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Die Fotoausstellung „Flucht früher und heute“ gibt Menschen mit Fluchterfahrung ein Gesicht – Eröffnung am 20. Januar im Kreishaus

Die Fotoausstellung „Flucht früher und heute“ gibt Menschen mit Fluchterfahrung ein Gesicht  – Eröffnung am 20. Januar im Kreishaus
Foto: Eve-Marie Minna Czyttrich aus Wermelskirchen musste 1944 mit ihrer Familie aus ihrer Heimat Praßberg in Ostpreußen fliehen, als die Rote Armee immer näher rückte. Bildquelle: Marie-Louise Lichtenberg

Verschiedene Geschichten von Vertreibung, Flucht und Neubeginn im Kontext des 2. Weltkriegs und von heute erzählt die Wermelskirchener Künstlerin und Autorin Marie-Louise Lichtenberg in ihrer Fotoausstellung „Flucht früher und heute“ im Kreishaus Heidkamp. Eröffnet wird die Wanderausstellung am Montag, 20. Januar, um 19 Uhr durch den stellvertretenden Landrat Ulrich Heimann. Der Rheinisch-Bergische Kreis lädt alle Interessierten herzlich dazu ein, an der öffentlichen Veranstaltung im großen Sitzungssaal des Kreishauses teilzunehmen. Durch die Ausstellung möchte die Künstlerin eine Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit und aktuellen globalen Krisen anstoßen und zugleich für Menschlichkeit und Gastfreundschaft werben.

Seit über 20 Jahren greift der Rheinisch-Bergische Kreis den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar mit Veranstaltungen im Kreishaus auf. Häufig wird dabei ein Bezug zu aktuellen Themen und Geschehen hergestellt. In der diesjährigen Ausstellung werden aktuelle Schicksale von Menschen erzählt, die aufgrund von Krieg und Terror aus ihrer Heimat fliehen mussten. Diese werden den Fluchterfahrungen aus dem 2. Weltkrieg gegenübergestellt. Großformatige Porträtfotos mit begleitenden Texttafeln erzählen die Lebensgeschichten der Menschen, die aus Deutschland und Krisenländern wie Syrien, Bangladesch und Afghanistan stammen. Die Besucherinnen und Besucher werden dabei mit Geschichten konfrontiert, die von Widerstand, Flucht und Terror, aber auch von Mut, Neubeginn und Hoffnung handeln. Die Lebens- und Fluchtgeschichten beruhen auf den zwei Büchern von Marie-Louise Lichtenberg „Zwischen Glück und Grauen. Begegnungen mit Überlebenden der nationalsozialistischen Diktatur“ und „Ein Gefühl von Zukunft. Menschen verlassen ihre Heimat, überschreiten Grenzen, betreten Neuland“.

Rahmenprogramm der Vernissage
Marie-Louise Lichtenberg liest im Rahmen der Veranstaltung aus ihren beiden Büchern vor, um die Fluchtbiographien der Ausstellung und die eigene Auseinandersetzung mit diesen vorzustellen. Zudem tragen die Schülerinnen Jana Eschemann und Kathrin Beyer eigene und weitere Gedichte zum Thema Flucht und Neubeginn vor, die auch in dem Buch „Ein Gefühl von Zukunft" von Marie-Louise Lichtenberg abgedruckt sind. Die Ausstellung spricht junge Menschen nicht nur an, sondern gibt ihnen auch Raum, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Fritz Herweg und Josef Heiliger von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule Bergisch Gladbach begleiten die Vernissage musikalisch. Im Anschluss lädt das Kulturamt des Rheinisch-Bergischen Kreises zu einem Umtrunk und zur gemeinsamen Ausstellungsbegehung ein.

Die Ausstellung „Flucht früher und heute“ von Marie-Louise Lichtenberg ist vom 20. Januar bis einschließlich 14. Februar montags bis donnerstags von 8.30 Uhr bis 18 Uhr und freitags von 8.30 Uhr bis 14 Uhr im Kreishaus Heidkamp, Am Rübezahlwald 7, 51469 Bergisch Gladbach, zu sehen.

von: Rheinisch-Bergischer Kreis/Pressestelle

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