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Erstmalig gemeinsame Thermografie-Aktion vieler Partner

Erstmalig gemeinsame Thermografie-Aktion vieler Partner

Erstmalig findet in diesem Jahr eine gemeinsame Thermografie-Aktion vieler Partner statt, die den gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis und große Teile des Oberbergischen Kreises umfasst. Hierfür ziehen der Rheinisch-Bergische Kreis, die Verbraucherzentrale sowie die Energieversorger BEW, BELKAW und AggerEnergie an einem Strang. Unterstützt werden sie dabei durch das Bergische Energiekompetenzzentrum und die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land. „Es ist schön, dass wir den Menschen in der Region ein gutes Angebot aus einer Hand machen können. Die Übersichtlichkeit der Angebote hat sich dadurch deutlich verbessert und auch die Konditionen sind sehr gut“, freut sich Simon Möser, Klimaschutzmanager des Rheinisch-Bergischen Kreises, der die Aktion betreut.


Thermografie – gut für Umwelt und Geldbeutel
Allein 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs im Rheinisch-Bergischen Kreis werden im Bereich Wärme verursacht. Daher ist die Thermografie ein bedeutender Aspekt bei der energetischen Sanierung von Häusern. „Gleichzeitig ist das ein wichtiger Schritt zur Energiewende“, betont Oliver Rakow, Abteilungsleiter Vetrieb und Energie der BEW: Die Aktion wird durch den Rheinisch-Bergischen Kreis bereits seit vielen Jahren angeboten. Neu ist das gemeinsame Vorgehen. So erhalten die Bürgerinnen und Bürger in der Region ein unabhängiges Angebot für eine qualitativ hochwertige Thermografie. Der Preis dafür ist bei allen Energieversorgern derselbe – je nach Vertragsart zwischen 99 und 109 Euro. Zunächst werden mit Hilfe von Wärmebildern die Schwachstellen von Häusern aufgedeckt. Dies sind beispielsweise Wärmebrücken, undichte Fenster oder Türen oder aber mangelnde Dämmung von Wänden, Rollladenkästen oder Wintergärten. „Der Verlust von Wärme und Energie ist etwas sehr abstraktes. Anhand der Bilder wird das Thema für die Kunden viel anschaulicher“, so Kerstin Lehrhoff von der Belkaw. Auf Grundlage der Bilder werden dann passgenaue Sanierungspläne erstellt. So können die Wünsche und die finanziellen Möglichkeiten des Haushalts berücksichtigt werden. „Dadurch werden Ressourcen geschont und man leistet einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz“, erklärt Rüdiger Härtel von der AggerEnergie, „denn die Energie wird durch die Sanierungsmaßnahmen effizienter eingesetzt.“ Natürlich wird so auch der eigene Geldbeutel entlastet, da die Kosten für Energie sinken. Davon profitiert natürlich auch das regionale Handwerk. „Es ist wichtig, dass bei den Sanierungsarbeiten eine hohe Qualität vorherrscht. Dafür steht das Handwerk vor Ort“, betont Marcus Otto, Vorsitzender der Kreishandwerkerschaft.

So läuft die Thermografie-Aktion ab
Bis zum 31. Januar können sich Interessierte über das Klimaschutzmanagement des Rheinisch-Bergischen Kreises für die Thermografie-Aktion anmelden (Simon Möser: klimaschutz@843a94ce99ad410fa36d71d62b5e96e3rbk-online.de, 02263/805 554). Über das zuständige Energie-Versorgungsunternehmen wird dann ein Thermograf beauftragt. Dieser fertigt in einer kalten Nacht die Außenaufnahmen des Gebäudes an. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden hierdurch nicht gestört – dennoch wird der Eigentümer einige Tage vorher über den Termin informiert. Im Anschluss daran bekommen die Teilnehmenden der Aktion eine umfangreiche Dokumentation mit mindestens sechs Wärmebildern ihrer Immobilie. Zusätzlich dazu haben sie die Möglichkeit, die Bilder durch einen Energieberater auswerten zu lassen. Die Kosten dafür liegen bei 60 Euro.

Informationsveranstaltung rund um das Thema Thermografie und Energetische Sanierung
Die Möglichkeit zur Klärung der letzten offenen Fragen erhalten die Bürgerinnen und Bürger am 17. Januar im Bergischen Energiekompetenzzentrum auf :metabolon oder am 24. Januar 2018 in den Räumlichkeiten der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land. Die Informationsveranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr.

von: Rheinisch-Bergischer Kreis/Pressestelle

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