Ehrung verdienter Bürgerinnen und Bürger: Landrat Arne von Boetticher zeichnet elf Ehrenamtliche mit der Ehrennadel in Gold aus
Elf verdiente Bürgerinnen und Bürger erhielten aus den Händen von Landrat Arne von Boetticher die Ehrennadel in Gold. Bildquelle: Lukas SchulzeJährlich ehrt der Rheinisch-Bergische Kreis Menschen, die sich ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen engagieren und sich somit vorbildlich für unsere Gesellschaft einsetzen. Nun wurden elf engagierte Frauen und Männer im festlich geschmückten Spiegelsaal des Bergischen Löwen in Bergisch Gladbach durch Arne von Boetticher, Landrat des Rheinisch-Bergischer Kreises, mit der Ehrennadel in Gold für ihr Engagement und ihre Verdienste für die Gesellschaft in den Bereichen Soziales, Kultur und Jugendförderung ausgezeichnet. Franz Bohne konnte die Auszeichnung leider nicht mehr entgegennehmen, da er verstorben ist. Dafür war seine Familie an dem Abend anwesend. Alle diese Menschen verbindet, dass sie der sprichwörtliche Kitt unserer Gesellschaft sind, weil sie durch ihr Engagement den Zusammenhalt stärken, Menschen verbinden und dadurch unverzichtbar für unser aller Zusammenleben sind. Die ausgezeichneten Bürgerinnen und Bürger kommen aus den folgenden Städten und Gemeinden des Rheinisch-Bergischen Kreises: Bergisch Gladbach, Burscheid, Kürten, Leichlingen, Overath und Wermelskirchen. Außerdem geehrt wurden Ehrenamtliche aus Köln und Lindlar, die sich im Rheinisch-Bergischen Kreis engagieren.
Arne von Boetticher würdigte die Geehrten mit den folgenden Worten: „Sie tun etwas, Sie mischen sich ein, Sie gestalten mit, Sie übernehmen Verantwortung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Gemeinschaft. Und das ist aktive Mitarbeit. Vieles wäre ohne Sie, ohne die Initiative der Bürgerinnen und Bürger vor Ort, weder vorstellbar noch umsetzbar. Für dieses Engagement sagen wir heute ein herzliches Danke.“
Neben den Geehrten und deren Begleiterinnen und Begleitern nahmen die Bürgermeister Mario Bredow (Kürten), Michael Eyer (Overath), Dirk Runge (Burscheid), Bernd Hibst (Wermelskirchen), die stellvertretenden Bürgermeisterinnen Silvia Pallenberg (Leichlingen) und der stellvertretende Bürgermeister Armin Brückmann (Lindlar) an der Ehrung teil. Der stellvertretende Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreis Friedhelm Weiß sowie Teilnehmende des Arbeitskreises „Ehrung verdienter Bürgerinnen und Bürger“ waren ebenfalls als Gäste dabei.
Peter Bachmann begleitete die Veranstaltung musikalisch und sorgte mit seiner Auswahl der Titel für gute Stimmung. Dabei animierte er die Gäste sogar zum Mitsingen.
Weitere Informationen finden Interessierte auf der Homepage des Rheinisch-Bergischen Kreises unter www.rbk-direkt.de, Stichwort „Ehrung verdienter Bürgerinnen und Bürger“.
Weiteres Bildmaterial der Geehrten können wir Ihnen gerne zukommen lassen.
Die Geehrten
Jugendförderung
Dr. Johannes Bernhauser, Bergisch Gladbach
Henry Stewen, Lindlar, tätig in Bergisch Gladbach
Soziales
Kirsten Buchner, Wermelskirchen
Knut Cromm, Burscheid
Dr. Rainer Fischer, Köln, tätig in Bergisch Gladbach
André Frohwein, Wermelskirchen
Margret Grunwald-Nonte, Bergisch Gladbach
Heinrich Hölzl, Kürten
Reiner Schneider, Overath
Kultur
Franz Bohne (†), Leichlingen
Rita Roth, Overath
Eduard Wolf, Overath
Die Laudationen
Jugendförderung
Dr. Johannes Bernhauser
Manche Menschen stehen selten im Mittelpunkt – und prägen dennoch über viele Jahre das Fundament einer Gemeinschaft. Herr Dr. Johannes Bernhauser ist genauso ein Mensch.
