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Fördermittel besser ausnutzen – Kreistag beschließt koordinierende Stelle für Region

Künftig sollen mehr Fördermittel in den Rheinisch-Bergischen Kreis fließen. Deshalb wollen die Politik des Rheinisch-Bergischen Kreises und Landrat Stephan Santelmann eine Fördermittelexpertise bei der Kreisverwaltung installieren. Dafür präsentierte der Rheinisch-Bergische Kreis auf der Kreistagssitzung am Donnerstagabend ein Konzept, für das der Kreistag grünes Licht gab. Nun kann die Stelle besetzt werden, was neutral für den Stellenplan geschieht. Besondere Bedeutung erhält das Vorhaben durch die angespannten Haushaltslagen beim Rheinisch-Bergischen Kreis und seinen kreisangehörigen Kommunen. Daher ist es in Zukunft besonders wichtig, auf Drittmittel zuzugreifen und die vorhandenen Fördergelder auszuschöpfen. Quer durch die Fraktionen der Kreispolitik wurde die Einführung der Fördermittelexpertise während der Kreistagssitzung begrüßt und die Freude über die gute Kooperation in der Region zum Ausdruck gebracht.

Gegenwärtig ist die Umsetzung des Vorhabens sehr günstig, da sich die Fördermittelberatungsstelle COMPASS des Region Köln/Bonn e. V. neu aufstellt. In enger Abstimmung und Arbeitsteilung mit COMPASS soll eine neue Positionierung in dieser Thematik erfolgen. Von dem kreiseigenen Konzept soll dann auch der Region Köln/Bonn e.V. profitieren. Aus strategischen Gründen ist die Stabsstelle für die kreisweite Fördermittelkoordination direkt an das Büro von Landrat und Kreisdirektor angebunden, um von dort schnell und effizient zu steuern.

In dem komplexen Themenfeld der Fördermittel ist Wissen quasi Geld, das gewinnbringend für die Region eingesetzt werden kann. Als einheitlicher Ansprechpartner und Beobachter des Fördermittelmarkts befindet sich die Stabsstelle an den relevanten Schnittstellen. Ein entscheidendes Kriterium ist dabei die Vernetzung. Ziel ist es, Kontakt zu den wichtigen Stellen in den Ministerien bei Land, Bund und Europäischer Union aufzubauen. Daneben ist es ebenso von großer Bedeutung, die Möglichkeiten von öffentlichen und privaten Stiftungen zu kennen. Aber auch der enge Austausch mit den Abgeordneten des Kreises im Landtag und Bundestag gehört zum Aufgabenbereich. An allen diesen Stellen gibt es jede Menge Expertise, die zum Nutzen unserer Region eingesetzt werden kann. Weiterhin soll sich die Fördermittelkoordination auf den manchmal verworrenen Pfaden im Fördermitteldschungel sicher bewegen, um den kürzesten Weg zu den unterschiedlichen Töpfen aufzuzeigen. Von der Vernetzung und dem Know-how soll künftig die gesamte kommunale Familie profitieren. Beim Rheinisch-Bergischen Kreis geschieht die Bündelung des Wissens, dass dann ebenfalls den Städten und Gemeinden zur Verfügung gestellt wird. Als Impulsgeber und lenkende Servicestelle soll nicht zuletzt die hohe fachliche Kompetenz der Dezernate der Kreisverwaltung in diesem Bereich unterstützt werden, um damit einen Beitrag zu leisten, die Möglichkeiten noch besser zu nutzen.

„Wir bieten damit auch eine Dienstleistung für unsere Kommunen an“, macht Stephan Santelmann deutlich, „die wir dadurch unterstützen und entlasten wollen.“ Der Fördermittelexperte hat sein Ohr am Puls der Geldgeber. Dies ist besonders auch deshalb wichtig, da Fördermittel mit knappen Fristen verbunden sind, die eingehalten werden müssen. Hier will der Rheinisch-Bergische Kreis noch schneller agieren. Der Städte und Gemeinden finden beim Rheinisch-Bergischen Kreis einen kompetenten Ansprechpartner, zu dem die Wege kurz sind und der Fragen schnell beantwortet werden. Denn schließlich lautet das Motto in der Region: „Alle für einen und einer für alle.“ Das gemeinsame Ziel ist es schließlich, alle Möglichkeiten auszunutzen, um den gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis für die Zukunft noch besser aufstellen. Die Fördermittelkoordination soll dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

von: Rheinisch-Bergischer Kreis/Pressestelle

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