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Ermessenseinbürgerung

Unter welchen Voraussetzungen kann ich im Ermessen der Behörde eingebürgert werden?


Die Ermessenseinbürgerung (Einbürgerung im Ermessen der Behörde)

Bevor eine Ermessenseinbürgerung in Betracht kommt, wird vorab geprüft, ob der Einbürgerungsbewerber die Voraussetzungen für eine Anspruchseinbürgerung oder eine privilegierte Einbürgerung erfüllt.

Seitens der Behörde wird automatisch geprüft, welche Anspruchsnorm die günstigste für einen Einbürgerungsbewerber ist.

Eine Ermessenseinbürgerung ist somit nachrangig zu den anderen Einbürgerungsmöglichkeiten!

Voraussetzungen:

Ein Einbürgerungsbewerber erfüllt die Voraussetzungen für eine Einbürgerung, wenn dieser:
 a) die erforderliche Mindestaufenthaltszeit erfüllt,
 b) im Besitz eines ausreichenden Aufenthaltstitels ist,
 c) imstande ist, sich und seine Angehörigen zu ernähren
 d) straffrei ist,
 e) im Besitz von ausreichenden Kenntnissen der deutschen Sprache ist,
 f) über Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland (staatsbürgerliche Kenntnisse) verfügt,
 g) seine bisherige(n) Staatsangehörigkeit(en) aufgibt oder verliert.

Dies sind die Voraussetzungen, die in der Regel alle erfüllt sein müssen.


Informationen zu den einzelnen Einbürgerungsvoraussetzungen und den Ausnahmen zu den Voraussetzungen können Sie der Broschüre "Einbürgerungsvoraussetzungen für die Ermessenseinbürgerung" entnehmen.
 

Unterlagen

Informationen zu erforderlichen Unterlagen finden Sie in der Broschüre "Erforderliche Unterlagen"

Gebühren

Die Kosten für eine Einbürgerung belaufen sich in der Regel auf 255,- Euro für jeden Erwachsenen (auch bei der Miteinbürgerung eines Ehegatten) und 51,- Euro für jedes miteinzubürgernde minderjährige Kind.

Wird ein Kind ohne einen Elternteil eingebürgert, so ist in der Regel für jedes einzubürgernde minderjährige Kind eine Gebühr von 255,- zu zahlen.

Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass die Ablehnung eines Einbürgerungsantrags mit Verwaltungskosten in Höhe von 75 % des Betrages verbunden sein kann, der bei einer positiven Entscheidung über den Einbürgerungsantrag fällig gewesen wäre.
Dies entspricht 191,- Euro bei der Ablehnung eines Einbürgerungsantrages von einem erwachsenen Einbürgerungsbewerber (75% von 255,- € = 191,- €).

Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass in den Verwaltungskosten der Einbürgerung, die Kosten für einen deutschen Pass oder Reiseausweis nicht mit eingeschlossen sind.
 
Die Kosten für Ausweispapiere sind bei den jeweiligen passaustellenden Stellen zu zahlen.

Rechtliche Grundlagen

§ 8 in Verbindung mit §§ 10, 11, 12 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG)

Letzte Aktualisierung: 13.02.2019

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