Seit 2015 engagiert er sich mit außergewöhnlicher Verlässlichkeit und großem persönlichen Einsatz im Vorstand des Kinderschutzbundes Rheinisch-Bergischer Kreis. Mit ruhiger Stärke, klarem Blick und großer menschlicher Wärme übernimmt er Verantwortung – gerade dann, wenn sie besonders gebraucht wird. Nach dem plötzlichen Verlust des damaligen Vorsitzenden im Jahr 2023 übernahm Herr Dr. Bernhauser gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied kommissarisch die Leitung des Kreisverbands. In einer schwierigen Phase gab er dem Verein Stabilität, Orientierung und Zuversicht. Gleichzeitig trug er maßgeblich dazu bei, das 50-jährige Jubiläum des Kinderschutzbundes zu einem würdigen und verbindenden Ereignis werden zu lassen. Doch sein Engagement zeigt sich nicht nur in organisatorischer Verantwortung. Herr Dr. Bernhauser ist jemand, der zuhört, verbindet und mit echter Haltung handelt. Ob bei Benefizaktionen, der Betreuung einer Pfandspendenbox oder als Nikolaus für Kinder aus dem Patenprojekt – er schenkt Zeit, Aufmerksamkeit und Herzblut, oft leise und selbstverständlich.
Sein Wirken steht beispielhaft für das, was Ehrenamt im besten Sinne bedeutet: Verantwortung übernehmen, Menschen stärken und Gemeinschaft lebendig halten. Für dieses besondere Engagement danken wir Herrn Dr. Johannes Bernhauser herzlich und würdigen ihn heute als einen verdienten Bürger unseres Kreises.
Henry Stewen
Es gibt Menschen, die sich mit großer Selbstverständlichkeit für andere einsetzen – leise, zuverlässig und mit beeindruckender Beständigkeit. Herr Henry Stewen gehört zweifellos zu diesen Menschen. Seit seinem Ruhestand im Jahr 2009 widmet er seine Zeit und seine Erfahrung mit außergewöhnlichem Engagement dem Ehrenamt. Besonders prägend ist dabei sein Einsatz für MiKiBu e.V., wo er seit vielen Jahren Kinder beim Lernen unterstützt und ihnen weit mehr vermittelt als schulisches Wissen: nämlich Aufmerksamkeit, Vertrauen und echte Chancen. Als Mentor begleitet Herr Stewen Kinder individuell und fördert sie mit Geduld, großem Einfühlungsvermögen und menschlicher Wärme –, insbesondere beim Erwerb der deutschen Sprache. Gleichzeitig übernimmt er organisatorische Verantwortung und sorgt dafür, dass die Arbeit vieler ehrenamtlicher Mentorinnen und Mentoren verlässlich und professionell begleitet wird. Darüber hinaus engagiert er sich in der Öffentlichkeitsarbeit, betreut digitale Strukturen und steht mit seiner Hilfsbereitschaft und technischen Kompetenz vielen Menschen unterstützend zur Seite. Besonders bemerkenswert ist dabei seine Bescheidenheit. Herr Stewen übernimmt Verantwortung nicht, um gesehen zu werden, sondern weil ihm andere Menschen wichtig sind. Sein Engagement steht beispielhaft für gelebten gesellschaftlichen Zusammenhalt und dafür, wie viel ein einzelner Mensch für eine Gemeinschaft bewirken kann.
Für dieses außergewöhnliche ehrenamtliche Wirken danken wir Herrn Henry Stewen herzlich und würdigen ihn heute als einen verdienten Bürger unseres Kreises.
