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Die Baugenehmigung

Bauberatung

© contrastwerkstatt - Fotolia.com

Die Bauämter bieten eine qualifizierte Bauberatung an, um dem Bauherren zu helfen, sein Wunschhaus im Einklang mit den öffentlich-rechtlichen Vorschriften zu verwirklichen.

Bauwillige werden umfassend über die rechtlichen Möglichkeiten des Bauens informiert.

Eine intensive Beratung zahlt sich schließlich für alle Beteiligten aus, wie die verhältnismäßig geringe Zahl der Streitverfahren ausweist. Die Bauämter bieten ein Beratungsangebot, um möglichst schnell und rechtssicher das gewünschte Bauvorhaben verwirklichen zu können.

Bauantrag

Ein vollständiger Bauantrag mit allen erforderlichen Unterlagen ist die Voraussetzung für eine zügige Bearbeitung und Genehmigung. Für den Umfang und den Inhalt der Bauantragsunterlagen gilt die Bauprüfverordnung. Vorlageberechtigte Entwurfsverfasser das sind Architekten, Innenarchitekten und Bauingenieure können bei der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen oder der Ingenieurkammer Bau NRW erfragt werden. Die Bauvorlagen werden in zweifacher Ausfertigung bei den Städten Bergisch Gladbach, Leichlingen, Overath, Rösrath und Wermelskirchen eingereicht. Für Burscheid, Kürten und Odenthal ist die Kreisverwaltung die zuständige Bauaufsichtsbehörde. Hier werden die Unterlagen in dreifacher Ausfertigung benötigt, weil eine Ausfertigung an die Kommune geht. Für einen vollständigen Antrag werden mindestens folgende Bauvorlagen benötigt:

  • Antragsformular, 
  • im Innen- oder Außenbereich ein Auszug aus der Liegenschaftskarte/Flurkarte und ein Auszug aus der Deutschen Grundkarte 1:5000 (§ 2 BauPrüfVO), 
  • der Lageplan (§ 3 BauPrüfVO), 
  • die Bauzeichnungen (§ 4 BauPrüfVO), 
  • die Baubeschreibung, bei gewerblichen oder landwirtschaftlichen Betrieben die Betriebsbeschreibung (§ 5 BauPrüfVO), 
  • Berechnungen und Angaben zur Kostenermittlung (§ 6 BauPrüfVO), 
  • Bautechnische Nachweise (§ 8 BauPrüfVO).

Die Bauaufsichtsbehörde kann in Einzelfällen weitere Unterlagen fordern, wenn es zur Beurteilung des Bauvorhabens erforderlich ist. Sie kann auch auf Bauvorlagen verzichten, wenn diese zur Beurteilung des Bauvorhabens nicht erforderlich sind.

Unabhängig hiervon können weitergehende Genehmigungen und Erlaubnisse bei Fachbehörden zum Beispiel für Wasserrecht, Landschaftsrecht oder Denkmalrecht notwendig sein. Eine Vorabstimmung mit der zuständigen Bauaufsichtsbehörde sollte stattfinden.