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Förderung von E-Lastenrädern im Rheinisch-Bergischen Kreis

Gewerbetreibende, Unternehmen und Organisationen, die E-Lastenräder anschaffen wollen, werden durch den Rheinisch-Bergischen Kreis mit einem Zuschuss zu den Beschaffungskosten gefördert. Damit stockt der Kreis die Förderung durch das Land NRW mit bis zu 2.000 Euro je E-Lastenrad auf. Anträge können bei der Kreisverwaltung gestellt werden. Das Förderprogramm ist ein Kooperationsprojekt der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW) und dem Rheinisch-Bergischen Kreis.

Bereits zahlreiche Unternehmen und Vereine haben sich ein E-Lastenrad durch den Rheinisch-Bergischen Kreis fördern lassen, wie in dieser Bildergalerie zu sehen ist:

In welcher Höhe werden die E-Lastenräder gefördert?
Wer ein E-Lastenrad anschaffen will, muss zunächst die Förderung des Landes in Anspruch nehmen. Die Förderung wird von der Bezirksregierung Arnsberg im Rahmen der Richtlinie "progres.nrw Programmbereich Emissionsarme Mobilität" durchgeführt und beträgt 30% des Einkaufspreises, jedoch maximal 2.100 Euro. Der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Arnsberg kann dann beim Rheinisch-Bergischen Kreis eingereicht werden. So erhalten die Antragstellende weitere 20% des Einkaufspreises, jedoch maximal 2.000 Euro, und haben somit die Möglichkeit eine Gesamtförderung von 50% zu erhalten. Das Programm ist zunächst befristet bis 31. Dezember 2021. Sind die Mittel aufgebraucht, können keine weiteren Fördermittel bewilligt werden.

Wer kann sich die Anschaffung eines E-Lastenrads fördern lassen?
Antragsberechtigt sind Gewerbetreibende und Unternehmen, freiberuflich tätige Personen sowie gemeinnützig anerkannte Vereine, Organisationen und Körperschaften des öffentlichen Rechts mit Sitz oder Niederlassung sowie Wirkungskreis im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Was für E-Lastenräder werden gefördert?
Gefördert wird die Neubeschaffung von ein- oder mehrspurigen, zulassungs- und versicherungsfreien Lastenrädern mit batterieelektrischer Tretunterstützung (Lastenpedelecs bis 25 km/h), die mindestens eine Gesamt-Zuladung von 125 Kilogramm (inklusive Fahrergewicht) ermöglichen und eine Transportfläche als integralen Bestandteil der Rahmenkonstruktion vor oder hinter der Fahrerin beziehungsweise dem Fahrer vorsehen. Nicht förderfähig sind beispielsweise nachträglich vorgenommene Umbauten, S-Pedelecs (zulassungs- und versicherungspflichtig) sowie E-Bikes.

Haben Sie noch Fragen?
Das Antragsformular ist postalisch beim Rheinisch-Bergischen Kreis einzureichen. Bei Fragen zur Antragstellung können Sie sich gerne bei den Projektverantwortlichen der Kreisverwaltung oder der RBW kontaktiert.

Diese Unternehmen sind bereits nachhaltig mit E-Lastenrädern unterwegs:

Beils Gartengestaltung

Rainer Beils von „Beils Gartengestaltung“ aus Leichlingen zeigt eindrucksvoll, was sich mit E-Lastenrädern alles transportieren lässt:

„Die Möglichkeit, meine Arbeit mit dem E-Lastenrad auszuüben, hat sich schon nach kurzer Zeit bewährt. Ich benutze das Auto nur noch halb so oft wie vorher.
Keine Parkplatzsuche, kein Stau und immer in Bewegung! Ob Radweg, befahrbarer Wald- oder Feldweg, Hauptsache kein Stress mit dem Verkehr! Auch die alle Geräte, die ich einsetze, wie Rasenmäher, Heckenschere oder Laubgebläse sind mit Akku betrieben.“

Fotos: Rainer Beils

MeisterBrumm Schuhmacherei

Rolf Brumm von „MeisterBrumm Schuhmacherei“ aus Overath benutzt das Rad für seinen Hol- und Bringdienst:

„Mir bereitet mein E-Lastenrad besonders viel Freude, da ich auf der Fahrt zur Arbeit schon Sport betreibe und die Natur genießen kann. Ich benutze es zum Transport von Schuhen oder zum Einkaufen. Wenn das Wetter mitspielt, bin ich 5 Tage in der Woche von Eikamp nach Overath unterwegs. Ich profitiere vom E-Lastenrad, da ich Kfz-Kosten spare, es die Gesundheit fördert, ich die Natur genießen kann und gut gelaunt bin nach der Fahrt.“

Fotos: Rolf Brumm

Gonzomode Communications

Johannes Thies von „Gonzomode “ aus Rösrath nutzt das Bike unter anderem für die Bewerbung seines Projekts „Rösrath Velo City“:

"Mein E-Lastenrad ist eine echte Rakete! Mit dem neuen Shimano-Motor sind auch die steilsten Berge in Rösrath kein Problem mehr. Gerade in einer Stadt wie Rösrath kann man fast alle Wege nicht nur besser, sondern oft auch schneller mit dem Rad erledigen. Mit dem E-Lastenrad lässt sich das Auto dann fast zu 100% ersetzen. Dadurch, dass ich es komplett steuerlich absetzen kann, ist es für mich als Selbstständigen auch finanziell eine reizvolle Angelegenheit."

