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Corona-Virus: FAQs - Antworten auf häufig gestellte Fragen

Die festgelegten Maßnahmen haben das Ziel, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Entscheidend ist, dass sich alle an die Verordnung und Verhaltensregeln halten, um sich, ihre Liebsten und ihre Mitmenschen zu schützen. Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Gibt es landesweit einheitliche Regeln für die Quarantäne und häusliche Isolierung?

Die Quarantäneverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen legt einheitliche Regeln für die Quarantäne und häusliche Isolierung fest. So gilt landesweit für bestimmte Personengruppen während der Corona-Pandemie eine Quarantäne, die von Landes wegen verordnet wird und nicht mehr von den Gesundheitsämtern in jedem Einzelfall angeordnet wird. Hier finden Sie die aktuelle Verordnung des Landes:

Rechtliche Regelungen des Landes NRW

Personen, die an Covid-19 erkrankt sind oder ansteckend sein können, müssen sich in Quarantäne oder – bei bestätigter Infektion – in häusliche Isolierung begeben, um keine weiteren Personen anstecken zu können.

Auf dieser Seite des NRW Gesundheitsministeriums finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Quarantäneverordnung:
https://www.mags.nrw/coronavirus-quarantaene

Als Schaubild wird die Quarantäne-Verordnung hier erklärt: https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/abbildung-quarantaenevo_071220.pdf

Landesweit aktuelle allgemeingültige Informationen zur Pandemie finden Sie hier:
https://www.land.nrw/corona

Dazu finden Sie an dieser Stelle außerdem fortlaufend aktualisierte Fragen und Antworten zum Corona-Virus im Überblick:
https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus

Was bedeutet häusliche Quarantäne?

Sie müssen zu Hause bleiben und dürfen Ihre eigenen vier Wände nicht verlassen – auch nicht zum Einkaufen oder zum Ausführen eines Hundes. Das müssen nun andere für Sie erledigen.
Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Unterkunft müssen strikt vermieden werden. Wenn Sie einen Balkon oder Garten haben, der nur für Ihren Haushalt zugänglich ist, dürfen Sie sich auch dort aufhalten – aber nicht, um andere Menschen zu treffen. Dabei ist es sehr wichtig, die Verhaltensregeln einzuhalten (Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltagsmaske tragen).

Beachten Sie dazu außerdem die Informationen auf den Seiten des NRW Gesundheitsministeriums (MAGS): https://www.mags.nrw/coronavirus-quarantaene

Im Übrigen wird auf die Verhaltensregeln im Hinweisblatt des Robert Koch-Instituts „Häusliche Isolierung bei bestätigter Covid 19-Infektion“ verwiesen: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene/haeusl-Isolierung.html

Wann besteht eine Quarantäne-Pflicht?

Das NRW Gesundheitsministerium gibt hierzu folgende Information:

Personen, die an Covid-19 erkrankt sind oder ansteckend sein können, müssen sich in Quarantäne (zur Vorbeugung) oder häusliche Isolierung (bei bestätigter Infektion) begeben. Sie müssen sich also "absondern“, um keine weiteren Personen anstecken zu können.

Eine Pflicht zur Quarantäne von Rechts wegen besteht in folgenden Fällen:

  • für Personen, deren PCR-Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 positiv ausgefallen ist
  • für Angehörige desselben Haushalts von positiv getesteten Menschen
  • für Personen, die Krankheitssymptome zeigen oder ein positives Schnelltestergebnis haben und sich deshalb einem PCR-Test unterziehen – auf jeden Fall bis zum Vorliegen des Testergebnisses

Über die Quarantäne von Personen außerhalb des eigenen Haushalts, die engen persönlichen Kontakt zu mit SARS-CoV-2 infizierten Menschen hatten, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt.

