Direkt zur Hauptnavigation Direkt zum Inhalt
Übernehmen

Ihr Behördenlotse

Ihr Wegweiser zu unseren Dienststellen. Geben Sie dazu einfach Ihren Suchbegriff ein, den Anfangsbuchstaben, oder wählen Sie direkt Ihr Thema:

 

Landrat verleiht Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland an Elisabeth Schwenk aus Wermelskirchen

Landrat verleiht Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland an Elisabeth Schwenk aus Wermelskirchen
Bild: Rheinisch-Bergischer Kreis/Katharina Krause

Seit 1980 engagiert sich Frau Schwenk - als gelernte Kinderpflegerin - auch ehrenamtlich in verschiedenen Initiativen für Kinder und deren Familien. Achtzehn Jahre lang unterstützte sie junge Mütter im „Mütterkreis Tente“ der Evangelischen Kirchengemeinde Wermelskirchen.

Darüber hinaus war und ist noch immer in der Initiative „Hand in Hand“ aktiv, einem generationen-übergreifenden Treffpunkt für Familien. Außerdem war sie in der Zeit von 1992 bis 1998 Gründungsmitglied und langjährige Leiterin des Seniorenkreises. 1990 wurde Frau Schwenk als Mitglied ins Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Tente gewählt und wirkte dort über zwei Amtsperioden bis 1998 mit. Als 1998 der Hospizverein Wermelskirchen gegründet wurde, hat sie sich als Gründungsmitglied vom ersten Tage an in dem gemeinnützigen Verein für Sterbende und deren Angehörige engagiert. Und das 20 Jahre lang. Neben der Kernaufgabe, der persönlichen Betreuung von Schwerstkranken und Sterbenden in ihrer letzten Lebensphase als Hospizbegleiterin, war ihr Wirken vielfältig: Angefangen vom Kuchenbacken für das wöchentliche Trauercafé für trauernde Angehörige, über die Durchführung von Gesprächskreisen, bis hin zu den Beratungsgesprächen mit den Betroffenen und deren Familien. Der zeitliche Aufwand der meist ambulanten Begleitung der zu betreuenden Patienten richtet sie sich immer nach ihrer gesundheitlichen Situation.

Sie ist zuverlässig und besonders einsatzfreudig. Trotz ihres inzwischen fortgeschrittenen Lebensalters ist sie immer dort eingesprungen, wo „Not am Mann“ war. Häufig übernahm sie spontan Einsätze und löste Teammitglieder in der kräftezehrenden letzten Betreuung ab. Neben den „Patienten“ und deren Angehörigen, profitierten auch Trauernde in der anschließenden Trauerarbeit von den Gesprächen mit ihr.

Auch die anderen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizvereins profitierten von ihrem großem Erfahrungsschatz und ihrer ausgeprägten Empathie.

Die genannten, aber auch ihre weiteren ungenannten ehrenamtlichen Tätigkeiten, die Frau Schwenk mit großer Einsatzbereitschaft und Idealismus erfüllt hat, finden heute durch die Verleihung der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland ihre verdiente Anerken­nung.

von: Rheinisch-Bergischer Kreis/Pressestelle

zurück