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Großartige Bilanz beim Stadtradeln 2019: Rheinisch-Bergischer Kreis legt knapp 280.000 Kilometer auf dem Fahrrad zurück

Großartige Bilanz beim Stadtradeln 2019: Rheinisch-Bergischer Kreis legt knapp 280.000 Kilometer auf dem Fahrrad zurück
Stadtradeln

Rund sieben Mal sind die Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis in den vergangenen drei Wochen mit dem Fahrrad um den Äquator geradelt, denn dieser Strecke entsprechen die knapp 280.000 Kilometer, die die 174 Teams im Rheinisch-Bergischen Kreis beim diesjährigen STADTRADELN gemeinsam erreicht haben. „Ich bin überwältigt von dem tollen Ergebnis“, zeigt sich Landrat Stephan Santelmann begeistert, „es sind mehr als doppelt so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie im vergangenen Jahr. Das zeigt, dass das Fahrrad sich zunehmend auch als Verkehrsmittel für den Alltag etabliert und die Menschen in unserer Region gerne auf diese Weise unterwegs sind.“ Bei der zweiten Teilnahme des gesamten Kreises und aller kreisangehörigen Kommunen haben sich 1.511 Radlerinnen und Radler am STADTRADELN beteiligt. Die Kampagne hat das Ziel, möglichst viele Menschen zum Fahrradfahren zu motivieren, für das Thema zu sensibilisieren und so einen Beitrag für Klima- und Umweltschutz zu leisten.

Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums an der Spitze
Um den Aspekt des Umweltschutzes messbar zu machen, wird auch errechnet, wie viel CO2 dadurch eingespart wird, dass in dieser Zeit das Fahrrad statt des Autos genutzt wird. Mit ihrem Ergebnis von knapp 40 eingesparten Tonnen CO2 können sich die Radlerinnen und Radler aus dem Rheinisch-Bergische Kreis sehen lassen. Stolz sein kann insbesondere das Team des Otto-Hahn-Gymnasiums in Bergisch Gladbach, das mit 35.264 Kilometern den Löwenanteil des Gesamtwertes erradelt hat. Auf den Plätzen zwei und drei liegen der ADFC Bergisch Gladbach sowie das Team des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums in Bergisch Gladbach, die 11.000 beziehungsweise 9.500 Kilometer geradelt sind. Auch die Kreisverwaltung landete mit fast 6.900 Kilometern auf einem guten achten Platz. „Die gegenseitige Motivation und der Ehrgeiz im Team, das Fahrrad für die alltäglichen Wege zu nutzen, waren hoch. Dafür haben sich manche Kolleginnen und Kollegen sogar ein neues Rad zugelegt“, freut sich Teamkapitänin und Mobilitätsmanagerin des Rheinisch-Bergischen Kreises, Franziska Wilbert.

Lag bei den Kommunen im vergangenen Jahr noch Wermelskirchen an der Spitze, so legte jetzt Bergisch Gladbach mit 117.451 Kilometern die meisten Fahrradkilometer zurück. Die aktivste Kommune auf die Einwohnerzahl bezogen hingegen war Burscheid mit 37.785 Fahrradkilometern. Der ausdauerndste Einzelradler kommt aus Bergisch Gladbach und saß insgesamt 1.718 Kilometer an den 21 Tagen im Fahrradsattel. Neben dem Gewinn für die eigene Gesundheit und das Klima werden unter den aktivsten Radlern in den Kommunen in den kommenden Tagen tolle Preise verlost und die glücklichen Gewinner können sich beispielsweise über Gutscheine für ein Fahrradgeschäft im Rheinisch-Bergischen Kreis freuen.

Die Aktion STADTRADELN
Die Kampagne wird deutschlandweit vom Klimabündnis organisiert und findet von Mai bis September je nach Kommune in einem festgelegten Zeitraum von 21 Tagen statt. Ziel ist es, Menschen zu motivieren, mehr Wege im Alltag mit dem Fahrrad zurückzulegen und damit nicht nur für weniger Abgase und Lärm, sondern auch für eine lebenswerte Umwelt und die eigene Gesundheit zu sorgen. Dafür haben die Teilnehmenden an 21 Tagen Gelegenheit, Kilometer mit dem Fahrrad zu sammeln und diese anschließend in eine App einzutragen. Mitmachen können alle, die in der teilnehmenden Region wohnen, arbeiten oder einem Verein angehören. Dabei zählt weniger, wie viele Kilometer am Ende auf dem Tacho stehen, als das Engagement und die Teilnahme jedes Einzelnen. So wächst in der Bevölkerung das Bewusstsein für das Fahrrad als gesündere und umweltfreundlichere Alternative zur Fortbewegung im Alltag.

von: Rheinisch-Bergischer Kreis

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