  • „Grundregel: Quarantäne kommt in Frage, wenn mindestens 15-minütiger enger Kontakt, zum Beispiel im Rahmen eines Gesprächs, bestand und keine Alltagsmasken getragen wurden. Oder wenn die Person sich mit einer infizierten Person über einen längeren Zeitraum in einem schlecht oder nicht belüfteten Raum aufhielt.“ (https://www.mags.nrw/coronavirus-quarantaene)

Wer muss in Quarantäne? Und wie wird die Dauer der Quarantäne bemessen?

Die Quarantäneverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen legt einheitliche Regeln für die Quarantäne und häusliche Isolierung fest. Hier finden Sie die aktuelle Verordnung des Landes:

Rechtliche Regelungen des Landes NRW

Informationen zu den Personengruppen sowie zu Beginn und Dauer der Quarantäne bietet Ihnen die folgende Übersichtstabelle.

Hinweis zur Festlegung Quarantäne-Dauer: Berechnet wird die Dauer der Quarantäne vom Folgetag von letztem Kontakt mit Index-Fall oder PCR-Testung.

Personenkreis

Beginn und Dauer der Quarantäne

Personen, die auf COVID-19 hindeutende Krankheitssymptome zeigen UND sich deshalb einem PCR-Test unterziehen

Die Quarantäne beginnt ab dem Tag des durchgeführten PCR-Tests (Datum) bis zum Vorliegen des Testergebnisses:

Fällt das Testergebnis negativ aus, endet die Quarantäne - es sei denn die betroffene Person ist bereits aus anderen Gründen in Quarantäne.

Personen, die ein positives Schnelltestergebnis UND einen PCR-Test haben
(Ein positiver Schnelltest allein führt zu keiner Quarantäne-Pflicht, sondern nur zu einer Quarantäne-Empfehlung)

Die Quarantäne beginnt ab dem Tag des durchgeführten PCR-Tests (Datum) bis zum Vorliegen des Testergebnisses. Fällt das Testergebnis negativ aus, endet die Quarantäne - es sei denn die betroffene Person ist bereits aus anderen Gründen in Quarantäne.

Personen, deren PCR-Test auf das Corona-Virus SARS-CoV-2 positiv ausgefallen ist

Die Quarantäne beginnt ab Erhalt des positiven Testergebnisses und endet frühestens 10 Tage nach dem Tag des durchgeführten PCR-Tests Testung (Datum), wenn keine Symptome auftreten bzw. zum Ende der Quarantänezeit eine mindestens 48stündige Symptomfreiheit besteht.

Personen desselben Haushalts von Menschen, deren PCR-Test positiv ausgefallen ist

Die Quarantäne beginnt mit Bekanntwerden des positiven Testergebnisses und endet 14 Tage nach der Testung des zuerst positiv getesteten Haushaltsmitglieds.

Kontaktperson außerhalb des Haushaltes einer positiv getesteten Person (PCR-Test)

Die Quarantäne beginnt mit behördlicher (mündlicher) Anordnung und endet 14 Tage nach dem letzten Kontakt zu der positiv getesteten Person.

Kann eine Quarantäne verkürzt werden?

Die häusliche Absonderung kann für Kontaktpersonen der Kategorie I auf 10 Tage verkürzt werden, wenn ein negativer SARS-CoV-2-Test (Schnelltest oder PCR-Nachweis) vorliegt. Der Test darf hierbei frühestens am zehnten Tag der Quarantäne durchgeführt werden – bitte beachten Sie dass der Tag des PCR-Abstriches einer auf Covid-19 positiv getesteten Person bzw. der Tag des letzten Kontaktes zu einer auf Covid-19 positiv getesteten Person nicht mitgerechnet wird. Die Berechnung beginnt am Folgetag

Konkret bedeutet dies:

1. Haushaltsangehörige einer auf Covid-19 positiv getesteten Person können sich frühestens ab dem 10ten Tag nach erfolgtem PCR-Abstrich des/der Positiven testen lassen.

  1. 2. Kontaktpersonen, die nicht mit im Haushalt einer auf Covid-19 positiv getesteten Person leben, können sich frühestens ab dem 10ten Tag nach dem letzten Kontakt zum/zur Positiven testen lassen.

