-grundsicherung/

Antworten auf die wichtigsten Fragen finden Sie hier:
https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung-arbeitslosengeld-2

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
Sonderprogramm "Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit"

Gemeinnützige Einrichtungen der kulturellen Kinder- und Jugendbildung können Zuschüsse für coronabedingte Einnahmeausfälle als Billigkeitsleistung beantragen. Insgesamt stehen 100 Millionen Euro zur Verfügung. Die Richtlinie legt fest, dass Zuschüsse als freiwillige Zahlung gewährt werden können, wenn gemeinnützige Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe mit Übernachtungsangeboten sowie gemeinnützige und als Träger der Kinder- und Jugendhilfe anerkannte Einrichtungen und Organisationen des längerfristigen internationalen Jugendaustausches erhebliche Einnahmeausfälle erlitten haben. Dabei wurde eine zweiteilige Programmstruktur entwickelt:

Teil B: Zuschüsse für den langfristigen internationalen Jugendaustausch
Für den langfristigen internationalen Jugendaustausch ist eine zentrale Vergabe durch die Freie und Hansestadt Hamburg vorgesehen. Zur Überführung und Bewirtschaftung durch das Bundesland Hamburg wird eine eigenständige Bund-Länder-Vereinbarung in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Finanzen getroffen.

Die Hilfen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Form von Billigkeitsleistungen in Höhe von bis zu 90 Prozent des dargelegten Liquiditätsengpasses zwischen dem 1.4.2020 und dem 31. 08.2021 gewährt. Die Antragstellung erfolgt bei genannten Zentralstellen oder - sofern keine Zentralstellenzugehörigkeit vorliegt - direkt bei der Sozialbehörde Hamburg. Anträge sind für das jeweilige Förderjahr zu stellen.

Die Antragsformulare, Förderrichtlinien sowie alle weiteren Informationen finden Sie hier:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/ministerium/ausschreibungen-foerderung/foerderrichtlinien/sonderprogramm-kinder-jugend

Hilfe für Künstlerinnen, Künstler und Kreative

Die Bundesregierung hilft mit Unterstützung in Milliardenhöhe und weiteren Förderleistungen.

Weiteres erhalten Sie hier im Überblick:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438

Deutsche Künstlerhilfe des Bundespräsidenten unterstützt in Not geratene ältere Künstlerinnen und Künstler

Ältere Künstlerinnen und Künstler aller Sparten sowie Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die zum kulturellen Ansehen der Bundesrepublik Deutschland beigetragen haben und durch Umstände verschiedener Art in eine finanzielle Notlage geraden sind, können vom Bundespräsidenten Mittel der Deutschen Künstlerhilfe erhalten. Es handelt sich um Ehrengaben des Bundespräsidenten als Ausdruck des Dankes für besondere kulturelle Leistungen.

Die Künstlerinnen und Künstler können eine solche Hilfe bei ihrer Landeskulturverwaltung (z.B. beim Kulturministerium oder bei der senatsverwaltung des jeweiligen Landes) beantragen, gleichsam können sie auch von ihren Interessenverbänden oder Künstler-Organisationen vorgeschlagen werden. Die Förderung erfolgt entweder in Form regelmäßiger Zahlungen - hauptsächlich für lebensältere oder schwer erkrankte Künstlerinnen und Künstler- oder als einmalige Zuwendung in aktuen Notlagen.

Die Hilfe richtet sich an professionelle Kunstschaffende allter Sparten und Schriftstellerinnen und Schriftsteller, mit einer künstlerischen Tätigkeit als Haupterwerbsquelle. Grundsätzlich unterstützt die Deutsche Künstlerhilfe Künstlerinnen und Künstler, die mit ihrem Werk eine kulturelle Leistung für die Bundesrepublik Deutschland erbracht haben und durch Krankheit, Alter oder widrige Umstände in finanzielle Bedrängnis geraten sind.

Es gibt keine fest definierte Altersgrenze. Das Programm richtet sich jedoch eindeutig an lebensältere Künstlerinnen und Künstler, die auf ein jahrzehntelanges künstlerisches Schaffen zurückblicken. Erfahrungsgemäß dürfte es Personen unter einem Lebensalter von etwa Mitte 50 Jahren schwerfallen, dieses Kriterium zu erfüllen.

Bis wann kann man sich bewerben?
Anträge können ohne konkrete Frist eingereicht werden.

