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Potenzial der Sonnenstrahlen sinnvoll nutzen: Großes Interesse am Infoabend auf :metabolon

Potenzial der Sonnenstrahlen sinnvoll nutzen: Großes Interesse am Infoabend auf :metabolon

Das Potenzial zur Nutzung von Sonneneinstrahlung zum Erzeugen von Wärme und Strom ist hoch – das wurde in den letzten Wochen aufgrund der vielen heißen Sommertage mehr als deutlich. Mit mehr als 100 Besucherinnen und Besuchern stieß der kostenlose Infoabend auf :metabolon, der Einblicke rund um das Thema Solarenergie gab, daher auf großes Interesse. „Ich freue mich sehr, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger für die Nutzung solarer Energie interessieren. Es zeigt, dass das Bewusstsein für erneuerbaren Energien und den Klimaschutz in der Bevölkerung angekommen ist und diesen Abend zu einem vollen Erfolg gemacht hat“, zeigten sich Anne Hölzer, Leiterin des Amtes für Infrastruktur und regionale Projekte, und Martin Beulker, Klimaschutzmanager des Rheinisch-Bergischen Kreises mit dem Abend zufrieden. Die Veranstaltung war ein gemeinsames Angebot des Klimaschutzmanagements des Rheinisch-Bergischen Kreises, der Effizienzregion Oberberg und des Bergischen Energiekompetenzzentrums in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW und mit Unterstützung der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, der EnergieAgentur.NRW und dem Projekt ZENAPA.

Vorträge liefern geballte Informationen
Interessierte konnten sich darüber informieren, wie Solarstrom und Wärme vom eigenen Hausdach genutzt werden können und was es dabei zu beachten gilt. Im Vordergrund standen hierbei die Photovoltaik- und die Solarthermie. Hierzu stellte Florian Bublies, Energieberater der Verbraucherzentrale, in einem Vortrag vor, wie Speichertechnologien sinnvoll mit dem eigenen E-Fahrzeug verknüpft werden können. Welche Möglichkeiten es gibt, Umwelt und Biodiversität zu schützen, berichtete Kevin Hahn, Referent des beim BAV angesiedelten EU-Projektes ZENAPA, welches auf die Klimaneutralität von Großschutzgebieten hinwirkt. Dabei hatte er viele praktische Anwendungsbeispiele mit im Gepäck, etwa wie der Ausbau des Daches mit Photovoltaik oder Solarthermie mit Dachbegrünung oder dem Anbringen von Nistkästen kombiniert werden kann. Energieberater Hans Peter Bilo referierte über solarthermische Anlagen und was bei der Umsetzung beachtet werden sollte. Im Anschluss informierte Oliver Geissler von der EnergieAgentur.NRW über die Kopplung von Photovoltaik und Speichern. Bereits im Vorfeld des Infoabends wurden die Bürgerinnen und Bürger aus Odenthal-Glöbusch und Overath-Heiligenhaus gezielt angeschrieben – denn hier wurden durch das Solardachkataster Quartiere mit besonders hohem Solarpotenzial ermittelt. Das Kataster bietet für alle Hausbesitzer im Bergischen die Chance, sich unkompliziert und einfach eine Übersicht über die Rentabilität einer eigenen Photovoltaik-Anlage zu verschaffen. Weitere Infos gibt es unter www.solare-stadt.de/rbk..

Kampagne „Sonne im Tank“ bietet individuelle Beratung
Nähere Beratung zu dem Thema Solarstrom vom Hausdach und deren Nutzungsmöglichkeiten bietet die aktuelle Kampagne „Sonne im Tank“ der Verbraucherzentrale NRW. Noch bis Ende August 2018 haben Interessierte die Möglichkeit, sich unverbindlich und umfassend durch neutrale Energieberater der Verbraucherzentrale NRW zu Hause über die technischen Möglichkeiten der Nutzung und Speicherung der Sonnenenergie beraten zu lassen. Denn ob und unter welchen Rahmenbedingungen sich eine Solaranlage, ein Energiespeicher und eine Ladestation für ein Elektroauto lohnen, muss individuell geprüft werden. Die Beratung klärt daher nicht nur über die persönlichen Solarstrom-Chancen und mögliche Förderungen auf, sondern berücksichtigt auch, dass alle Bausteine rund um Solaranlage, Speicher, Ladesäule und E-Auto aufeinander abgestimmt und intelligent gesteuert sind. Die Beratung kostet 60 Euro. Interessenten aus den angeschriebenen Quartieren erhalten bis Ende August einen Rabatt von 50 Prozent. Weitere Informationen zur Kampagne „Sonne im Tank“ finden Sie unter www.verbraucherzentrale.nrw/sonne-im-tank.

von: Rheinisch-Bergischer Kreis/Pressestelle

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