Das Ergebnis des negativen Schnelltests oder PCR-Tests zur Quarantäneverkürzung müssen Sie zum Nachweis mit sich führen. Eine Bescheinigung wird seitens der Behörde nicht ausgestellt.

Bitte beachten Sie, dass ein negatives Testergebnis, das vor dem 10ten Quarantänetag durchgeführt wird (z.B. die Testung an Tag 5-7), die Quarantänezeit nicht verkürzt oder aufhebt!

Testungen zur Quarantäneverkürzung werden vom Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises weder angeboten noch durchgeführt. Sie müssen daher von Ihnen selbst organisiert werden.

Bitte achten Sie nach der Quarantäneverkürzung weiterhin strikt auf die bekannten AHA-Regeln und reduzieren Kontakte auf das Notwendigste. Die Inkubationszeit (also die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung) beträgt 14 Tage. Treten zwischen dem Zeitpunkt der Quarantäneverkürzung und dem eigentlichen Quarantäneende Symptome bei Ihnen auf, nehmen Sie bitte unverzüglich Kontakt zum Hausarzt und Gesundheitsamt auf.

Warum müssen Kontaktpersonen länger in Quarantäne als positiv getestete Personen?

Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung, beträgt beim SARS-CoV-2 Virus bis zu 14 Tage.

Ist eine Infektion nachweisbar mittels positivem PCR-Test erfolgt, ist man für mindestens 10 Tage für andere ansteckend. Ob die Quarantäne nach 10 Tagen beendet werden kann ist abhängig davon, ob zum Ende der Quarantänezeit mindestens 2 Tage eine Symptomfreiheit besteht.

Dies erklärt die unterschiedlichen Quarantänezeiten von 14 Tagen bei Kontaktpersonen (Inkubationszeit von 14 Tagen) und von mindestens 10 Tagen bei positiv getesteten Personen (Infektiosität von mindestens 10 Tagen).

Was muss ich tun, wenn ich Krankheitssymptome aufweise?

Bleiben Sie zu Hause und halten Sie die Abstands- und Hygieneregeln ein.

Rufen Sie am besten die Hausarztpraxis oder einen anderen behandelnden Arzt oder die Telefonnummer der Kassenärztlichen Vereinigung (116 117) an. Diese Kontaktstellen informieren über das weitere Vorgehen. Wenn Sie nicht gleich jemanden erreichen, versuchen Sie es erneut.

In Notfällen, zum Beispiel bei akuter Atemnot, rufen Sie die Notfallnummer 112 an. Bitte informieren Sie den Rettungsdienst vorab, dass Sie ggf. Kontakt zu einer an Covid-19 erkrankten Person hatten. Um sich und andere zu schützen, sollten Sie auf keinen Fall ohne vorherige telefonische Anmeldung eine Arztpraxis aufsuchen!

Bitten denken Sie außerdem daran: Sollten Sie (Covid-)Krankheitssymptome haben und deshalb einen PCR-Test durchführen lassen, müssen Sie sich gemäß Quarantäneverordnung NRW vom Tag des PCR-Abstriches bis zum Erhalt des Testergebnisses von Rechts wegen in Quarantäne begeben.

Was muss ich tun, wenn ich einen positiven Schnelltest habe?

Hier sind eine umgehende häusliche Quarantäne sowie das Einhalten der bekannten AHA-Regeln, zu empfehlen. Von Rechts wegen sind Sie damit aber noch nicht zur Quarantäne verpflichtet.

Bitte nehmen Sie umgehend Kontakt mit ihrem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt auf. Es muss zeitnah ein PCR-Test veranlasst werden!

Heben Sie den Schnelltest zum Nachweis auf oder machen Sie hiervon ein Foto.

Bitte denken Sie außerdem daran: Ein positiver Schnelltest und ein deshalb durchgeführter PCR-Test verpflichten Sie von Rechts wegen (Quarantäneverordnung NRW) sich bis zum Erhalt des PCR-Testergebnisses in Quarantäne zu begeben.

