Direkt zur Hauptnavigation Direkt zum Inhalt
Übernehmen

Ihr Behördenlotse

Ihr Wegweiser zu unseren Dienststellen. Geben Sie dazu einfach Ihren Suchbegriff ein, den Anfangsbuchstaben, oder wählen Sie direkt Ihr Thema:

Förderung von E-Lastenrädern im Rheinisch-Bergischen Kreis

Gewerbetreibende, Unternehmen und Organisationen, die E-Lastenräder anschaffen wollen, werden künftig durch den Rheinisch-Bergischen Kreis mit einem Zuschuss zu den Beschaffungskosten gefördert. Damit stockt der Kreis die Förderung durch das Land NRW mit bis zu 1.000 Euro je E-Lastenrad auf. Anträge können ab sofort unter bei der Kreisverwaltung gestellt werden. Das Förderprogramm ist ein Kooperationsprojekt der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW) und dem Rheinisch-Bergischen Kreis.

Förderhöhe
Wer ein E-Lastenrad anschaffen will, muss zunächst die Förderung des Landes in Anspruch nehmen. Die Förderung wird von der Bezirksregierung Arnsberg im Rahmen der Richtlinie progres.nrw Programmbereich Emissionsarme Mobilität durchgeführt und beträgt 40 Prozent des Einkaufspreises, jedoch maximal 3.500 Euro. Der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Arnsberg kann dann beim Rheinisch-Bergischen Kreis eingereicht werden. So erhalten die Antragsteller weitere zehn Prozent des Einkaufspreises, jedoch maximal 1.000 Euro. Insgesamt können auf diese Weise die Hälfte der Beschaffungskosten von bis zu fünf E-Lastenrädern gefördert werden. Das Programm ist zunächst befristet bis 31. Dezember 2021. Sind die Mittel aufgebraucht, können keine weiteren Fördermittel bewilligt werden.

Antragsberechtigung
Antragsberechtigt sind Gewerbetreibende und Unternehmen, freiberuflich tätige Personen sowie gemeinnützig anerkannte Vereine, Organisationen und Körperschaften des öffentlichen Rechts mit Sitz oder Niederlassung sowie Wirkungskreis im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Fördergegenstand
Gefördert wird die Neubeschaffung von ein- oder mehrspurigen, zulassungs- und versicherungsfreien Lastenrädern mit batterieelektrischer Tretunterstützung (Lastenpedelecs bis 25 km/h), die mindestens eine Gesamt-Zuladung von 125 Kilogramm (inklusive Fahrergewicht) ermöglichen und eine Transportfläche als integralen Bestandteil der Rahmenkonstruktion vor oder hinter der Fahrerin beziehungsweise dem Fahrer vorsehen. Nicht förderfähig sind beispielsweise nachträglich vorgenommene Umbauten, S-Pedelecs (zulassungs- und versicherungspflichtig) sowie E-Bikes.

Das Antragsformular ist postalisch beim Rheinisch-Bergischen Kreis einzureichen. Für Rückfragen können die Projektverantwortlichen bei der Kreisverwaltung oder bei der RBW kontaktiert werden.