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Auszeichnung für die interkommunale Zusammenarbeit im Rheinisch-Bergischen Kreis: Projekt für gemeinsame Krisenhotline erhält Landespreis

Auszeichnung für die interkommunale Zusammenarbeit im Rheinisch-Bergischen Kreis: Projekt für gemeinsame Krisenhotline erhält Landespreis
Foto: MHKBD NRW

In der Krise Hand in Hand: Der Rheinisch-Bergische Kreis und alle kreisangehörigen Kommunen sind Preisträger des Landespreises für innovative interkommunale Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen in der Kategorie „Krisenbewältigung“. Der Preis wird von „Interkommunales NRW“, einem Zusammenschluss aus Landkreistag, Städtetag sowie Städte- und Gemeindebund, verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Gemeinsame Krisenhotline im Rheinisch-Bergischen Kreis“, das der Kreis und die Stadt Bergisch Gladbach in einer Projektgruppe koordinieren.

In enger Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen sowie mit Begleitung durch eine externe Fachfirma entstand das Grundgerüst für ein Krisentelefon, das künftig von allen acht Städten und Gemeinden sowie dem Kreis genutzt werden kann. 
Denn in einer Krise gilt es, Informationen schnell, zuverlässig und aus einer Hand an die Bevölkerung herauszugeben. Eine gemeinsame Krisenhotline und die damit verbundene interkommunale Zusammenarbeit bündelt personelle Ressourcen und bietet eine einheitliche und zuverlässige Kommunikation sowie Technik. 

„Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass die kommunale Familie zusammenhält. Mit der gemeinsamen Krisenhotline unterstützen wir uns gegenseitig und intensivieren die interkommunale Zusammenarbeit. Ich danke allen, die an dem Projekt beteiligt sind, und freue mich ganz besonders über die Würdigung, die das Projekt nun erfährt“, so Landrat Arne von Boetticher. 

Die Auszeichnung für das Krisenhotline-Projekt nahmen Kreisdirektor Markus Fischer, Thore Eggert, Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach, sowie die Projektleitung bestehend aus Cassandra Staehler, Leiterin der Stabsstelle Krisenmanagement/Zivile Verteidigung des Kreises, und Jörg Köhler, Leiter des Fachbereichs 10 – Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Bergisch Gladbach, bei einer Feierstunde im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen entgegen. Das Preisgeld wird vollständig in das Projekt einfließen. Dadurch können insbesondere die Einrichtungs- und Entwicklungskosten für alle Beteiligten reduziert werden. 

Krisenkommunikation – schnell, verlässlich, gemeinsam

„Wie Krisen der vergangenen Jahre – wie etwa das Hochwasser 2021 in Bergisch Gladbach  – gezeigt haben, ist es von entscheidender Bedeutung, schnell und effizient Informationen für die Bevölkerung zu bündeln und Fragen beantworten zu können“, erklärt Thore Eggert, Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach. 

In Krisenzeiten ist das Informationsbedürfnis in der Bevölkerung hoch. Die Krisenhotline ist dann häufig die erste Anlaufstelle und direkte Kontaktmöglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger im Rheinisch-Bergischen Kreis. Hier erhalten sie die aktuellen Infos zur Lage und bei Bedarf weitere Hilfen. „Durch die interkommunale Zusammenarbeit können wir uns mit Personal, Fachwissen und einer einheitlichen technischen, ausfallsicheren Lösung gegenseitig unterstützen. Damit steigern alle Partnerinnen und Partner durch die interkommunale Zusammenarbeit die Qualität und Professionalität in der Krisenkommunikation“, fasst Kreisdirektor Markus Fischer zusammen. Die Lösung ermöglicht eine flexible Nutzung durch alle beteiligten Kommunen. Das Projekt befindet sich in der Pilotphase und soll im Sommer offiziell an den Start gehen. Geplant sind fortlaufend Schulungen für das Personal, Übungen und regelmäßige Evaluationen.

Über den Landespreis für innovative interkommunale Zusammenarbeit

Ziel des Landespreises für innovative interkommunale Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen ist es, besonders nachahmenswerte und innovative Kooperationsprojekte aus kommunalen Verwaltungen und politischen Gremien sichtbar zu machen und zu würdigen. Im Zeitraum vom 1. Dezember 2025 bis zum 9. Februar 2026 waren 427 nordrhein-westfälische Kommunen eingeladen, sich mit ihren Projekten in sechs Kategorien zu bewerben. Insgesamt wurden 63 Projekte mit rund 280 Beteiligten aus Nordrhein-Westfalen sowie angrenzenden Regionen eingereicht. Weitere Preisträger sind die Städte Gütersloh und Oberhausen, die Gemeinden Bad Sassendorf und Schwalmtal sowie der Kreis Euskirchen.


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