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Häusliche Versorgung und ambulante Pflege

Hier erhalten Sie Informationen zur Versorgung und Pflege in der eigenen Häuslichkeit.


Nicht nur ältere Menschen können aufgrund eines Pflegebedarfs auf Unterstützung im eigenen Haushalt angewiesen sein. Egal, ob jung oder alt: Menschen jeglichen Alters können nach einem Unfall, mit dem Einritt einer chronischen Erkrankung oder aufgrund einer Behinderung auf die Hilfe anderer angewiesen sein, um das Leben in ihrer eigenen Häuslichkeit weiterhin selbstbestimmt gestalten zu können. Das Leben in der gewohnten Umgebung bedeutet Lebensqualität und ist nach dem pflegepolitischen Leitsatz - ambulant vor stationär - stets zu fördern.

Viele Menschen werden von Angehörigen oder anderen nahe stehenden Personen unterstützt, beispielsweise den Nachbarn. Ist das nicht möglich oder reichen diese Hilfestellungen nicht aus, so ist der Einsatz von professionellen Dienstleistern ratsam. Häusliche Pflege wird in vielen Fällen sowohl von professionellen Pflege- oder Betreuungskräften als auch von Familienangehörigen (pflegenden Angehörigen) oder anderen Personen gemeinsam geleistet. Nachfolgend stellen wir Ihnen die Angebote zur Unterstützung im Alltag sowie die ambulanten Pflegedienste vor.

Zur Unterstützung für das Leben in der eigenen Häuslichkeit gibt es eine Vielfalt an so genannten Angeboten zur Unterstützung im Alltag. Zu diesen Angeboten zählen Entlastungsangebote wie hauswirtschaftliche Unterstützung und Alltagsbegleitung (zum Beispiel Haushaltshilfe, Begleitung zu Behörden oder bei Arztbesuchen) und Angebote zur Entlastung von Pflegenden (Pflegebegleitung). Außerdem gehören auch Betreuungsangebote dazu. Die Angebote richten sich an Menschen mit Unterstützungsbedarf oder an deren Angehörige als Entlastungsmöglichkeit. Im Angebotsfinder des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales - MAGS - finden Sie alle Angebote zur Unterstützung im Alltag, die von der  Behörde anerkannt sind und mit denen der Entlastungsbetrag der Pflegekassen abgerechnet werden kann. Den Link dorthin finden Sie unter Zusätzliche Infos. Auf den Entlastungsbetrag von 125 Euro im Monat haben Sie Anspruch, wenn Sie mindestens Pflegegrad 1 haben. Im Angebotsfinder des MAGS erhalten Sie weiterführende Informationen, eine Kurzbeschreibung und die Kontaktdaten des Anbieters des jeweiligen Angebots.

Darüber hinaus gibt es im Rheinisch-Bergischen Kreis über 60 ambulante Pflegedienste, über die pflegebedürftige Menschen medizinische, pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung im häuslichen Umfeld erhalten. Ambulante Pflegedienste kommen bei Bedarf mehrmals in der Woche oder mehrmals täglich ins Haus und entlasten den Betroffenen sowie seine Angehörigen. Die ausgebildeten Pflegefachkräfte der ambulanten Pflegedienste kümmern sich um den Pflegebedüftigen in seiner gewohnten Umgebung. Sie übernehmen Hilfen bei gewöhnlich wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens in den Bereichen Körperpflege, Ernährung, Mobilität und hauswirtschaftliche Versorgung. Eine Übersicht der ambulanten Dienste finden Sie unter Broschüren.
 
Weitere Ansprechpartner finden Sie bei der für Sie zuständigen Pflege- und Seniorenberatung Ihres Wohnortes.

Falls die Kosten für diese Unterstützungsleistungen Ihre finanziellen Möglichkeiten übersteigen, können Sie eine Kostenübernahme durch das Amt für Soziales und Inklusion prüfen lassen. Die Kontaktdaten sowie zusätzliche Informationen finden Sie unter Verwandte Services.

Dienststellen

Letzte Aktualisierung: 29.07.2020

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