Mehr unter: https://darstellende-kuenste.de/de/service/nachrichten/3078-deutsche-kuenstlerhilfe-des-bundespraesidenten-unterstuetzt-in-not-geratene-aeltere-kuenstler-innen.html?mc_cid=6ef28e224f&mc_eid=7c1bce921c

Liquiditätshilfen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise, indem sie die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität erleichtert. Die KfW nutzt dazu die bestehenden Kredite und verbessert dort die Zugangsbedingungen und Konditionen. Auch Unternehmen, Selbständige und Freiberuflern der Kultur- und Kreativwirtschaft stehen diese Hilfsangebote offen. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um Zuschüsse handelt. Unternehmen, Selbständige und Freiberufler, die eine Unterstützung der KfW nutzen möchten, wenden sich zunächst an ihre Hausbank, die die jeweiligen KfW-Kredite durchleitet.

Darüber hinaus bietet die KfW ein Sonderprogramm an, in dem die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert sind. Sie betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 Prozent, bei Investitionen sogar bis zu 90 Prozent. Diese sollen auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten (krisenadäquate Erhöhung der Risikotoleranz) geraten sind.

Nähere Informationen erhalten Sie unter:

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/KfW-Corona-Hilfe/


Maßnahmen auf europäischer Ebene:

INFORMATIONEN

Auch auf europäischer Ebene werden Unterstützungsmaßnahmen ergriffen, von denen auch der Kultur- und Kreativsektor profitieren kann. Dazu gehören Hilfen für Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch Garantiefonds über den Europäischen Investment Fund oder COSME (Competitiveness of SME) ebenso wie die „Corona Response Investment Initiative (CRII)“ der EU mit der Mittel für spezifische Maßnahmen im Zusammenhang mit Corona bereitgestellt werden sollen.

Darüber hinaus hat die Europäische Kommission sowie die EACEA (Exekutivagentur) zur Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors angekündigt, bei der Umsetzung und Durchführung des Förderprogrammes Kreatives Europa mit ihren Säulen „MEDIA“ und „Kultur“ innerhalb der Grenzen des geltenden Rechtsrahmens die größtmögliche Flexibilität anzuwenden. Die BKM steht mit den zuständigen Stellen der Europäischen Kommission dazu in regelmäßigem Austausch.

Eine Übersicht finden Sie unter:

https://ec.europa.eu/programmes/creative-europe/content/corona-virus-consequences-creative-europe-programme-and-related-activities_en


Stiftungen, Fonds, Initiativen und Verwertungsgesellschaften: 

Notfallunterstützung der Deutschen Orchesterstiftung

Die Deutsche Orchester Stiftung hat einen Nothilfefonds eingerichtet, der freiberufliche Musiker*innen im Klassikbereich, die Mitglied der Künstlersozialkasse (KSK) sind, unterstützt.

Ausführliche Informationen sowie das Antragsformular gibt es unter folgendem Link:

https://orchesterstiftung.de/nothilfefonds/

Kulturstiftung des Bundes (KSB)

Die aus dem BKM-Haushalt finanzierte Kulturstiftung des Bundes bemüht sich einzelfallbezogen um geeignete Unterstützung für in Bedrängnis geratene Kulturschaffende. Wenn Veranstaltungen nicht mehr stattfinden können, können laufende Projekte die bisher angefallenen Ausgaben grundsätzlich geltend machen. Bestehende Projektförderungen können – falls möglich – durch Änderungen an die neue Situation angepasst werden.

Nähere Informationen erhalten Sie unter:

https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/foerderung/coronakrise_aktuelle_informationen.html

Beihilfen für in Not geratene Literaturschaffende
(Autorinnen und Autoren sowie Verlegende)

Gemäß seiner Richtlinien sind Anträge an den Sozialfonds der VG WORT möglich. Es werden Beihilfen für in Not geratene Wortautorinnen und -autoren und Verlegerinnen und Verleger gewährt. Für den Antrag sind detaillierte Angaben zu Einkünften und Vermögenslage notwendig.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.vgwort.de/die-vg-wort/sozialeinrichtungen/sozialfonds.html

#HANDFORAHAND des Junge Literaturvermittlung e.V.

Der Junge Literaturvermittlung e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung von Kunst, der neue Formate und Strategien für Produktion, Rezeption und Reflexion von Literatur gestaltet und entwickelt.
Freie Bühnen- und Tontechniker*innen, Beleuchter*innen, Stage Hands und Veranstaltungshelfer*innen sind mit am stärksten von der Corona-Krise betroffen und gleichzeitig unabdingbarer Bestandteil der kulturellen Infrastruktur. Zur Unterstützung dieser Berufsgruppe sammelt der Verein Spenden für einen privaten Solidaritätsfonds. Die vereinnahmten Mittel werden nach Weisung eines unabhängigen Vergabegremiums monatlich an diejenigen Betroffenen ausgezahlt, die sie am meisten brauchen. Zuwendungsgeber*innen erhalten eine Spendenbescheinigung.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier:

https://www.handforahand.de/

#KunstNothilfe

Die Kunst-Nothilfe unterstützt Kulturschaffende mit bis zu 1.000 EUR.
Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse.