Kultur
Franz Bohne (verstorben)
Es gibt Menschen, die über viele Jahre hinweg Spuren hinterlassen – nicht laut, sondern durch Verlässlichkeit, Tatkraft, und ihre tiefe Verbundenheit mit der Heimat. Herr Franz Bohne war ein solcher Mensch. Seit der Gründung des Fördervereins Wasserturm Witzhelden im Jahr 1999 setzte er sich mit außergewöhnlichem Engagement für den Erhalt und die Weiterentwicklung dieses besonderen Ortes ein. Was einst als Idee begann, wurde auch dank seines unermüdlichen Einsatzes zu einem lebendigen Treffpunkt für Gemeinschaft, Kultur und Begegnung. Als Gründungsmitglied, langjähriger stellvertretender Vorsitzender und später erster Vorsitzender prägte Franz Bohne den Verein über Jahrzehnte hinweg entscheidend. Mit Kreativität, Beharrlichkeit und großer menschlicher Wärme verstand er es, Menschen zusammenzubringen und Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Dabei war er nie nur Organisator, sondern immer auch tatkräftiger Mitgestalter – bei Veranstaltungen, Jugendprojekten, Pflegearbeiten und vielen Aktionen rund um den Wasserturm. Sein Wirken war geprägt von Bescheidenheit, Teamgeist, und einem offenen Blick für das Miteinander. Der Wasserturm Witzhelden steht heute auch als Symbol für sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement und seine tiefe Verbundenheit mit der Gemeinschaft. Mit großer Dankbarkeit und Respekt erinnern wir an Herrn Franz Bohne und würdigen sein herausragendes Wirken für die Menschen vor Ort. Sein Einsatz und seine Haltung werden unvergessen bleiben.
Rita Roth
Wenn von echter Leidenschaft für das Theater gesprochen wird, dann führt im Theaterverein Heiligenhaus kein Weg an Frau Rita Roth vorbei. Seit Jahrzehnten prägt sie das kulturelle Leben mit außergewöhnlicher Hingabe, beeindruckender Bühnenpräsenz und einem feinen Gespür für Menschen. Ob als Schauspielerin in unzähligen Rollen oder später als Regisseurin – Rita Roth hat dem Theater nicht nur ihr Talent geschenkt, sondern vor allem Herz, Zeit und Persönlichkeit. Bereits 1984 stand sie erstmals auf der Bühne des Theatervereins Heiligenhaus. Daraus entwickelte sich eine beeindruckende künstlerische Reise voller Leidenschaft, Wandelbarkeit und Verlässlichkeit. Über viele Jahre begeisterte sie ihr Publikum in den unterschiedlichsten Rollen. Doch ihr Wirken reicht weit über die Bühne hinaus. Als Regisseurin begleitet sie Ensembles mit großer Souveränität und einem besonderen Blick für Menschen. Sie motiviert, fördert und schafft es, andere für das Theater zu begeistern. Gerade in einer Zeitschnelllebiger Unterhaltung steht Rita Roth für etwas Bleibendes: für Kultur mit Seele, Gemeinschaft und echtes Miteinander. Sie ist kreative Impulsgeberin, Mentorin, und für viele im Verein längst ein Vorbild geworden. Mit ihrer Liebe zum Theater hat sie Generationen verbunden und den Theaterverein Heiligenhaus entscheidend mitgeprägt. Für dieses langjährige und außergewöhnliche Engagement verdient Frau Rita Roth unseren tiefen Respekt und besondere Anerkennung.
