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Mobilität bedeutet in Bewegung zu sein und Wege von A nach B zu bewältigen. Dafür gibt es verschiedene Verkehrsmittel, zum Beispiel das Auto, das Fahrrad, den Bus oder die eigenen Füße. Jeder Mensch trifft dabei individuell die Entscheidung aufgrund der Entfernung, der Kosten oder der Gewohnheit, welches Verkehrsmittel er für den Weg von A nach B nutzt.

Für den Arbeitsweg nutzen 81,4%*1 in Deutschland das Auto. Alleine für den Rheinisch-Bergischen Kreis bedeutet das nach den aktuellen Pendlerzahlen*2, dass 75.445 Menschen jeden Tag für den Weg zur Arbeit das Auto wählen. Die Folge sind alltäglich kilometerlange Staus und überfüllte Straßen in der Region. Doch was wäre, wenn diese Verhaltenskette durchbrochen und die individuelle Mobilität neu gedacht werden würde?

Quellen: *1 Verkehr in Zahlen vom BMVBS *2 Pendleratlas IT.NRW 2016

Wenn nicht 75.445 Menschen das Auto für den Weg zur Arbeit wählen würden, sondern nur jeder 10te davon auf das Fahrrad umsteigt, jeder 8te eine Fahrgemeinschaft mit Arbeitskollegen bildet und jeder 6te auf Bus und Bahn umsteigt, würde dies bedeuten, dass circa 30.000 Autos weniger auf den Straßen in der Region unterwegs wären und dementsprechend weniger Stau, weniger Stress und weniger schlechte Laune entstehen würden. Um jedem die Chance zu geben, Mobilität auf diese Art neu zu denken, müssen bestehende Angebote verbessert und optimiert, neue Angebote geschaffen und durch Werbung, Information sowie Kommunikation mehr Aufmerksamkeit auf die bestehenden und neuen Angebote gelenkt werden.

Optimierung bestehender Angebote:

Ausbau der Radinfrastruktur durch Beseitigung von Schlaglöchern, Barrieren und Lückenschlüssen im Netz sowie Erneuerung und Sanierung der Beschilderung

Verbesserung der Angebote im öffentlichen Verkehr zum Beispiel durch Erhöhung der Taktdichte im Busverkehr oder Ausbesserung der Wartebereiche an Haltestellen des öffentlichen Verkehrs

Neue Angebote einrichten:

Neue, innovative Mobilitätsformen im Kreisgebiet einrichten wie beispielsweise Carsharing-Standorte zur gemeinsamen Nutzung eines Pkw


Elektromobilität im Kreisgebiet fördern durch die Einrichtung von Elektroladesäulen für Elektroautos und auch elektronisch betriebene Fahrräder

Mobilitätskonzept Rhein-Berg

Intelligente und vernetzte Verkehrslösungen

Mit dem Mobilitätskonzept verfolgt der Rheinisch-Bergische Kreis das Ziel, diese Ansätze zur Verbesserung, Optimierung und Etablierung neuer und bestehender Verkehrslösungen über alle Verkehrsträger hinweg in einer ganzheitlichen Strategie für die künftige nachhaltige Mobilitätsentwicklung zusammenzuführen. Das Mobilitätskonzept wird gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen, den Verkehrsunternehmen, dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg, dem Nahverkehr Rheinland sowie in Kooperation mit dem Region Köln/Bonn e.V. erarbeitet.

Der Prozess zur Erarbeitung des Konzeptes wurde Anfang 2017 eingeläutet mit der Beauftragung der beiden Fachplanungsbüros plan:mobil aus Kassel und AB Stadtverkehr aus Bonn. Ergebnis des Prozesses wird eine integrierte Verkehrsstrategie sein, die verschiedene Verkehrsmittel (Auto, Fahrrad, Bus, Bahn, etc.) sowie ihre Verknüpfungen miteinander betrachtet und zielgerichtete Maßnhamen für den Rheinisch-Bergischen Kreis und seine Kommunen enthält.

Der Rheinisch-Bergische Kreis übernimmt dabei die Aufgabe, regionale Planungen und Prozesse im Themenfeld Mobilität zu verknüpfen und mit den Kommunen, Verkehrsunternehmen und anderen Akteuren abzustimmen, Synergien zu nutzen und über die Kreisgrenze hinweg regionale Kooperationen zu fördern.

Neuigkeiten zum Ablauf, derzeitigen Sachstand und Veranstaltungen im Rahmen des Mobilitätskonzeptes werden Ihnen hier auf der Internetseite bekannt gegeben.