Weitere Informationen unter:

https://elinor.network/kunstnothilfe/


Kreativwirtschaft:

Hilfe für Filmschaffende

Die Hamburger Kanzlei "Von Have Fey" hat einen umfangreichen Frage-Antwort-Katalog im Hinblick auf arbeitsrechtliche Fragestellungen für die Corona-Krise zusammengestellt, der sich an Produzenten und Filmschaffende richtet.

Diesen finden Sie hier:

https://www.ffhsh.de/de/Magazin/News/2020/20200318-corona-hilfe-produzenten-filmbranche.php

Film- und Medienbranche

Um die Branche mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln bestmöglich zu unterstützen, haben die Bundes- und Länderförderer ein gemeinsames Hilfsprogramm mit Maßnahmen für die Bereiche Produktion, Verleih und Kino entwickelt, das schnell und unbürokratisch umgesetzt werden soll.

Das Hilfsprogramm bezieht sich auf von verschiedenen Fördereinrichtungen gemeinsam geförderte Projekte und soll dort greifen, wo alle anderen im Kontext der Corona-Krise ergriffenen Hilfsmaßnahmen und Förderprogramme des Bundes und der Länder nicht in Anspruch genommen werden können.

Mehr unter:

https://www.ffa.de/corona-soforthilfe-1.html

Webkonferenzen für Designerinnen und Designer

Die Allianz Deutscher Designer AGD veranstaltet Webkonferenzen zum Thema Corona und stellt sie kostenlos online. Außerdem gibt es immer freitags den »Designers’ Morning Talk«, bei dem man sich austauschen kann.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://agd.de/termine/agd-designers-morning-talk

Handreichung für Schriftstellerinnen und Schriftsteller

Die Ver.di-Fachgruppe VS Verband deutscher Schriftsteller und Schriftstellerinnen hat eine Handreichung für die Unterstützung selbständiger und freier Kulturschaffenden veröffentlicht.

Diese finden Sie hier:

https://vs.verdi.de/themen/nachrichten/++co++4e085142-660f-11ea-9bec-001a4a160100


Beratungsangebote und Überblicksdarstellungen:

Landesbüro für Bildende Kunst (LaBK)

Ein zusätzliches Informationsangebot für bildende Künstlerinnen und Künstler, die im Zuge der Covid-19-Krise Fragen zu ihrer arbeitsrechtlichen Situation haben, stellt das Landesbüro für Bildende Kunst (LaBK) zur Verfügung.

Mehr unter: https://www.labk.nrw/ (Rubrik „Aktuelles“)

Angebote der Künstlersozialkasse (KSK)

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es bei Versicherten und Abgabepflichtigen in der Künstlersozialversicherung zu Einnahmeausfällen unter anderem durch abgesagte Veranstaltungen, zurückgegebene Tickets, etc. Bei Versicherten, deren Einkommensprognose sich verändert hat, besteht die Möglichkeit, der Künstlersozialkasse die geänderte Einkommenserwartung zu melden. Die Beiträge werden den geänderten Verhältnissen angepasst. Bei akuten Zahlungsschwierigkeiten können zudem individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden. Bei abgabepflichtige Unternehmen können die monatlichen Vorauszahlungen reduziert werden. Bestehen akute Zahlungsschwierigkeiten können auch hier individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden.

Hier erfahren Sie mehr:

https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html

Quarantäne-Entschädigung für Freiberuflerinnen und Freiberufler

Der Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland VGSD hat einen Plattform mit den aktuellen Beiträgen zur Corona-Krise online gestellt.

Hier erfahren Sie mehr:

https://www.vgsd.de/themen/corona/

Mitteilungen des Deutschen Kulturrats

Als Service für alle betroffenen Künstlerinnen und Künstler, kulturwirtschaftlichen Unternehmen, öffentlichen und privaten Kultureinrichtungen, aber auch für interessierte Politikerinnen und Politiker und Journalistinnen und Journalisten hat der Deutsche Kulturrat die aktuellen Ereignisse, Positionen, Handreichungen, Maßnahmen und weiteres auf seiner Internetseite zusammengefasst:

https://www.kulturrat.de/corona/

Im "Corona versus Kultur - Newsletter" des Deutschen Kulturrates finden Sie ebenfalls eine Übersicht über die Hilfsangebote des Bundes und der Länder sowie die unmittelbare Hilfe aus dem Kulturbereich selbst.
Wer den Corona versus Kultur - Newsletter noch nicht regelmäßig bekommt, kann sich einfach in den Newsletterverteiler des Deutschen Kulturrates unter https://www.kulturrat.de/#newsletter eintragen.