Eduard Wolf
Es gibt Menschen, die das Leben einer Stadt nicht laut, aber nachhaltig prägen. Menschen, die Verantwortung übernehmen, wenn andere noch überlegen. Herr Eduard Wolf ist einer dieser Menschen. Seit mehr als fünf Jahrzehnten engagiert er sich mit beeindruckender Kontinuität ehrenamtlich für die Gemeinschaft. Sein Weg begann bereits 1972 bei der Johanniter-Unfall-Hilfe – mit großem Pflichtbewusstsein, Führungsverantwortung und einem tiefen Verständnis für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Doch sein Wirken reicht weit darüber hinaus. Als Gründungsmitglied der Kindertagesstätte Marienkäfertreff hat er über viele Jahre Verantwortung übernommen und maßgeblich dazu beigetragen, dass Familien in Overath auf eine verlässliche Betreuung bauen konnten. Auch das kulturelle Leben trägt seine Handschrift. Seit der Gründung des Kulturforums Overath engagiert sich Herr Wolf dort ununterbrochen im Vorstand und sorgt mit großer Sorgfalt dafür, dass kulturelle Veranstaltungen zuverlässig und professionell umgesetzt werden. Hinzu kommen viele Jahre kommunalpolitischer Verantwortung im Kreistag und in ehrenamtlichen Funktionen, stets getragen von Sachlichkeit, Verlässlichkeit und dem Wunsch, Verantwortung für andere zu übernehmen. Besonders zeichnet ihn die Selbstverständlichkeit, mit der er sich einbringt aus: ruhig, bescheiden und ohne den eigenen Einsatz jemals in den Vordergrund zu stellen. Gerade solche Menschen sind das Rückgrat einer lebendigen Gesellschaft. Für sein jahrzehntelanges und außergewöhnliches Engagement danken wir Herrn Eduard Wolf herzlich und würdigen ihn heute als einen verdienten Bürger unseres Kreises.
Soziales
Margret Grunwald-Nonte
Heute ehren wir eine Frau, deren außergewöhnliches Engagement über viele Jahre hinweg zahlreichen Menschen Hoffnung, Orientierung und menschliche Nähe gegeben hat. Margret Grunwald-Nonte steht in besonderer Weise für Mitmenschlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und gelebte Solidarität. Seit Beginn der Flüchtlingshilfe im Jahr 2015 engagiert sie sich mit bemerkenswerter Kontinuität und großer persönlicher Hingabe für geflüchtete Menschen und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bergisch Gladbach. Als prägende Kraft der ökumenischen Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Schildgen“ wurde sie schnell zu einer wichtigen Ansprechpartnerin für Ehrenamtliche, Behörden, soziale Einrichtungen und vor allem für die Menschen, die suchten. Dabei beschränkte sich ihr Einsatz nie auf organisatorische Aufgaben. Frau Grunwald-Nonte begleitete Geflüchtete persönlich zu Behörden, unterstützte in Situationen und schuf Räume des Vertrauens und der Begegnung. Gerade in Zeiten großer Unsicherheit war sie für viele Menschen eine verlässliche Stütze. Besonders hervorzuheben ist ihre Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen und ehrenamtliches Engagement mit hoher Professionalität zu gestalten. Gleichzeitig engagiert sie sich seit vielen Jahren im Begegnungscafé Himmel un Ääd schafft dort Angebote, die Gemeinschaft fördern und Menschen miteinander verbinden. Bemerkenswert ist dabei ihre Bescheidenheit. Frau Grunwald-Nonte handelt aus innerer Überzeugung, mit großem Herzen und einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse anderer Menschen. Liebe Frau Grunwald-Nonte, Ihr langjähriges ehrenamtliches Wirken hat das Leben vieler Menschen nachhaltig geprägt. Sie haben Brücken gebaut, Hoffnung gegeben und ein starkes Zeichen für Menschlichkeit und Zusammenhalt gesetzt. Für dieses außergewöhnliche Engagement danken wir Ihnen herzlich.
Heinrich Hölzl
Heute ehren wir einen Menschen, der sich über viele Jahrzehnte hinweg mit außergewöhnlicher Hingabe, großer Menschlichkeit und beeindruckender Beständigkeit für andere eingesetzt hat.
Heinrich Hölzl steht in besonderer Weise für gelebte Verantwortung, soziale Fürsorge und bürgerschaftliches Engagement. Sein Wirken hat viele Menschen begleitet, unterstützt und gestärkt – oft leise, bescheiden und ohne den Wunsch nach öffentlicher Aufmerksamkeit.