Fotos: Johannes Thies

Greta Hamann – Journalistin

In das E-Lastenrad von Greta Hamann , freiberufliche Journalistin, passt das gesamte Equipment für TV-Beiträge:

„Seit einem Jahr fahre ich nun elektrisch motorisiert mit meinem geförderten Lastenrad durch Bergisch Gladbach und Köln. Es erleichtert meinen Arbeitsalltag als freie Journalistin sehr, da ich schnell zu meinen Terminen komme und keine Extrazeit für die Parkplatzsuche einplanen muss. Außerdem habe ich stets mein ganzes Equipment dabei, ohne viel schleppen zu müssen.
Hinzu kommen die vielen netten Begegnungen, die man so im Auto nicht hätte.“


Fotos: Greta Hamann

Kemser² Coaching & Training im Dialog

Stefan Kemser von „Kemser Coaching & Training im Dialog“ aus Rösrath setzt sein gefördertes E-Lastenrad vielseitig ein:

„Wir benutzen das Lastenrad für viele Besorgungen, wie etwa zur Post und für alle Fahrten vor Ort. Dazu gehören auch die Fahrten zu unseren hier ansässigen Kunden, zu denen wir teilweise auch Trainingsmaterial mitnehmen. Oft ist es auch so, dass wir für Coachings im Wald oder in der Natur Verpflegung oder Ausrüstung brauchen. Auch für solche Treffen lässt sich das Rad wunderbar einsetzen.“

Fotos: Stefan Kemser

Mr. Bongs Marion & Rolf Externbrink GbR

Fair gehandelten Pfeffer aus dem E-Lastenrad gibt es bei „Mr. Bong’s“ aus Rösrath:

„Das Mr. Bong’s E-Bike ist in mehrfacher Hinsicht ein voller Erfolg: Es ist ein Hingucker, es ist ein Gesprächsthema, es liefert (fast) emissionsfrei unseren Pfeffer aus und funktioniert als mobiler Markstand. Wir können in und auf dem E-Bike unseren kompletten Marktstand inklusive Waren transportieren und die Märkte in der Region ohne Auto erreichen. So werden wir in Zukunft auch Kölner Märkte ansteuern, was mit dem Auto bekanntermaßen kein Vergnügen ist. Interessierten stehen wir gerne für Rückfragen zum Thema zur Verfügung.“


Fotos: Mr. Bongs Marion & Rolf Externbrink GbR

RheinBerg-Galerie

Die RheinBerg Galerie in Bergisch Gladbach nutzt ihr gefördertes E-Lastenrad für einen besonderen Service:

„Wir für Euch! Unter diesem Motto ist die RheinBerg Galerie momentan unterwegs. Das Wohlbefinden der Bergisch Gladbacher steht ganz oben auf unserer Prioritätenliste, deshalb haben wir bereits seit Dezember 2020 unseren Lieferservice eingeführt. Wir freuen uns, dass wir in Kooperation mit den Jugendlichen unserer Stadt die Bürgerinnen und Bürger mit Produkten aus der RheinBerg Galerie beliefern dürfen und das Ganze natürlich so nachhaltig wie möglich: mit unserem schicken Lastenrad im pinken RheinBerg Galerie Design.“


Foto: RheinBerg Galerie

Wöllner Stift gGmbH

Was für Möglichkeiten – das E-Lastenrad als Rikscha! Der „Wöllner-Stift“ in Rösrath erklärt den Einsatz des Bikes:

„Die Bewohnerinnen und Bewohner unseres Seniorenheimes „Wöllner-Stift“ in Rösrath-Hoffnungsthal nutzen mit Begeisterung das Angebot für Spazierfahrten durch unseren Ort und die idyllischen Sülzauen. Für diesen Service gibt es ein ehrenamtliches Chauffeur-Team, welches die Fahrgäste nach dem Motto „Jeder hat ein Recht auf Wind im Haar“ zu Ausflügen in die nähere Umgebung einlädt. Die Fahrgäste kehren meist glücklich und voller neuer Eindrücke zurück und berichten von ihrem besonderen Erlebnis. Diese Ausflüge bieten ihnen die Möglichkeit, die Umgebung hautnah zu erleben und sich durch Begegnungen wieder als Teil der Gesellschaft zu fühlen.“


Foto: Wöllner-Stift

Woydowski GmbH - Heiztechnik und Bäder

Ron Woydowski von „Woydowski GmbH - Heiztechnik und Bäder“ aus Bergisch Gladbach zeigt, dass E-Lastenräder auch für Handwerksbetriebe sinnvoll sein können:

„Unser Lastenrad wird von unserem Badberater regelmäßig für Kundenbesuchstermine in der Region verwendet. Es unterstreicht unser nachhaltiges Handeln, welches wir als Handwerksunternehmen in allen Bereichen umsetzen. Auch kleine Kundendienstaufträge werden mit dem Lastenrad erledigt und es ermöglicht uns, meistens sogar schneller als mit dem KFZ zu sein. Auch auf Messen und Veranstaltungen ist das Rad ein Publikumsmagnet!“

Fotos: Ron Woydowski