Was muss ich tun, wenn ich auf mein Testergebnis warte?

Wer sich einem PCR-Test auf SARS-CoV-2 unterzogen hat, weil er covid-ähnliche Krankheitssymptome aufweist oder mit einem Schnelltest positiv getestet worden ist, muss sich bis zum Vorliegen des (negativen) PCR-Ergebnisses in Quarantäne begeben.
Jeder auf das Corona-Virus SARS-CoV-2 getestete muss sich zunächst in eigener Verantwortung um sein Testergebnis bemühen.

Ich habe ein positives Testergebnis erhalten. Was muss ich tun?

  1. Im Falle des Erhalts eines positiven PCR-Testergebnisses auf Covid-19 müssen Sie sich entsprechend der Landes Verordnung unverzüglich in Quarantäne begeben:

    • Begeben Sie sich selbst unverzüglich in Quarantäne.
    • Nehmen Sie bitte umgehend mit dem zuständigen Gesundheitsamt Kontakt auf.
    • Informieren Sie bitte über das positive Testergebnis unverzüglich alle Kontaktpersonen aus Ihrem Haushalt.
    • Isolieren Sie sich, soweit möglich, von Ihren Haushaltsmitgliedern. Halten Sie sich möglichst nicht in denselben Räumen auf, beachten Sie die Hygieneregeln und lüften Sie regelmäßig.
    • Informieren Sie bitte alle weiteren Kontaktpersonen mit denen Sie direkten Kontakt hatten. Hierunter fallen Personen, mit denen sie 4 Tage vor bzw. seit dem PCR-Abstrich engen Kontakt hatten. Dazu gehören diejenigen Personen, mit denen für einen Zeitraum für mehr als 15 Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern ein Kontakt ohne das beiderseitige Tragen einer MNB bestand oder Personen mit denen ein schlecht oder nicht belüfteter Raum über eine längere Zeit geteilt wurde.

    Bitten beachten Sie: Für von Ihnen informierte Kontaktpersonen, die nicht zu Ihrem Haushalt gehören, besteht noch keine Quarantänepflicht. Das Gesundheitsamt wird bei Kontaktaufnahme mit Ihnen ermitteln, welche dieser von Ihnen informierten Personen tatsächlich Kontakt zu Ihnen hatte, als bereits Ansteckungsfähigkeit bestand. Nur diese Personen werden dann vom Gesundheitsamt kontaktiert und ggf. in behördliche Quarantäne versetzt.

Bekomme ich eine schriftliche Quarantäneanordnung?

Nein. Die aktuelle Quarantäneverordnung NRW ersetzt die individuelle schriftliche Quarantäneanordnung der Behörde für auf SARS-CoV-2 positiv getestete Personen sowie deren im Haushalt lebenden Kontaktpersonen.

Einzelne Anordnungen durch Ordnungsverfügungen werden nur noch für die Personen ausgesprochen, die von der Quarantäneverordnung des Landes nicht unmittelbar betroffen sind. Das sind in erster Linie die Kontaktpersonen ersten Grades einer infizierten Person, die nicht in der Haushaltsgemeinschaft mit dieser Person leben.

Von dieser Handhabung unberührt bleiben alle Maßnahmen, die durch das Gesundheitsamt oder die örtlichen Ordnungsbehörden in sogenannten Sonderlagen – etwa in Schulen, Kindergärten, Gemeinschaftseinrichtungen, Pflegeheimen – getroffen werden.

Bekomme ich bei Verdienstausfall eine Entschädigung?

Wenn Sie eine Entschädigung für Ihren Verdienstausfall (entsprechend § 56 Infektionsschutzgesetz) geltend machen wollen, wenden Sie sich über Ihren Arbeitgeber zur Beantragung an den Landschaftsverband Rheinland (LVR). Der Arbeitgeber kann hier für den Zeitraum der behördlichen Quarantäne eine Kostenübernahme beantragen.