Über viele Jahre leitete er die Stiftung „Die Gute Hand“ in Kürten-Biesfeld und prägte dort entscheidend die Entwicklung wichtiger sozialer und therapeutischer Einrichtungen. Unter seiner Verantwortung entstanden wegweisende Angebote für Kinder und Jugendliche, insbesondere für junge Menschen mit besonderen Unterstützungsbedarfen. Sein Handeln war stets getragen von der Überzeugung, dass jeder Mensch ein Recht auf Teilhabe, Würde und Geborgenheit hat. Zudem brachte er sich im Verein Lebendiges Kürten und dessen Nachbarschafts-Hilfsdienst „Mir für Üch“ ein. Auch nach seinem beruflichen Wirken blieb Heinrich Hölzl der sozialen Arbeit eng verbunden. Als engagiertes Mitglied und stellvertretender Vorsitzender der Caritasstiftung bringt er bis heute seine Erfahrung, seine Fachkenntnis und seine menschliche Haltung in vielfältige Projekte ein. Doch sein Engagement reicht weit über den sozialen Bereich hinaus. Ob in Vereinen, im kulturellen Leben oder in der kirchlichen Arbeit – Heinrich Hölzl ist seit vielen Jahren eine verlässliche und geschätzte Persönlichkeit. Besonders sichtbar wurde dies auch im Männergesangverein Biesfeld. Dort bereicherte er über Jahrzehnte hinweg nicht nur als Sänger, sondern auch als Vorsitzender das Vereinsleben mit Gemeinschaftssinn, Loyalität, und großem Verantwortungsbewusstsein. Wer Heinrich Hölzl begegnet, erlebt einen Menschen, der zuhört, ermutigt und Orientierung gibt. Einen Menschen, der Verantwortung übernimmt, ohne sich selbst wichtig zu machen. Lieber Herr Hölzl, Sie haben das soziale, kulturelle und gemeinschaftliche Leben in besonderer Weise bereichert und viele Menschen geprägt. Für dieses außergewöhnliche Lebenswerk danken wir Ihnen herzlich. Herzlichen Glückwunsch und höchste Anerkennung für Ihre besonderen Verdienste.
Reiner Schneider
Heute ehren wir einen Menschen, der sich über viele Jahre hinweg mit großem persönlichen Einsatz, außergewöhnlicher Verlässlichkeit und tiefem Verantwortungsbewusstsein für seine Mitmenschen eingesetzt hat. Reiner Schneider hat das gesellschaftliche Leben in Overath in besonderer Weise mitgeprägt. Sein langjähriges ehrenamtliches Engagement im Bürgerbusverein Overath steht beispielhaft für gelebten Bürgersinn und für die Bereitschaft, Verantwortung dort zu übernehmen, wo sie gebraucht wird. Über viele Jahre engagierte sich Herr Schneider im Bürgerbusverein, davon lange Zeit als erster Vorsitzender. In dieser Aufgabe war er weit mehr als Organisator und Ansprechpartner. Er war Motor, Problemlöser und verlässliche Stütze zugleich. Mit großem persönlichem Einsatz hat er dazu beigetragen, die Mobilität vieler Menschen sicherzustellen – insbesondere älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie für Menschen, die auf verlässliche Unterstützung angewiesen sind. Der Bürgerbus ist für viele Menschen nicht nur ein Verkehrsmittel, sondern auch ein Stück gesellschaftliche Teilhabe.
Besonders bemerkenswert ist dabei die Vielseitigkeit seines Engagements. Herr Schneider koordinierte Abläufe, motivierte Ehrenamtliche, pflegte Kontakte zu Behörden und Partnern und war zugleich selbst regelmäßiger Fahrer im Einsatz. Auch in schwierigen Zeiten bewies er Durchhaltevermögen, Verantwortungsbewusstsein und große Loyalität gegenüber dem Verein und seinen Mitgliedern. Mit Ruhe, Umsicht und Beharrlichkeit gelang es ihm, den Bürgerbusverein verlässlich in die Zukunft zu führen. Lieber Herr Schneider, mit Ihrem langjährigen ehrenamtlichen Wirken haben Sie vielen Menschen geholfen und das soziale Miteinander in Overath nachhaltig gestärkt. Für all das danken wir Ihnen herzlich. Herzlichen Glückwunsch und höchste Anerkennung für Ihre besonderen Verdienste.
