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Corona-Testungen

Die verschiedenen Arten von Corona-Tests im Überblick:

Selbsttests

  • frei erhältlich in Drogerien, Apotheken o.ä.
  • von der Testperson selbst durchzuführen
  • kann zum Beispiel mit Nasenabstrich oder Speichel erfolgen

bei positivem Ergebnis: 

  • Lassen Sie sich in einer Teststelle unverzüglich testen. Dieser Kontrolltest kann mittels PCR-Test oder mindestens mit einem Coronaschnelltest erfolgen- dies ist eine verbindliche Landesvorgabe entsprechend der Corona-Test-und Quarantäneverordnung NRW.
  • keine Meldepflicht (Ausnahme Schulen: hier erfolgt eine Meldung durch die Schulleitung an das Gesundheitsamt)
  • keine Kontaktpersonennachverfolgung
  • Quarantäne bis zur Vorlage des Kontrolltestergebnisses (ab positivem Test: verpflichtende Isolierung)

Schnelltests

  • nicht frei erhältlich, Durchführung z.B. in Arztpraxen, Apotheken oder Testzentren, Flughäfen, Bahnhöfen o.ä.
  • von geschultem Personal durchzuführen
  • Nasen- oder Rachenabstrich

bei positivem Ergebnis:

  • verpflichtende Isolation ab Vorliegen des positiven Schnelltest-Ergebnisses (mindestens bis zum Vorliegen des PCR-Test-Ergebnisses; bei positivem PCR-Test-Ergebnis: weitere verpflichtende Isolation)
  • Ein positiver Schnelltest reicht nicht aus, um ein Genesenenzertifikat erzeugen zu lassen. Hierfür ist derzeit ein PCR-Test notwendig. Diesen können Sie im Anschluss an einen positiven Schnelltest z.B. in einem Bürgertestzentrum – sofern hierfür Kapazitäten bestehen – durchführen lassen.

PCR-Tests

  • nicht frei erhältlich, Durchführung ausschließlich in Arztpraxen und in bestimmten Testzentren
  • von Fachpersonal durchzuführen, Auswertung erfolgt im Labor 
  • Ein grundsätzlicher Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test gemäß Coronavirus-Testverordnung besteht
    • bei einem positiven Schnelltest (Bürgertest/ Beschäftigtentest)
    • bei einem positiven Selbsttest
    • bei einem positiven Pooltest
    • bei asymptomatischen engen Kontaktpersonen eines mit SARS-CoV-2-Infizierten

    Ein strikter Anspruch auf eine PCR-Testung besteht jedoch nicht, da auch eine Diagnostik durch Antigen-Tests möglich ist.

    Hier finden Sie die Teststellen, die neben den Bürgertestungen auch PCR-Testungen anbieten.

bei positivem Ergebnis:

  • verpflichtende Isolation / Fortsetzung der Isolation bei positivem PCR-Test


Testansprüche

1.
Gemäß der aktualisierten Bundestestverordnung vom 30. Juni 2022 haben  folgende Personen einen Anspruch auf kostenfreie Bürgertestung:

  • Kinder unter 5 Jahren, also bis zu ihrem fünften Geburtstag
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, unter anderem Schwangere im ersten Trimester
  • Personen, die zum Zeitpunkt der Testung an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus teilnehmen
  • Personen die sich in Absonderung befinden und , bei denen ein Test zur Beendigung der QuarantäneAbsonderung erforderlich ist („Freitesten“)
  • Besucher und Behandelte oder Bewohner in unter anderem folgenden Einrichtungen:
    o Krankenhäuser
    o Rehabilitationseinrichtungen
    o stationäre Pflegeeinrichtungen
    o Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen
    o Einrichtungen für ambulante Operationen
    o Dialysezentren
    o ambulante Pflege
    o ambulante Dienste oder stationäre Einrichtung der Eingliederungshilfe
    o Tageskliniken
    o Entbindungseinrichtungen
    o ambulante Hospizdienste und Palliativversorgung
  • Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach dem § 29 SGB IX Personen beschäftigen, sowie Personen, die bei Leistungsberechtigten im Rahmen eines Persönlichen Budgets beschäftigt sind
  • Pflegende Angehörige
  • Haushaltsangehörige von nachweislich Infizierte

Der Anspruch hierauf muss nachgewiesen werden

  • Bei Kleinkindern durch Geburtsurkunde oder Kinderreisepass
  • Bei Schwangeren durch den Mutterpass
  • Wer aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden kann, muss ein ärztliches Zeugnis im Original über die medizinische Kontraindikation vorlegen
  • Teilnehmende an Impfwirksamkeitsstudien können sich von den Verantwortlichen der Studien einen Teilnahme-Nachweis ausstellen lassen und diesen vorlegen
  • Wer sich freitesten will, legt den PCR-Test vor, gleiches gilt für Haushaltsangehörige von Infizierten, die zudem einen Nachweis für die übereinstimmende Wohnanschrift benötigen
  • Bei Besuchen in Pflegeheimen oder Krankenhäusern kann ein kostenloser Test vor Ort gemacht werden oder der Besuch wird der Teststelle gegenüber glaubhaft gemacht, hierzu existiert ein Musterformular: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/T/Testverordnung/Formblatt-Pflegeeinrichtungen.pdf
  • Pflegende Angehörige müssen glaubhaft machen, dass sie einen pflegebedürftigen Angehörigen pflegen
  • Leistungsberechtigte im Rahmen eines Persönlichen Budgets und bei ihnen beschäftigte Personen müssen diesen Umstand glaubhaft machen. Eine leistungsberechtigte Person nach § 29 SGB IX kann dies regelhaft durch einen entsprechenden Bescheid nachweisen.

