Direkt zur Hauptnavigation Direkt zum Inhalt
Übernehmen

Ihr Behördenlotse

Ihr Wegweiser zu unseren Dienststellen. Geben Sie dazu einfach Ihren Suchbegriff ein, den Anfangsbuchstaben, oder wählen Sie direkt Ihr Thema:

Corona-Virus: Richtiges Verhalten

Die festgelegten Maßnahmen haben das Ziel, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen.
Entscheidend ist, dass sich alle an die Verordnung und Verhaltensregeln halten, um sich, ihre Liebsten und ihre Mitmenschen zu schützen.

Wie verhalte ich mich als Reiserückkehrerin oder Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet?

WICHTIGER HINWEIS: Ein Beschluss der Oberverwaltungsgerichts Münster hat am Freitag, 20. November 2020, wesentliche Bestandteile der aktuellen Corona-Einreiseverordnung für Nordrhein-Westfalen außer Vollzug gesetzt. Die Regelungen der Verordnung werden daher aktuell nicht angewendet. Das Gericht stellt das System des Bundes zur Ausweisung von ausländischen Risikogebieten in Frage. Die Richterinnen und Richter sind der Auffassung, dass eine Quarantäne nicht gerechtfertigt ist, wenn in den Gebieten des jeweiligen Aufenthalts kein höheres Ansteckungsrisiko als hierzulande bestehe. Derzeit erfolgt eine Einordnung als Risikogebiet durch das RKI unabhängig von einem Vergleich mit der jeweiligen Infektionslage in Deutschland.

Die folgenden Erläuterungen sind aus Gründen der Transparenz nicht offline gestellt worden, sie dienen der allgemeinen Information.


Nach der Corona-Einreiseverordnung des Landes NRW sind Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer aus ausländischen Risikogebieten verpflichtet, vor der Einreise das Gesundheitsamt zu informieren: www.einreiseanmeldung.de und sich für 10 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben.

Frühestens ab dem 5. Tag nach Einreise kann ein Covid-19-Test durchgeführt werden, durch den die Quarantäne beendet werden kann.

Ausnahmen für die Quarantänepflicht gelten unter anderem für:

  • Durchreisende durch Risikogebiete auf direktem Weg ohne Übernachtung
  • Reisetätigkeit im Grenzverkehr mit Niederlanden, Belgien und Luxemburg für bis zu 24 Stunden
  • Aufenthalt bis zu 72 Stunden aus dringenden familiären Gründen (Verwandte ersten Grades und Lebensgefährten, Umgangs- und Sorgerecht)
  • Personen, die nachweislich aus zwingenden beruflichen, studien- oder ausbildungsbedingten Gründen pendeln
  • Güter-, Waren- und Personentransport


Für Rückfragen steht das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen-Kreises montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr zur Verfügung.

Risikogebiete

Wie verhalte ich mich, wenn ich Symptome habe?

Bei Symptomen wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin, der bzw. die einschätzt, ob eine Covid-19-Erkrankung vermutet wird. Alternativ rufen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117 an.

Wie verhalte ich mich, wenn ich Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatte?

Wenn Sie persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, sollten Sie zu Hause bleiben und sich umgehend telefonisch an das zuständige Gesundheitsamt wenden – auch wenn Sie keine Krankheitszeichen haben. Das Gesundheitsamt wird Sie über die weiteren erforderlichen Schritte informieren.

Wie verhalte ich mich, wenn die Corona Warn-App ausschlägt?

Die Corona-Warn-App informiert Sie lediglich darüber, dass Sie Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten, während diese aller Wahrscheinlichkeit nach ansteckend war. Das bedeutet nicht, dass Sie sich auch tatsächlich angesteckt haben, jedoch, dass ein Risiko besteht.

Aus der Warnung über das Infektionsrisiko folgt aber keine Pflicht, z.B. zuhause zu bleiben. Betroffene sind auch nicht verpflichtet, die Warnung zu melden, etwa den Gesundheitsbehörden. In der App wird dann aber empfohlen, dass Sie sich beim Gesundheitsamt melden. Als Alternativen werden außerdem der ärztliche Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117 oder Ihr Hausarzt genannt.

Haben Sie eine Warnmitteilung erhalten, sollten Sie sich dennoch besonders umsichtig verhalten und sich, soweit wie möglich, in häusliche Quarantäne begeben. Dies ist jedoch lediglich eine Empfehlung.

Wann muss ich in Quarantäne?

In Quarantäne müssen alle Menschen, die positiv auf eine Corona-Virus-Infektion getestet wurden und die Menschen, die Kontakt mit einem nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Menschen hatten. Die zuletzt genannte Gruppe ist ansteckungsverdächtig, ohne bereits krank zu sein. Zudem kann durch das Gesundheitsamt auch gegenüber Personen die aufgrund ihrer Symptomatik krankheitsverdächtig sind, sowie gegenüber deren Kontaktpersonen eine Quarantäne angeordnet werden. Auch Reiserückkehrende unterliegen gegebenenfalls den Quarantäneregeln .

Das Gesundheitsamt ordnet die Quarantäne an, beziehungsweise stellt das Vorliegen der Voraussetzungen fest. In der Regel sollen sich die betroffenen Menschen zu Hause isolieren. Schwerkranke werden gegebenenfalls im Klinikum isoliert.

Informationen zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen

Aktuelle Informationen von Gesundheitsbehörden

Häufig gestellte Fragen

Multilingual information

Wichtige Informationen und Links für Menschen mit Behinderung