Direkt zum Inhalt
Barrierefreiheit
FAQ
Karriere
Kontakt
(c) BillionPhotos.com/adobestock.com

Zukunftsfähige digitale Bildung: Kreistag beschließt Medienentwicklungsplan 2026 bis 2031 für die Schulen des Rheinisch-Bergischen Kreises

Rheinisch-Bergischer Kreis. Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den Medienentwicklungsplan für die Jahre 2026 bis 2031 mehrheitlich beschlossen und damit die strategischen Weichen für die weitere digitale Entwicklung der kreiseigenen Schulen gestellt. Der Plan bildet die Grundlage für eine nachhaltige, bedarfsgerechte und zukunftssichere digitale Ausstattung der Förderschulen und Berufskollegs im Kreisgebiet. Gleichzeitig wurde die Kreisverwaltung beauftragt, die vorgesehenen Maßnahmen umzusetzen, regelmäßig über den Fortschritt zu berichten und mögliche Förderprogramme aktiv zu nutzen.

Insgesamt umfasst der Medienentwicklungsplan Investitionen und laufende Aufwendungen in Höhe von rund 5,64 Millionen Euro bis zum Jahr 2031.

Gemeinsame Strategie für Förderschulen und Berufskollegs

Der neue Medienentwicklungsplan führt erstmals die bisher getrennten Planungen für die Förderschulen und die Berufskollegs des Rheinisch-Bergischen Kreises in einem gemeinsamen Konzept zusammen. Er wurde unter Beteiligung der Schulen und der Kreisverwaltung entwickelt und berücksichtigt sowohl die jeweiligen Medienkonzepte der Schulen als auch den aktuellen Stand der technischen Ausstattung. Auch sollen Insellösungen vermieden und einheitliche Standards geschaffen werden.

Der Medienentwicklungsplan umfasst insbesondere Maßnahmen in den Bereichen IT-Infrastruktur, Endgeräteausstattung, digitale Präsentationssysteme, IT-Support sowie Betrieb und Wartung der technischen Ausstattung.

Bei den Berufskollegs steht dagegen insbesondere der Abbau bestehender Investitionsstaus im Mittelpunkt. Hier sind unter anderem Investitionen in digitale Präsentationsmedien und die schrittweise Verbesserung der Endgeräteausstattung vorgesehen.

Bildungsgerechtigkeit und Zukunftskompetenzen stärken

Der Medienentwicklungsplan verfolgt mehrere strategische Ziele. Dazu gehören die Sicherung von Chancengerechtigkeit, die Stärkung der Bildungsqualität sowie die Förderung der Zukunftsfähigkeit der Schulen. Darüber hinaus werden bereits zukünftige Entwicklungen in Bereichen wie Künstliche Intelligenz und Robotik berücksichtigt. Für entsprechende innovative Projekte und neue technische Anforderungen werden Innovationsfonds eingerichtet, die den Schulen zusätzliche Gestaltungsspielräume eröffnen.

Fördermittel sollen Eigenanteil reduzieren

Die Kreisverwaltung wurde vom Kreistag zugleich beauftragt, mögliche Förderprogramme konsequent zu nutzen. Insbesondere ein angekündigter „DigitalPakt 2.0“ könnte künftig zusätzliche finanzielle Unterstützung für Infrastrukturmaßnahmen, Endgerätebeschaffungen, IT-Administration und digitale Lehr- und Lernkonzepte bereitstellen. Der Medienentwicklungsplan wurde so konzipiert, dass Fördermöglichkeiten schnell identifiziert und Anträge zielgerichtet gestellt werden können. Damit sollen verfügbare Fördermittel möglichst umfassend genutzt und die Belastung des Kreishaushalts reduziert werden.

Mit dem nun beschlossenen Medienentwicklungsplan verfügt der Rheinisch-Bergische Kreis über eine einheitliche und langfristige Strategie für die digitale Entwicklung seiner Schulen. Der Plan schafft Planungssicherheit für die kommenden Jahre und bildet die Grundlage dafür, dass Förderschulen und Berufskollegs auch künftig zeitgemäße und leistungsfähige Lernorte bleiben. Die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen erfolgt schrittweise im Zeitraum von 2026 bis 2031 und wird regelmäßig überprüft sowie an neue technische und pädagogische Entwicklungen angepasst.


zurück

Wir benötigen Ihre Zustimmung.
Dieser Inhalt bzw. Funktion wird von Linguatec Sprachtechnologien GmbH bereit gestellt.
Wenn Sie den Inhalt aktivieren, werden ggf. personenbezogene Daten verarbeitet und Cookies gesetzt.