Die Übermittlung der erforderlichen Unterlagen (beispielsweise Ausdruck Quarantäneverordnung NRW, Testergebnis oder Laborauftrag) erfolgt in eigener Zuständigkeit und wird nicht durch das Gesundheitsamt übernommen: https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/taetigkeitsverbot/taetigkeitsverbot.jsp

Wer ist Kontaktperson?

Bei Kontaktpersonen wird zwischen drei verschiedenen Graden unterschieden. Eine Kontaktperson ersten Grades (Kategorie I) stand in direktem physischen Kontakt mit einer möglicherweise infizierten Person. Da der Übertragungsweg des Corona-Virus über Tröpfcheninfektion erfolgt, ist der unmittelbare Kontakt entscheidend. Dazu gehört zum Beispiel ein mindestens 15-minütiger Gesichts-Kontakt, beispielsweise im Rahmen eines Gesprächs. Ein Infektionsrisiko ist hier gegeben. Quarantäne wird angeordnet.

Die Kontaktperson zweiten Grades stand hingegen in weniger engem Kontakt mit der infizierten Person. Beispielsweise hat sie sich mit der infizierten Person zwar in einem räumlichen Umfeld aufgehalten jedoch hat der Kontakt nicht direkt und über einen Zeitraum hinweg bestanden. Das Infektionsrisiko ist in diesem Fall gering. Quarantäne wird nicht angeordnet.

Als Kontaktperson dritten Grades wird vom Robert-Koch-Institut medizinisches Personal angesehen, welche adäquate Schutzkleidung getragen hat und einen Kontakt von weniger als zwei Metern geführt hat. Hier geht das Infektionsrisiko gegen Null.

Ich bin Kontaktperson der Kategorie I und lebe mit der positiv getesteten Person in einem Haushalt. Was muss ich jetzt tun und was muss ich wissen?

Hierunter fallen z.B. Familienmitglieder, WG-Bewohner oder sonstige Haushaltsangehörige.

Was muss ich tun?

  • Bitte begeben Sie sich unverzüglich nach Kenntnisnahme des positiven PCR-Ergebnisses ihres Haushaltsmitglieds in Quarantäne – Kraft Quarantäneverordnung NRW.
  • Bitte melden Sie sich beim Gesundheitsamt und geben Sie dort den Quarantänebeginn an (= Datum der Kenntnisnahme des Testergebnisses).
  • Das Gesundheitsamt bittet sie ein Symptomtagebuch zu führen.
  • Informieren Sie das Gesundheitsamt unverzüglich, wenn während der Quarantänezeit Symptome auftreten.
  • Die Quarantäne endet 14 Tage nach dem PCR-Testungstag (Datum) des ersten auf SARS-CoV-2 positiv getesteten Haushaltsmitglieds.

    Werde ich auf Covid-19 getestet?
  • Das Gesundheitsamt wird Ihnen eine PCR-Testung (Abstrich) an Tag 5-7 nach PCR-Testung des ersten auf Covid-19 positiv getesteten Haushaltsmitglieds anbieten, weil ein Erregernachweis zu diesem Zeitpunkt am höchsten ist, bevor die Viruslast im Nasen-Rachenraum wieder absinkt.
  • Es ist Ihnen gestattet die Quarantäne kurzzeitig zur Testung (für den direkten Weg zum Abstrich Hin und zurück) zu unterbrechen.
  • Bitte beachten Sie, dass ein negatives Testergebnis bis Tag 10 nach Abstrich-Tag des Quellfalls, Ihre Quarantänezeit nicht verkürzt!

