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Digitale Bildung: Albert-Einstein-Schule als Vorreiter mit neuer Technik – finanzielle Unterstützung durch Kinderschutzbund

Digitale Bildung: Albert-Einstein-Schule als Vorreiter mit neuer Technik – finanzielle Unterstützung durch Kinderschutzbund

Digitale Bildung ist wichtiger denn je, denn technisches Grundverständnis und Kenntnisse im Bereich Programmieren werden zunehmend in vielen Arbeitsbereichen erwartet. Natürlich helfen diese Kenntnisse auch im privaten Umfeld, um die Technik besser zu verstehen und nutzen zu können. Aus diesem Grund widmete sich auch die diesjährige Bildungskonferenz des Bildungsnetzwerks diesem Thema. Ein Aspekt dabei war der Einsatz der sogenannten Calliope mini. Dies sind kleine Mini-Computer, die einen spielerischen Zugang zur digitalen Welt ermöglichen. Erste Erfahrungen damit hat die Albert-Einstein-Schule in Rösrath, Förderschule des Rheinisch-Bergischen Kreises für emotionale und soziale Entwicklung, in den letzten Monaten bereits gesammelt. „Wir setzen die Mini-Computer im Unterricht ein. So können die Schülerinnen und Schüler sich ausprobieren und langsam an die Technik herantasten“, erzählt Martin Schneider, der stellvertretende Schulleiter. „Die Calliope mini sind ein Wunderwerk der Technik, mit denen man viele technische Vorgänge steuern kann. Sie eröffnen sowohl den Schülerinnen und Schülern aber auch uns Lehrkräften ein ganz neues gemeinsames Lernverhalten.“ Möglich gemacht hat die Anschaffung der Minicomputer der Kinderschutzbund Rösrath, der Sponsoren akquirierte, die den Kauf finanziert haben. „Hier sind „Macher“ vor Ort, die sich sehr stark engagieren und etwas bewegen wollen“, lobt Elisabeth Spenlen, die gemeinsam mit ihrem Mann Uwe die Schule bereits bei mehreren Projekten unterstützt hat. Auch die Zusammenarbeit zwischen der Albert-Einstein-Schule und dem Kinderschutzbund besteht seit vielen Jahren. „Durch die Anschaffung der Minicomputer kann die Schule ihr pädagogisches Konzept im Bereich der digitalen Bildung deutlich ausbauen. Das unterstützen wir ausdrücklich“, so Carmen Urban vom Kinderschutzbund. Für die Schule ist es ein wichtiges Anliegen, die Qualität des Unterrichts stetig weiterzuentwickeln. „Für die Förderung des digitalen Lernens haben wir insbesondere durch die Schulamtsdirektorin des Rheinisch-Bergischen Kreises, Uschi Resch, wertvolle Impulse durch Fortbildungen und Veranstaltungen erhalten“, betont die Schulleiterin der Albert-Einstein-Schule, Kerstin Merzhäuser.

Um mit den Calliope mini sinnvoll arbeiten zu können, bedarf es passender Hardwareausstattung, mit denen die Programme geschrieben werden können. Daher hat der Kreis als Schulträger der Albert-Einstein-Schule I-pads zur Verfügung gestellt. Diese können, je nach Unterricht, flexibel eingesetzt werden. So ist die Schule in Sachen digitaler Bildung gut gerüstet. „Wir versuchen, alle Schulen nach ihrem pädagogischen Konzept mit der passenden Technik auszustatten“, betont Kreisdirektor Dr. Erik Werdel, „es ist schön zu sehen, wie gut digitale Bildung gelebt wird und wie neugierig und aufgeschlossen die Schülerinnen und Schüler an der Albert-Einstein-Schule damit umgehen.“ Damit auch andere Schulen die Arbeit mit den Calliope mini ausprobieren können, hat der Kreis einen Klassensatz angeschafft, der von den Schulen im MINT-Netzwerk kostenlos ausgeliehen werden kann. „Damit möchten wir auch Anderen die Möglichkeit geben, die neue Technik zu testen“, so Dr. Erik Werdel. Eine Einführungsveranstaltung für die Lehrer, für die das Thema natürlich auch neu ist, ist für Anfang 2018 geplant. Interessierte Schulen können sich melden unter mint@rbk-online.de.

Über das MINT-Netzwerk
Das MINT-Netzwerk Rhein-Berg liegt in Trägerschaft des Rheinisch-Bergischen Kreises. Insgesamt kommen dort jetzt 89 Partner aus Kindertagesbetreuung, Schule, Unternehmen und von außerschulischen Bildungseinrichtungen zusammen, die gemeinsam eine praxisnahe Förderung von Kompetenzen in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT, umsetzen. Das Netzwerk ist gleichzeitig ein zdi-Zentrum. zdi steht für „Zukunft durch Innovation.NRW“ und ist mit über 3.800 Partnern aus Wirtschaft, Schule und Hochschule das größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen. Jährlich nehmen rund 300.000 Schülerinnen und Schüler an den Angeboten der mehr als 40 zdi-Zentren und über 50 zdi-Schülerlabore teil. Koordiniert wird zdi vom Wissenschaftsministerium NRW. Weitere landesweite Partner sind unter anderem das Schulministerium, das Wirtschaftsministerium, das Arbeitsministerium und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Weitere Informationen unter www.zdi-portal.de.

von: Rheinisch-Bergischer Kreis/Pressestelle

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