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Rekultivierung der ehemaligen Erddeponie Lüderich: Rheinisch-Bergischer Kreis überprüft engmaschig die Arbeiten – Nur noch wenig Material fehlt

Seit Beginn des Jahres laufen wieder verstärkt Arbeiten zur Rekultivierung der ehemaligen Erddeponie Lüderich in Overath-Steinenbrück. Dies geschieht durch die Betreibergesellschaft AVEA. Damit sollen die in dem Planfeststellungsbeschluss festgelegten Endprofilhöhen des Geländes hergestellt werden. Benötigt werden dafür knapp 35.000 m³ Rekultivierungsboden, der seit Januar 2020 zum größten Teil angeliefert wurde. Nach heutigem Stand fehlen zur Herstellung des Endprofils noch circa 6.000 m³ Rekultivierungsboden.

Parallel zur Anlieferung wird die Qualität des Bodens alle zwei Wochen durch einen unabhängigen Gutachter überwacht. Darin fanden sich bislang keine Anzeichen für Belastungen und Verunreinigungen im Material. Auch der Rheinisch-Bergische Kreis machte sich vor Ort ein Bild von dem angelieferten Boden und der Modellierung des Geländes. Es wurde auch unangekündigt geprüft.

Der Rekultivierungsboden stammt von einer Baustelle aus dem benachbarten Bensberg. Dort hat ein weiterer unabhängiger Gutachter den Boden analysiert, die Ergebnisse der Unteren Abfallwirtschaftsbehörde vorgelegt und diese stufte das Material als geeignet für die Rekultivierung auf dem Lüderich ein.

„Die AVEA als Betreiberin des Geländes geht derzeit davon aus, dass die Erdarbeiten im Wesentlichen bis Ende des Jahres abgeschlossen sind“, sagt Elke Reichert, Umwelt-Dezernentin beim Rheinisch-Bergischen Kreis. „Wir nehmen unsere Aufsichtspflichten vollumfänglich wahr und machen uns engmaschig ein Bild von der Situation vor Ort.“

Erdbewegungen um Gelände zu modellieren
Darüber hinaus ging aus den Monatsberichten der AVEA hervor, dass das Material für eine Erhebung im Gelände, die sogenannte Nase, noch im letzten Jahr angeliefert wurde – also vor Schließung der ehemaligen Deponie. Derzeit finden an dieser Stelle die stärksten Erdbewegungen statt, um das Gelände zu modellieren. Dort wird auch bereits jetzt Rekultivierungsboden aufgetragen. Auch diesen Vorgang kontrolliert der Rheinisch-Bergische Kreis.

Mit dem in den letzten Wochen angelieferten Bodenmaterial wird die endgültige Oberfläche der ehemaligen Deponie hergestellt. Dazu werden GPS-gesteuerte Raupen eingesetzt. Zudem finden regelmäßige Drohnenflüge eines dafür beauftragten Vermessungsingenieurbüros zur Kontrolle der Geländehöhen statt. Dadurch wird festgestellt, an welcher Stelle Rekultivierungsboden noch eingebaut werden muss.

von: Rheinisch-Bergischer Kreis/Pressestelle

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