    Kann ich die Quarantänezeit verkürzen?
  • Eine Verkürzung der Quarantänezeit ist von Rechts wegen möglich.
  • Es ist Ihnen gestattet die Quarantäne kurzzeitig zur Testung (für den direkten Weg zum Abstrich Hin und zurück) zu unterbrechen.
  • Sie können sich hierfür ab dem 10ten Tag nach dem PCR-Test des ersten auf Covid-19 positiv getesteten Haushaltsmitglieds (dieser wird bei der Berechnung nicht mitgezählt) einem PCR-Abstrich oder Schnelltest unterziehen.
  • Fällt diese Testung negativ auf Covid-19 aus, endet die Quarantäne Kraft Quarantäneverordnung NRW vorzeitig.
  • Ein behördlich formelles Schreiben über die Quarantäneverkürzung ist nicht notwendig und wird nicht ausgestellt.
  • Bitte führen Sie den Nachweis des negativen Testergebnisses zur Q-Verkürzung mit sich. Sie sind in der „Beweispflicht“ z.B. bei Nachfrage der Ordnungsbehörde.

    Bitte beachten Sie, dass das Gesundheitsamt diese Verkürzungstestung NICHT anbietet. Diese müssen Sie in Eigenregie, Eigenverantwortung und ggf. auf eigene Kosten organisieren.

Ich bin Kontaktperson der Kategorie I und lebe nicht mit der positiv getesteten Person in einem Haushalt. Was muss ich jetzt tun und was muss ich wissen?

Informationspflicht und Quarantäne

  • Die auf Covid-19 positiv getestete Person muss alle engen Kontaktpersonen bis 4 Tage vor oder seit der PCR-Testung informieren.
  • ACHTUNG: Nach Information stehen Sie noch NICHT unter behördlicher Quarantäne.
  • Bitte melden Sie sich zeitnah beim Gesundheitsamt. Wir werden alles Weitere mit Ihnen besprechen.
  • Halten Sie bitte solange die AHA+L Regeln ein
  • Die Quarantäne beginnt mit mündlicher Anordnung des Gesundheitsamtes (eine rückwirkende Quarantäne kann nicht ausgesprochen werden)
  • Die Quarantäne endet 14 Tage nach letztem Kontakt zur auf Covid-19 positiv getesteten Person. Das Datum wird vom Gesundheitsamt ermittelt.
  • Eine Verfügung über die Ordnungsbehörde muss ausgestellt werden.
  • In dieser Verfügung findet sich neben der behördlich angeordneten Quarantänezeit noch ein Hinweis auf die medizinische Quarantänezeit

    Was muss ich sonst noch tun?
  • Informieren Sie uns unverzüglich, wenn während der Quarantänezeit Symptome auftreten.
  • Führen Sie bitte ein Symptomtagebuch und notieren hierin 2x täglich ihre Temperatur.

    Werde ich auf Covid-19 getestet?
  • Das Gesundheitsamt wird Ihnen eine PCR-Testung (Abstrich) an Tag 5-7 nach letztem Kontakt zum Quellfall anbieten, weil ein Erregernachweis zu diesem Zeitpunkt am höchsten ist, bevor die Viruslast im Nasen-Rachenraum wieder absinkt.
  • Bitte beachten Sie, dass eine negative Testung bis Tag 10 nach letztem Kontakt zum Quellfall, Ihre Quarantänezeit nicht verkürzt!
  • Die ordnungsbehördliche Verfügung wird einen Passus enthalten, der es Ihnen gestattet die Quarantäne kurzzeitig zur Testung (für den direkten Weg zur Testung Hin und zurück) zu unterbrechen.

    Kann ich die Quarantänezeit verkürzen?
  • Eine Verkürzung der Quarantänezeit ist möglich und wird Ihnen in der ordnungsbehördlichen Verfügung erläutert.
  • Sie können sich hierfür ab dem 10ten Tag nach dem letzten Kontakt zum Quellfall einem PCR-Abstrich oder Schnelltest unterziehen.
  • Fällt diese Testung negativ auf Covid-19 aus, endet die Quarantäne vorzeitig. Ein behördliches Schreiben wird hierzu nicht ausgestellt.
  • Der Nachweis des negativen Schnelltests oder PCR-Abstrichs ist mitzuführen und auf Nachfrage vorzulegen.

    Bitte beachten Sie, dass das Gesundheitsamt diese Verkürzungstestung NICHT anbietet. Diese müssen Sie in Eigenregie, Eigenverantwortung und ggf. auf eigene Kosten organisieren.