Kirsten Buchner
Wahres Ehrenamt zeigt sich nicht nur in großen Momenten, sondern vor allem in jahrzehntelanger Verlässlichkeit, Haltung und der Bereitschaft, immer wieder Verantwortung zu übernehmen. Frau Kirsten Buchner verkörpert dieses Engagement in besonderer Weise. Seit ihrer Jugend ist sie fest mit dem Vereinsleben in Wermelskirchen verbunden. Über viele Jahrzehnte hinweg hat sie den Sportverein nicht nur begleitet, sondern entscheidend mitgestaltet und geprägt. Als Geschäftsführerin und organisatorische Kraft im Hintergrund hat sie die Vorstandsarbeit nachhaltig professionalisiert und maßgeblich an der erfolgreichen Fusion der Vereine Wermelskirchen 09 und TuRU Wermelskirchen mitgewirkt. Mit großem Kommunikationsgeschick und außergewöhnlicher Einsatzbereitschaft hält sie bis heute die Fäden zusammen. Sie organisiert, vermittelt, koordiniert und entwickelt weiter – oft leise, aber mit enormer Wirkung. Besonders hervorzuheben ist zudem ihr Engagement für Kinder und Jugendliche. Seit vielen Jahren begleitet sie den Nachwuchsbereich, unterstützt den Verein im Bereich Fitness und Gesundheit und leitet selbst Kinderturngruppen. Gleichzeitig trägt sie entscheidend dazu bei, dass internationale Jugendfußballturniere in Wermelskirchen zu sportlichen Höhepunkten geworden sind. Was Frau Kirsten Buchner besonders auszeichnet, ist ihre Haltung: zuverlässig, bodenständig, hilfsbereit und immer dem Gemeinwohl verpflichtet. Sie steht selten im Vordergrund – und ist doch für viele Menschen unverzichtbar geworden. Für dieses außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement danken wir Frau Kirsten Buchner herzlich und würdigen sie heute als verdiente Bürgerin unseres Kreises.
Knut Cromm
Es gibt Menschen, deren Engagement weit über ein Ehrenamt hinausgeht, weil sie über Jahrzehnte hinweg Verantwortung übernehmen, Gemeinschaft gestalten und für andere verlässlich da sind. Herr Knut Cromm ist ein solcher Mensch. Seit mehr als sieben Jahrzehnten ist er der Burscheider Turngemeinde eng verbunden und hat den Verein in unterschiedlichsten Funktionen nachhaltig geprägt. Vom Schriftführer der Handballabteilung über den Ältesten- und Ehrenrat bis hin zum langjährigen Vorsitzenden hat Herr Cromm Verantwortung stets mit großer Selbstverständlichkeit übernommen. Besonders hervorzuheben ist sein Einsatz für die Modernisierung und Sanierung der vereinseigenen Sporthalle. Mit großem persönlichem Engagement gelang es ihm, wichtige Projekte erfolgreich umzusetzen und Fördermittel sowie Sponsoren für den Verein zu gewinnen. Damit schuf er eine zukunftsfähige Grundlage für kommende Generationen. Doch sein Wirken reicht weit über den Sport hinaus. Ob Osterfeuer, Dorffeste, Martinsfeuer oder zahlreiche gemeinschaftliche Veranstaltungen – immer wieder bringt er Menschen zusammen und stärkt damit den Zusammenhalt vor Ort. Dabei zeichnet ihn besonders seine ruhige, verbindliche und ausgleichende Art aus. Er hört zu, vermittelt und übernimmt Verantwortung, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Gerade diese Haltung macht ihn für viele Menschen zu einem geschätzten Ansprechpartner und Vorbild. Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Wirken danken wir Herrn Knut Cromm herzlich und würdigen ihn heute als verdienten Bürger unseres Kreises.