    2.
    Anspruch auf Testung mit einer Eigenbeteiligung von drei Euro haben folgende Personen:
  • Personen, die am Tag der Testung eine Veranstaltung in Innenräumen besuchen wollen
  • Personen, die am Tag der Testung Kontakt zu Personen haben werden, die ein hohes Risiko haben, schwer an Covid-19 zu erkranken (Das sind Menschen ab 60 Jahren, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Vorerkrankungen)
  • Personen, die durch die Corona-Warn-App einen Hinweis auf ein erhöhtes Risiko erhalten haben („rote Kachel“)

    Auch dieser Anspruch muss nachgewiesen werden, beispielsweise durch Vorlage einer Eintrittskarte, Vorzeigen der Corona-Warn-App oder bei Kontakt mit Risikopatienten durch Selbstauskunft.

Beschäftigte

Arbeitgeber sind verpflichtet, Beschäftigte über die Risiken einer COVID-19 Erkrankung und bestehende Möglichkeiten einer Impfung zu informieren, die Betriebsärzte bei betrieblichen Impfangeboten zu unterstützen sowie Beschäftigte zur Wahrnehmung von Impfangeboten freizustellen.
Es sind weiterhin betriebliche Hygienepläne zu erstellen und zu aktualisieren, umzusetzen sowie in geeigneter Weise zugänglich zu machen. Dabei sind die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregeln und die branchenbezogenen Praxishilfen der Unfallversicherungsträger heranzuziehen.
Arbeitgeber können auch den Impf- oder Genesungsstatus der Beschäftigten bei der Festlegung der erforderlichen Schutzmaßnahmen berücksichtigen, eine entsprechende Auskunftspflicht der Beschäftigten besteht jedoch nicht.

Siehe auch: Geänderte Corona-Arbeitsschutzverordnung

Diese Selbst- und Schnelltests auf Covid-19 können von den Unternehmen selbst mit eigenem fachkundigen oder geschultem Personal durchgeführt werden oder bei Teststellen oder Testzentren, die auch Bürgertestungen vornehmen, auf Kosten der Unternehmen beauftragt werden.
Entsprechende Personalschulungen werden nicht durch das Gesundheitsamt durchführt. Sprechen Sie hierfür z.B. Ihren Betriebsarzt/Ihre Betriebsärztin oder niedergelassene Ärztinnen/Ärzte an. Auch das DRK (Deutsches Rote Kreuz) bietet Schulungen für Personen zur Testdurchführung an.
Soweit möglich soll eine Bescheinigung über das Testergebnis erfolgen. Dies gilt auch für das Angebot von Selbsttests unter Aufsicht einer fachkundigen, geschulten oder unterwiesenen Person.
Unternehmen, die die Möglichkeit zur Erstellung von Testnachweisen anbieten wollen, haben dies den Behörden mittels eines digitalen Anmeldeformulars vor dem Beginn der Erteilung von Testnachweisen anzuzeigen.

Digitales Anmeldeformular für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, die Beschäftigtentestung anbieten

Rechtliche Regelungen Land NRW

Schulen und Kindertagesbetreuung

Mit Ablauf des 8. April 2022 ist die Coronabetreuungsverordnung außer Kraft getreten, die mit besonderen Regelungen für die Schulen und Kindertagesbetreuung einher ging. Wie im Falle eines Auftretens von Coronafällen in Schulen bzw. Kindertageseinrichtungen mit positiv getesteten Personen umzugehen ist, regelt die Corona-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes NRW in der jeweils gültigen Fassung.
Diese Verordnung wurde zum 05.05.2022 aktualisiert und geht mit dem Wegfall der behördlichen Quarantänepflicht für Kontaktpersonen von an Covid-19 infizierten Personen einher. Es gilt vielmehr nun für alle Kontaktpersonen die dringende Empfehlung, fünf Tage enge Kontakte zu anderen Personen zu vermeiden und sich, sofern möglich, abzusondern. Weiterhin wird für alle Kontaktpersonen eine Kontaktreduzierung, das Achten auf Symptome, Messen der Körpertemperatur, die Nutzung von Selbsttests und Bürgertestungen sowie das Tragen mindestens einer medizinischen Maske bei Kontakt zu anderen Personen bis zum fünften Tag nach dem letzten Kontakt zu der positiv getesteten Person empfohlen. Treten innerhalb der ersten 10 Tage nach dem Kontakt zur positiv getesteten Person Symptome auf, besteht die Verpflichtung zur Testung auf Covid-19.
Positiv auf Covid-19 getestete Personen können sich nun bereits nach fünf Tagen vorzeitig von der Isolierungspflicht freitesten.

Weitere Informationen zu den neuen Absonderungsregeln finden Sie auf der Seite des Landes NRW.