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Übergang Schule-Hochschule 

©WavebreakMediaMicro

Spätestens nach dem Abitur stellt sich für viele
Jugendliche die Frage, wie es weitergehen soll: Mit einem Studium? Und wenn ja was und wo?

In Nordrhein-Westfalen stehen Studienanfängern
zahlreiche Studiengänge an öffentlich-rechtlichen,
kirchlichen und privaten Hochschulen zur Auswahl. Um hier eine passende Wahl treffen zu können, müssen
Jugendliche

  • eine klare Vorstellung hinsichtlich ihrer eigenen Kompetenzen und Zielvorstellungen haben.
  • fundierte Kenntnisse über die Voraussetzungen, Inhalte und Berufsperspektiven der jeweiligen Studiengänge aufweisen.

Mangelnde Kenntnisse über die fachlichen Anforderungen eines Studiengangs und eine unzureichende Einschätzung der eigenen Fähigkeiten zählen zu den zentralen Gründen eines Studienabbruchs. Damit diese wichtige Entscheidung nicht spontan getroffen werden muss, sondern das Ergebnis eines frühzeitigen, fundierten Entscheidungsprozesses ist, beschäftigen sich im Rheinisch-Bergischen Kreis alle weiterführenden Schulen mit dem Thema Studienorientierung.

Als wichtige Aufgabe für alle Lehrkräfte wird die Gestaltung des Orientierungsprozesses fachübergreifend wahrgenommen. Kooperationen mit außerschulischen Partnern sind dabei ein elementarer Bestandteil dieses Prozesses. Gemeinsam mit den Beratern der Agentur für Arbeit, der Studienberatung der Universitäten, den Anbietern von Bewerbungstrainings, Mitarbeitern der Personalabteilung von Unternehmen, Mitgliedern der Rotary Clubs der Region, Eltern, ehemaligen Schülern oder anderen Partnern wird das Thema praxisnah gestaltet. Die Agentur für Arbeit hat dabei ein flächendeckendes Angebot zur Studienberatung an Gymnasien und Gesamtschulen im Rheinisch-Bergischen Kreis erarbeitet, das sich an den schulischen Standardelementen orientiert.

Darüberhinaus bietet der kreisweite Tag der Studienorientierung im Rheinisch-Bergischen Kreis einmal im Jahr die Möglichkeit, an einem zentralen Ort in der Region ausgewählte Studienfächer der umliegenden Hochschulen kennen zu lernen. Alle Schüler in der Oberstufe der Gymnasien und Gesamtschulen erhalten dieses zentrale Angebot zur Studienorientierung. Insgesamt können sie aus einem Angebot von über 20 Fachvorträgen der umliegenden Hochschulen auswählen. Die kommunale Koordinierung stimmt im Vorfeld die Interessenlagen der Oberstufenschüler mit den Angeboten der beteiligten Hochschulen ab. Die Jugendlichen erfahren dann im Rahmen von Fachvorträgen konkrete Anforderungen, Rahmenbedingungen und Berufsfelder welche sich hinter den ausgewählten Studiengängen verbergen.