Pflegeberatung informiert bei allen Fragen rund um das Thema Pflege und Versorgung – kostenlos, trägerunabhängig und niederschwellig
Wenn Menschen in die Situation kommen, sich mit dem Thema Pflege beschäftigen zu müssen, haben sie häufig viele Fragen, Ängste und Unsicherheiten. Dann genügt ein Anruf und die Pflegeberatung des Rheinisch-Bergischen Kreises informiert die Ratsuchenden kompetent und lösungsorientiert über Leistungen und Angebote rund um das Thema Pflege. Anders als bei einigen privaten Anbietern ist die Pflegeberatung des Rheinisch-Bergischen Kreises immer kostenfrei und trägerneutral.
Sie richtet sich an Menschen, die sich auf ihre eigene Pflegebedürftigkeit vorbereiten oder bei denen sie bereits eingetreten ist. Auch Angehörige können das Angebot wahrnehmen. Die Beratung erfolgt persönlich im Hausbesuch, in den Beratungsstellen in den Kommunen, telefonisch, per Videotelefonie oder per E-Mail.
Derzeit besteht die Pflegeberatung des Rheinisch-Bergischen Kreises aus 15 Mitarbeitenden, die sich aktiv und mit vollem Einsatz für die Belange von Menschen mit einem Pflegebedarf sowie deren Angehörige einsetzen. Kreisweit erfreut sich die kostenlose Pflegeberatung einer positiven Resonanz und großen Nachfrage. „Die stetig steigenden Beratungszahlen zeigen, dass die Menschen das Angebot der Pflegeberatung des Rheinisch-Bergischen Kreises gerne annehmen und sich gut beraten fühlen“, so Claudia Materne, Amtsleitung Amt für Soziales und Inklusion des Rheinisch-Bergischen Kreises.
Niederschwellige Beratung für Angehörige und Pflegebedürftige
Die Pflegeberatung Informiert zu den Leistungen der Pflegeversicherung und anderen Kostenträgern. Sie berät und unterstützt bei Antragsstellung eines Pflegegrades und ermittelt gemeinsam mit den Betroffenen Bedarfe und Wünsche mit dem Ziel, möglichst lange im eigenen Zuhause bleiben zu können. Die Pflegeberatung berät und unterstützt bei der Versorgungsplanung sowie bei Finanzierung von Hilfen. Auch zu Hilfsmitteln, Pflegehilfsmitteln, Hausnotruf und Menüservice oder zu anderen pflegefachlichen Themen wie Sturzprävention oder Umgang und Kommunikation von Menschen mit Demenz informieren die Pflegeberatenden. Interessierte erhalten Informationen zu den unterschiedlichen ambulanten sowie teil- und vollstationären Versorgungsformen und zu Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige.
„Unser Ziel ist es, die für die Bürgerinnen und Bürger passgenauen Hilfen zu finden, damit sie sich in dem Angebotsdschungel des Marktes zurechtfinden Denn alle sollen die Hilfen erhalten, die zur Verfügung stehen und für ihre Belange notwendig sind“, so Bonnie Schreiner, Sachgebietsleitung der Pflege- und Wohnberatung im Amt für Soziales und Inklusion des Rheinisch-Bergischen Kreises. Die Beratung wird auch präventiv angeboten, damit eine gute Vorbereitung auf eine Pflegebedürftigkeit geschaffen ist, bevor eine mögliche Pflegesituation eintritt oder, um diese hinauszuzögern. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der großen Gruppe der pflegenden Angehörigen. Sie werden hinsichtlich verschiedener Entlastungsmöglichkeiten beraten und eng begleitet.
Interessierte erreichen die Pflegeberatung telefonisch montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 12 Uhr sowie mittwochs 13 bis 16 Uhr und montags, dienstags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr unter 02202 13-6543 oder per E-Mail
pflegeberatung@rbk-online.de. Um Wartezeiten zu vermeiden, ist eine Terminabsprache bei persönlicher Beratung telefonisch erforderlich.
Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Website des Rheinisch-Bergischen Kreises unter https://t1p.de/e2jbb.
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