Wie verhalte ich mich, wenn die Corona-Warn-App ausschlägt?

Die Corona-Warn-App hat drei verschiedene Statusanzeigen: "Unbekanntes Risiko" (grau), "Niedriges Risiko" (grün) und "Erhöhtes Risiko" (rot).

Konkrete Handlungsempfehlungen gibt es, wenn die Corona-Warn-App Sie über ein "erhöhtes Risiko" informiert. Ein „erhöhtes Risiko“ bedeutet, dass Sie in den ver­gan­ge­nen 14 Tagen min­destens eine Be­gegnung mit einer später posi­tiv ge­testeten Person hatten. Sollte dies der Fall sein, wird Ihnen via App mitgeteilt, persön­liche Kontakte zu redu­zieren und sich mit der haus­ärzt­lichen Praxis, dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Rufnummer 116 117) oder dem Gesund­heits­amt in Verbindung zu setzen und dort das weitere Vorgehen abzustimmen.

Zeigt die App ein „niedri­ges Risiko“ an, be­deu­tet dies, dass Sie keine Risikobegegnungen mit einer Corona-positiv getesteten Person hatten oder etwaige Risiko-Begegnungen nicht über dem definierten Schwellenwert lagen. Sie müssen in diesem Fall nichts tun, werden aber erneut über allgemein gültige Abstands- und Hygiene­regeln informiert.

Bei der Status­anzeige „un­be­kanntes Risiko“ in Ihrer Corona-Warn-App war die Risiko­ermittlung noch nicht lange genug aktiv, so dass keine Risiko­berech­nung vor­ge­nommen werden konnte.

Die wichtigsten Fragen zur Corona-Warn-App beantwortet die Bundesregierung hier:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app/corona-warn-app-faq-1758392

Ich bin Reiserückkehrerin oder Reiserückkehrer aus dem Vereinigten Königreich (Großbritannien und Nordirland), aus Südafrika oder Irland. Wie muss ich mich verhalten?

Quarantäne- und Testpflicht:
Wenn Sie sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland, in Irland oder in der Republik Südafrika aufgehalten haben, müssen Sie sich unverzüglich für einen Zeitraum von 10 Tagen (gerechnet ab dem Tag ihrer Ausreise) in Quarantäne begeben.

Zudem sind Sie verpflichtet, höchstens 48 Stunden vor oder unmittelbar nach der Einreise sowie beim Auftreten von Symptomen innerhalb von 10 Tagen nach der Einreise einen Corona-Test (Schnelltest oder PCR-Test) machen zu lassen. Ein negatives Testergebnis müssen Sie dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt spätestens 48 Stunden nach Ihrer Einreise vorlegen.

5 Tage nach Ihrer Einreise müssen Sie sich erneut testen lassen. Ist dieses Testergebnis negativ, kann die Quarantäne vorzeitig beendet werden.

Bitte beachten Sie: Ein PCR-Test darf nur durch geschultes Personal und durch ein anerkanntes Labor durchgeführt werden. Ein Schnelltest darf nur durch befugte medizinische Dienstleister vorgenommen werden. Dieser muss Ihnen einen Nachweis ausstellen. Die Testkosten müssen Sie selbst tragen. Das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises führt diese Testungen nicht durch.

Weitere Informationen und auch mögliche Ausnahmen von den beschriebenen Quarantäne- und Testpflichten finden Sie in der aktuellen Corona-Einreiseverordnung des Landes NRW. Aktuelle Verordnungen finden Sie hier:

Rechtliche Regelungen des Landes NRW

Digitale Einreisanmeldung (verpflichtend):
Ebenso wie Einreisende oder Rückkehrer aus anderen ausländischen Risikogebieten sind Sie dazu verpflichtet, vor Ihrer Abreise aus dem Risikogebiet die digitale Einreiseanmeldung auszufüllen.

