:aqualon-Projekt „Klimaresilientes Odenthal“
Bürgerveranstaltung zum Projekt „Klimaresilientes Odenthal“ am Sonntag 10. Mai 2026 – dabei sein und mitmachen!
Der Bergische WasserkompetenzRegion :aqualon e.V. lädt gemeinsam mit der Technischen Hochschule Köln (TH Köln) und der Gemeinde Odenthal zu einer Bürgerveranstaltung ein. Von 11 bis 17 Uhr wird es im und vor dem Bürgerhaus Odenthal, Altenberger-Dom-Straße 36 in Odenthal, Informationen, Diskussionen und interaktive Mitmach-Angebote zum Projekt „Klimaresilientes Odenthal“ geben.
Themen der Veranstaltung sind die Klimaanpassung vor Ort. Dort können die Besucherinnen und Besucher ihre Erfahrungen und Beobachtungen aus dem Alltag teilen und mit den Wissenschaftlern der TH Köln gemeinsame Lösungsansätze entwickeln.
Das erwartet die Gäste unter anderem: Interaktive Mitmachangebote, die Odenthaler Solarberater stellen sich vor, Informationen von Wupperverband, dem Rheinisch Bergischen Naturschutzverein – RBN, der TH Köln – „Institute for Natural Resources Technology and Management“ unter dem Dach der Fakultät für Raumentwicklung und Infrastruktursysteme und dem :aqualon e.V.
Kommen Sie vorbei und reden Sie mit über Ideen für ein zukunftsfähiges Odenthal!
Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.
Wer am 10. Mai nicht ins Bürgerhaus kommen kann, aber Hinweise oder Ideen abgeben möchte, kann dies auch über das Beteiligungsportal NRW machen. Hier wurde eigens für das Projekt ein Meldeverfahren eingerichtet, bei dem alle Odenthaler-Bürger, Jung und Alt, ihre Hinweise und Ideen für ein Klimarobustes Odenthal auf der Karte markieren und kommentieren können. Alle Meldungen werden anonym erfasst.
Über folgenden Link kommen geht es zur Klima-Prüfkarte Odenthal: https://beteiligung.nrw.de/portal/odenthal/beteiligung/themen/1022243
Mehr zum Projekt „Klimaresilientes Odenthal“ unter https://www.aqualon-verein.de/projekte/klimaresilientes-odenthal/ und https://www.odenthal.de/klimaresilientes-odenthal
Das Projekt wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.
Zum Hintergrund - Zielsetzung und Anlass des Projektes „Klimaresilientes Odenthal“
Der Klimawandel stellt ländliche Gemeinden in Mittelgebirgen vor spezielle Herausforderungen bezüglich des Wasserressourcenmanagements. Die jüngsten Ereignisse im Sommer 2021 haben gezeigt, dass insbesondere auch der ländliche Raum nicht hinreichend auf Hochwasser- und Starkregenereignisse vorbereitet ist. Gleichzeitig haben die Dürrejahre 2018 und 2019 erhebliche Auswirkungen auf die Forst- und Landwirtschaft gehabt. Dies unterstreicht den dringenden Bedarf an Konzepten der Klimaanpassung, die eng mit der Landnutzung verknüpft sind. Um den zukünftigen Herausforderungen zu begegnen, müssen nachhaltige Strategien zur Wasserspeicherung und -bewirtschaftung der Flächen entwickelt und genutzt werden.
Unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger und in Zusammenarbeit mit der Wissenschaft, vertreten durch die TH Köln, soll nun eine wasserkompetente und klimaangepasste Siedlungsentwicklung in einer Mittelgebirgsregion geschaffen werden. Ziel ist es, durch partizipative Ansätze die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Wirtschaft, Soziales und Ökologie – zu stärken und die Akzeptanz der entwickelten Maßnahmen zu sichern. Die Gemeinde Odenthal wird zur Modellgemeinde und zum Reallabor für den innovativen Projektansatz und spielt eine zentrale Rolle im Modellflussgebiet Dhünn des :aqualon e.V.. In enger Zusammenarbeit mit allen Akteuren werden Strategien und Maßnahmen entwickelt, die den gesamten Wasserkreislauf, die Risiken des Klimawandels und die Gewässerökologie berücksichtigen. Ziel ist es, neue Wasser-Raum-Konzepte zu schaffen, die den Schutz der Gewässer fördern und die Klimaresilienz der Gemeinde stärken. Das Projekt schafft die Voraussetzungen für mögliche passgenaue investive Maßnahmen, bei dem die gemeinsam entwickelten Lösungen von allen beteiligten Akteuren getragen und zur Umsetzung für Odenthal empfohlen werden, aber auch für weitere Mittelgebirgsgemeinden Lösungen darstellen können. Das Projekt wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.
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