Mitteilungen des Kulturrats NRW

Der Kulturrat NRW hat unter anderem „Corona-Kultur-Sprechstunden“ eingerichtet. Im Rahmen dieses Pilotprojekts bietet der Kulturrat individuelle telefonische Beratungen für Kulturschaffende in NRW zu folgenden Themen an:

1. Beratung zu finanziellen Soforthilfe-Programmen/Entlastungen
2. Corona-Krisen-Beratung zur Vorsorge von negativen finanziellen Konsequenzen (Projektförderung, Fundraising)

Die Berater und jeweiligen Sprechzeiten finden Sie hier:

https://www.kulturrat-nrw.de/corona-sprechstunde/


Weiterhin finden Sie alles Wissenswerte zum aktuellen Stand der Dinge hier:

https://www.kulturrat-nrw.de/corona-informationen/

Mitteilungen von CREATIVE.NRW

CREATIVE.NRW steht fortlaufend in engem Kontakt mit dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, damit es weitere Angebote gibt, die auf die speziellen Bedarfe der Kultur- und Kreativwirtschaft zugeschnitten sind. Alle aktuell relevanten Informationen für die Akteur*innen der Kultur- und Kreativwirtschaft hat CREATIVE.NRW auf seiner Website zusammengestellt und wird diese Sammlung ständig überarbeiten und aktualisieren.

Eine Übersicht finden Sie hier:

https://www.creative.nrw.de/service/covid-19.html

VER.DI CORONA-FAQ für Solo-Selbstständige

Die Gewerkschaft ver.di erläutert in diesem FAQ für Solo-Selbstständige, welche Hilfen beschlossen und geplant sind, welche aktuellen rechtlichen Bedingungen gelten und was auf dieser Grundlage konkret getan werden kann.

Die Übersicht finden Sie hier:

https://selbststaendige.verdi.de/beratung/corona-infopool/++co++aa8e1eea-6896-11ea-bfc7-001a4a160100?fbclid=IwAR3t4m8jMH_aqnAaYnfzfFW9sMhY46Rt2FiAz2IxNV9G7NMHseC7Wxad2Pc

Verbund der Gründer und Selbständigen Deutschland

Der Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland VGSD hat einen Beitrag zu den Rechten von Selbständigen im Falle von Quarantäne online gestellt.

Mehr unter: https://www.vgsd.de/corona-virus-auch-selbststaendige-und-freiberufler-werden-bei-quarantaene-entschaedigt/

Das Gründerlexikon, Torsten Montag:
RATGEBER "Die Corona-Krise als Unternehmen überstehen"

Das Gründerlexikon berichtet und informiert seit 2004 über die Welt der Existenzgründer und Selbständigen in Deutschland. Der eigene Schritt in die Selbständigkeit gab Torsten Montag (Dipl. Betriebswirt) die Inspiration zu diesem Nachschlagewerk.

In seinem Gratis-Ratgeber: "Die Corona-Krise als Unternehmen überstehen" liefert er einen Überblick über die Corona-Soforthilfen:

https://www.gruenderlexikon.de/news/kurz-notiert/corona-soforthilfen-der-bundeslaender-im-ueberblick-84233716?fbclid=IwAR0L_0HNfb5WyCsZ6w77e77w6ukVOUgWIxYzIaDgG1Ss_mWHrcKAt9Ug6OU

Veranstaltungsplattform Bergisch-Live.de:
Übersicht über aktuelle Kulturangebote im Netz

Auf der Veranstaltungsplattform Bergisch-Live.de finden Sie Live-Streams und Konzertvideos, virtuelle Ausstellungen, Kulturlieferdienste, Angebote für Kinder und Jugendliche, kostenlose Bibliotheken - und vieles mehr, getreu dem Motto “Wenn die Theater, Clubs und Kinos geschlossen sind, wird das Netz zur Bühne”.

Besuchen Sie die Plattform unter folgendem Link:

http://www.bergisch-live.de/corona/

Bergisch-Live.de ist ein Service, mit dem Bergische Unternehmen und Unternehmer die lokale Kulturszene unterstützen, indem sie Netzwerke aufbauen und kostenlos Infrastruktur bereitstellen. Entwickelt wurde die Veranstaltungsplattform von dem Unternehmen “Die Vernetzer”, das Bergisch-Live.de bis heute betreibt.


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Stand: Juni 2021. Änderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.