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MINTMatchBox zeigt Mädchen Wege in handwerkliche und technische Berufe auf

MINTMatchBox zeigt Mädchen Wege in handwerkliche und technische Berufe auf
30 Schülerinnen aus der Oberstufe des Gymnasiums Leichlingen machten sich unter anderem in den Berufsfeldern Biochemie, Lebensmitteltechnologie und Bauingenieurwesen ein Bild von den Tätigkeiten. Foto: Katrin Gyr/Rheinisch-Bergischer Kreis

Wie sieht der Alltag einer Veranstaltungstechnikerin aus? Und welche Chancen bietet ein Studium der Biochemie? Rund 50 Schülerinnen der Bergisch Gladbacher Realschule Herkenrath und des Gymnasiums Leichlingen erhielten hierzu bei der kreisweiten MINTMatchBox für Mädchen an ihren Schulen Antworten aus erster Hand. Das zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg und die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW) brachten Schülerinnen der Region mit Expertinnen aus Unternehmen zusammen, um mögliche Karrierechancen in technischen Berufen aufzuzeigen.

Die weiblichen Vorbilder präsentierten den Schülerinnen ihren Berufsalltag und die besondere Faszination ihrer Tätigkeiten. Auch die Wege in die MINT-Berufe zeigten sie auf – von einer Ausbildung bis zu einem Studium. Die Schulen beteiligten sich bereits zum wiederholten Mal an der MINTMatchBox und „schätzen dieses Format als reines Angebot für Mädchen sehr, um Mut zu machen und ihnen zu helfen, ihren Traumjob zu finden“, so Christina Petermann aus dem Schulleitungsteam des Gymnasiums Leichlingen, die selbst als Expertin an den Austauschrunden mit den Schülerinnen teilnahm. „Es war sehr persönlich, und ich konnte die Fragen stellen, die mich wirklich interessieren. Ich wusste gar nicht, was alles MINT ist und kann mir jetzt viel mehr darunter vorstellen“, erklärte eine junge Teilnehmerin. 

Für die 30 Mädchen der Oberstufe des Leichlinger Gymnasiums war es spannend und ermutigend, mit den Fachfrauen ins Gespräch zu kommen. Dabei erfuhren sie, dass es im MINT-Bereich gute Perspektiven für junge Frauen gibt, um ins Arbeitsleben zu starten. Neben einer Lebensmitteltechnologin nahmen auch Expertinnen aus den Bereichen Biochemie, Chemie und Maschinenbau an der Veranstaltung teil und informierten über ihre beruflichen Werdegänge. Ebenso berichteten sie davon, was an ihren Berufen für sie ganz besonders ist.

In der Realschule Herkenrath tauschte man sich über Perspektiven in den Berufsfeldern Informatik, Veranstaltungstechnik, Kunststofftechnologie sowie ganz generell im Handwerk aus. Neben Expertinnen aus einer Tischlerei und dem Garten- und Landschaftsbau war auch die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land vertreten, die den 15 Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe für Fragen rund um Handwerksberufe zur Verfügung stand. Ein positives Fazit zogen die Fachfrauen aus den MINT-Berufen. „Es war spannend zu erleben, wie sich jedes Gespräch anders entwickelt hat. Die Schülerinnen waren offen und haben über ihre Zukunftsvorstellungen gesprochen“, erklärte Pia Weber, Auszubildende bei B&R Medientechnik GmbH.

Verschiedene Unternehmen nahmen an der MINTMatchBox teil und stellten ihre Berufe vor. In Herkenrath präsentierten sich: joke Technology (Auszubildende zur Fachinformatikerin für Systemintegration), Julius Möbel (Tischlerin), B&R Medientechnik GmbH (Veranstaltungstechnikerin), Lorenz Landschaftsbau (Landschaftsgärtnerin mit dem Studium Landschaftsarchitektur), BARLOG Plastics GmbH (Auszubildende zur Kunststoff- und Kautschuktechnologin) und die Kreishandwerkerschaft Bergisches Landschaft. Am Gymnasium Leichlingen konnten die Schülerinnen folgende Berufe und Unternehmen kennenlernen: Arla Foods (Lebensmitteltechnologin), Celanese (Chemikerin), die Bundeswehr, Bayer AG (Biochemikerin) und eine Studentin des Bauingenieurwesen, die ihren Ausbildungsberuf als Tischlerin und ihr Studium vorstellte. 

Über das MINT-Netzwerk
Das zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg liegt in Trägerschaft des Rheinisch-Bergischen Kreises. Dort kommen über 90 Partner aus Kindertagesbetreuung, Schule, Unternehmen und von außerschulischen Bildungseinrichtungen zusammen, die eine praxisnahe Förderung von Kompetenzen in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT, umsetzen. Das Netzwerk ist gleichzeitig ein zdi-Zentrum. zdi steht für „Zukunft durch Innovation.NRW“ und ist mit über 5.700 Partnern aus Wirtschaft, Schule und Hochschule das größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses in NRW. Jährlich nehmen rund 300.000 Schülerinnen und Schüler an den Angeboten der mehr als 40 zdi-Zentren und über 100 zdi-Schüler:innenlabore teil. Koordiniert wird zdi vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW. Weitere landesweite Partner sind unter anderem das Schulministerium, das Wirtschaftsministerium, das Arbeitsministerium und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Weitere Informationen: www.zdi-portal.de.

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