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Die finanzielle Förderung

Verbesserung der Energieeffizienz

Damit nachhaltig Energie eingespart wird und somit die Nebenkosten und der CO² Ausstoß verringert werden, hat das Land Nordrhein-Westfalen beschlossen, Maßnahmen der energetischen Nachrüstung im Wohnungsbestand wieder zu fördern. Es werden bauliche Maßnahmen gefördert, zum Beispiel:

  • Einbau neuer Fenster und Haustüren, 
  • Wärmedämmung des Daches und der obersten Geschossdecke, der Dämmung Außenwände und der Kellerdecke, 
  • Umrüstung oder Erneuerung der Heizungsanlage, 
  • Einbau von mechanischen Lüftungsanlagen.

Gefördert werden auch die Kosten der mit der Modernisierung verbundenen Instandsetzungsmaßnahmen. Mit der Förderung werden sowohl Mietpreis als auch Belegungsbindungen ausgelöst. Das Darlehn beträgt 80 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 40.000 Euro pro Wohnung. Seit dem Förderjahr 2014 wird für die energetische Sanierung von Mietwohnungen erstmals ein Tilgungsnachlass von 20 Prozent der Fördersumme eingeräumt.

Erneuerung von genutzten Denkmälern und erhaltenswerten Wohngebäuden

Gefördert werden bauliche Maßnahmen zur Modernisierung und Instandsetzung von Wohngebäuden, die zur Erhaltung, Nutzung und Verbesserung des Gebäudes und des privaten Wohnumfelds geeignet sind. Eine Wohnung des Gebäudes muss vom Eigentümer selbst genutzt werden. Das Darlehn beträgt 85 Prozent der anerkannten förderfähigen Bau- und Baunebenkosten, maximal 80.000 Euro für das selbst genutzte Eigenheim oder die selbst genutzte Eigentumswohnung.

In einem gemischt genutzten Wohngebäude können auch gewerbliche Räume von untergeordnetem Anteil sowie der übrige Wohnraum mit gefördert werden. Hier beträgt das Darlehn 80 Prozent der anerkannten förderfähigen Bau- und Baunebenkosten, höchstens 3.000.000 Euro. Die Maßnahmen müssen mit dem örtlichen Planungsamt oder bei denkmalgeschützten und denkmalwerten Wohngebäuden mit der Unteren Denkmalbehörde abgestimmt werden.

Die Landrat-Lucas-Stiftung

Die Landrat-Lucas-Stiftung ist eine Stiftung des privaten Rechts, die vom Rheinisch Bergischen Kreis verwaltet wird. Sie verfügt über Mittel, die zur Verbesserung der Wohnverhältnisse von kinderreichen Familien mit mindestens drei Kindern eingesetzt werden. Der kinderreichen Familie gleich zu setzen sind Alleinerziehende oder junge Familien mit zwei und mehr Kindern. Junge Familien sind Eheleute, die zum Zeitpunkt der Antragstellung das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und nicht länger als fünf Kalenderjahre verheiratet sind.

Zur Zielgruppe gehören weiterhin Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 Prozent sowie Senioren. Für den Bau oder Erwerb eines Familienheims können diese Personen ein zinsloses Darlehn von 8.000 Euro erhalten. Für das erste und zweite Kind gibt es zusätzlich je 1.000 Euro und für jedes weitere Kind 1.500 Euro. Für die Personengruppe der Senioren und Behinderten wird das Darlehen als Objektförderung im Mietwohnungsbau ausschließlich in Verbindung mit der sozialen Wohnraumförderung gewährt. Die Darlehenshöhe ist auf höchstens 10.000 Euro pro Objekt und Maßnahme begrenzt und darf die tatsächlichen Kosten der Maßnahme nicht überschreiten. Von der Wohnungsbauförderung der Kreisverwaltung in Bergisch Gladbach werden ausschließlich Objekte im Rheinisch-Bergischen Kreis gefördert.

Adolf Lucas war von 1900 bis 1927 Landrat des Landkreises Solingen. Er gründete die Landrat-Lucas-Stiftung anlässlich seines 25. Amtsjubiläums: Lucas lehnte Jubiläumsgeschenke ab und schlug die Stiftung vor. Die Stiftung vergibt seitdem zinsgünstige Wohnbaudarlehen, womit die Wohnverhältnisse junger Familien verbessert werden sollen. Durch die kommunalen Neugliederungen ging die Stiftung im Jahre 1929 zunächst auf den Rhein-Wupper Kreis und 1975 auf den Rheinisch-Bergischen Kreis über.