Pastor Dr. Rainer Fischer
Es gibt Menschen, die nicht nur Verantwortung übernehmen, sondern Hoffnung schenken, Orientierung geben und Menschlichkeit sichtbar machen. Pastor Dr. Rainer Fischer ist ein solcher Mensch. Seit vielen Jahren engagiert er sich mit außergewöhnlicher Hingabe für die Hospiz- und Palliativarbeit im Rheinisch-Bergischen Kreis. Mit großer fachlicher Kompetenz, seelsorgerischer Stärke und echter Mitmenschlichkeit hat er die Hospizkultur unserer Region entscheidend geprägt. Als Vorsitzender des Hospizvereins „Die Brücke“ entwickelte er den Verein nachhaltig weiter, baute tragfähige Netzwerke auf und setzte wichtige Impulse für die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen. Besonders hervorzuheben ist sein maßgeblicher Einsatz für die Gründung des stationären Hospizes am Quirlsberg. Von der ersten Idee bis zur Realisierung begleitete er dieses bedeutende Projekt mit großer Beharrlichkeit und persönlichem Einsatz. Heute ist das Hospiz ein Ort der Würde, Geborgenheit und Menschlichkeit – auch dank seines Wirkens. Doch Dr. Fischer überzeugt nicht allein durch Organisation und Fachkompetenz. Es ist vor allem seine Haltung, die Menschen bewegt. Er begegnet Ehrenamtlichen, Mitarbeitenden, Angehörigen und Betroffenen mit Respekt, Aufmerksamkeit und echter Zugewandtheit. Darüber hinaus engagiert er sich als Referent, Autor und Dozent und gibt seine Erfahrung mit großer Leidenschaft weiter. Er verbindet fachliche Expertise mit Menschlichkeit und schafft es, Menschen zu motivieren und zu stärken. Pastor Dr. Rainer Fischer ist ein Brückenbauer im besten Sinne. Sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement hat die Hospizarbeit in unserer Region nachhaltig geprägt und vielen Menschen Trost, Unterstützung und Würde geschenkt. Für dieses herausragende Wirken danken wir Pastor Dr. Rainer Fischer von Herzen und würdigen ihn heute als einen verdienten Bürger unseres Kreises.
Andre Frowein
Heute ehren wir einen Menschen, dessen Wirken in Wermelskirchen weit über das hinausgeht, was man gewöhnlich mit ehrenamtlichem Engagement verbindet. André Frowein steht seit vielen Jahren für Tatkraft, Verlässlichkeit und eine außergewöhnliche Verbundenheit mit seiner Heimatstadt. Als Vorsitzender von WiW – Wir in Wermelskirchen e.V. prägt er das gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Leben der Stadt mit großer Leidenschaft und persönlichem Einsatz. Viele Veranstaltungen und Projekte, die das Stadtbild und das Miteinander bereichern, tragen seine Handschrift. Ob Stadtfeste, Märkte, Weihnachtsbeleuchtung, Ausbildungsinitiativen oder kreative Aktionen zur Belebung der Innenstadt – André Frowein organisiert nicht nur, er packt selbst mit an. Besonders bemerkenswert ist dabei seine Haltung: Er sucht nie den persönlichen Vorteil oder die öffentliche Bühne. Vielmehr versteht er es, Menschen zu motivieren, Netzwerke aufzubauen und Ideen in konkrete Projekte umzusetzen. Er verbindet Wirtschaft, Ehrenamt, Kultur, Verwaltung und Bürgerschaft auf eine Weise, die Vertrauen schafft und Entwicklungen möglich macht. Auch im sozialen Bereich zeigt sich sein außergewöhnliches Engagement. Projekte wie die „Hoffnungswoche“, oder sein Einsatz für Jugendliche machen deutlich, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt für ihn keine Floskel, sondern gelebte Verantwortung ist. Wer mit André Frowein zusammenarbeitet, erlebt einen Menschen, der zuhört, vermittelt, motiviert und Verantwortung übernimmt. Einen Menschen, der seine Heimatstadt sichtbar mitgestaltet. Für dieses außergewöhnliche ehrenamtliche Wirken danken wir Herrn André Frowein herzlich und würdigen ihn heute als verdienten Bürger unseres Kreises.
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