Ihnen ist es nicht möglich, sich digital anzumelden – zum Beispiel aufgrund fehlender technischer Ausstattung oder wegen eines technischen Problems mit der Webseite?

In diesem Ausnahmefall sind Sie verpflichtet, stattdessen eine Ersatzmitteilung in Papierform auszufüllen und mitzuführen sowie das für Sie zuständige Gesundheitsamt über Ihre Einreise zu unterrichten.


Aktualisiert am 14.01.2021

Wie verhalte ich mich, wenn ich aus einem anderen ausländischen Risikogebiet einreise?

Wenn Sie aus einem ausländischen Risikogebiet nach Nordrhein-Westfalen einreisen, sind Sie dazu verpflichtet, sich für 10 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben. Diese Regelung gilt für eine Einreise ab dem 5. Januar 2021.

Die Quarantänepflicht gilt nicht für Sie bzw. wird beendet, wenn Sie sich höchstens 48 Stunden vor der Einreise oder unmittelbar nach der Einreise einer Schnell- oder PCR-Testung unterzogen haben (Einreisetestung) und das Ergebnis negativ ausgefallen ist. Verzichten Sie auf die Einreisetestung gilt für Sie eine Quarantänepflicht, die durch das negative Ergebnis eines später vorgenommenen Tests (Freitestung) beendet werden kann.

Bitte beachten Sie: Ein PCR-Test darf nur durch geschultes Personal und durch ein anerkanntes Labor durchgeführt werden. Ein Schnelltest darf nur durch befugte medizinische Dienstleister vorgenommen werden. Dieser muss Ihnen einen Nachweis hierüber ausstellen. Die Testkosten müssen Sie selbst tragen. Das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises führt diese Testungen nicht durch.

Weitere Informationen und auch mögliche Ausnahmen von den beschriebenen Quarantäne- und Testpflichten finden Sie in der aktuellen Corona-Einreiseverordnung des Landes NRW. Aktuelle Verordnungen finden Sie hier:

Rechtliche Regelungen des Landes NRW

Digitale Einreisanmeldung (verpflichtend):
Als Einreisender oder Rückkehrer aus ausländischen Risikogebieten sind Sie dazu verpflichtet, vor Ihrer Abreise die digitale Einreiseanmeldung auszufüllen.

Ihnen ist es nicht möglich, sich digital anzumelden – zum Beispiel aufgrund fehlender technischer Ausstattung oder wegen eines technischen Problems mit der Webseite?

In diesem Ausnahmefall sind Sie verpflichtet, stattdessen eine Ersatzmitteilung in Papierform auszufüllen und mitzuführen sowie das Gesundheitsamt über Ihre Einreise zu unterrichten.

Aktualisiert am 14.01.2021

Weitere Informationen

Telefonische Beratung

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises steht Ihnen
für Fragen gerne zur Verfügung.

Telefon: 02202 131313
Montag bis Freitag: 8 bis 16 Uhr
Samstag und Sonntag: 10 bis 14 Uhr

Bürger-Hotline des Landes Nordrhein-Westfalen
Für (allgemeine) Fragen zum Corona-Virus steht ebenfalls das NRW-Gesundheitsministerium bereit.
Telefon: 0211 91191001

Bürgertelefone umliegender Städte und Kreise
Köln: 0221 221-33500
Leverkusen: 0214 406-3333
Wuppertal: 0202 563-2000
Solingen: 0212 290-2020
Remscheid: 02191 162000
Oberbergischer Kreis: 02261 88-3888
Rhein-Sieg-Kreis: 02241 13-3333
Bonn: 0228 7175

Hotline des Amtes für Soziales & Inklusion
Für Fragen rund um die Sicherstellung der Versorgung und Pflege im häuslichen und stationären Umfeld
Telefon: 02202 13 2001
Montag bis Freitag: 8 bis 16 Uhr
E-Mail: anfragen50@rbk-online.de

Informationen zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen

Aktuelle Informationen von Gesundheitsbehörden

Multilingual information

Wichtige Informationen und Links für Menschen mit Behinderung