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Unterstützung im Übergang von der Schule in den Beruf: Albert-Einstein-Schule in Rösrath und Leverkusener Schule an der Wupper erhalten das Berufswahl-Siegel

Unterstützung im Übergang von der Schule in den Beruf: Albert-Einstein-Schule in Rösrath und Leverkusener Schule an der Wupper erhalten das Berufswahl-Siegel
(c) Rheinisch-Bergischer Kreis

Vielen Schülerinnen und Schülern fällt die Entscheidung der Berufswahl schwer. Im Rheinisch-Bergischen Kreis und in Leverkusen werden Jugendliche bei der Suche nach einem passenden Beruf deshalb von ihren Schulen unterstützt. Dieses Engagement wurde nun mit dem Berufswahl-Siegel gewürdigt. Dabei wurde die Albert-Einstein-Schule in Rösrath rezertifiziert und die Schule an der Wupper aus Leverkusen erhielt das Siegel zum ersten Mal.

Das Gütesiegel wird an Schulen vergeben, die sich besonders für den Übergang von der Schule in den Beruf einsetzen und die Berufs- sowie Studienorientierung systematisch weiterentwickeln. Seit dem Schuljahr 2008/2009 leistet das Berufswahl-Siegel im Rheinisch-Bergischen Kreis einen wesentlichen Beitrag, um Jugendliche gezielt auf ihren individuellen Start in Ausbildung und Studium vorzubereiten. Das gelang der Förderschule des Rheinisch-Bergischen Kreises und der Schule an der Wupper wieder besonders gut.
„Mit der Verleihung des Berufswahl-Siegels werden die besonderen Leistungen der Schulen zur Vorbereitung der Berufswahl gewürdigt. Sie unterstützen junge Menschen dabei, ihren beruflichen Weg zu gehen. Wenn Jugendliche genau dort ihren Platz einnehmen, wo sie ihre Fähigkeiten, ihre Stärken und ihr Wissen einsetzen können, werden sie erfolgreich und ihr Beruf wird voller Begeisterung vielleicht sogar zur Berufung“, so der stellvertretende Landrat Hinrich Schipper, der das Siegel gemeinsam mit dem Stadtdirektor der Stadt Leverkusen, Marc Adomat, bei einer feierlichen Veranstaltung in der Aula der Albert-Einstein-Schule in Rösrath verlieh.

Wie erhalten Schulen das Berufswahl-Siegel?
Um das Berufswahl-Siegel zu bekommen, müssen Schulen mehrere Kriterien erfüllen. Dazu zählt eine gute Kooperation mit Unternehmen, Bildungsträgern und Eltern. Weiterhin sollen die Schülerinnen und Schüler schon vor dem Berufsantritt praktische Erfahrungen im Arbeitsleben gesammelt haben, zum Beispiel bei Praktika, Betriebserkundungen und Schülerprojekten. Die Berufs- und Studienorientierung sollte weiterhin fester Bestandteil im Gesamtkonzept der Schule sein. Um eine kontinuierliche Entwicklung zu gewährleisten, sollen die Aktivitäten im Bereich Berufs- und Studienorientierung regelmäßig überprüft und gegebenenfalls verbessert werden. Denn das Berufswahl-Siegel ist ein langfristig angelegter Prozess zur Qualitätssicherung. Die Kriterien orientieren sich an europäischen Standards und werden an die regionalen Gegebenheiten angepasst. Das Siegel wird zunächst für drei und dann als Rezertifizierung für vier oder fünf Jahre verliehen. Danach kann sich eine Schule erneut bewerben, um das Siegel weiterzuführen. 

Über das Berufswahl-Siegel
Die Idee zum Berufswahl-Siegel ist 1999 im Rahmen der Aktivitäten des Regionalnetzwerks Ostwestfalen der bundesweiten „Initiative für Beschäftigung!“ entstanden und hat sich inzwischen zu einem bundesweiten Netzwerk entwickelt, das von einem breiten Bündnis aus Politik, Schulen, Hochschulen, Wirtschaft und Gesellschaft getragen wird. Die Umsetzung erfolgt durch verschiedene regionale Träger. Der Träger im Rheinisch-Bergischen Kreis ist das Schulamt. Dieses gestaltet die Bewerbungsabläufe und Beratung der Schulen, koordiniert die regionalen Jurys und die Audits sowie die Verleihung. Schirmherr des Berufswahl-Siegels im Rheinisch-Bergischen Kreis ist Landrat Arne von Boetticher.

Foto: Freuen sich über das Berufswahl-Siegel: Die Albert-Einstein-Schule in Rösrath und die Schule an der Wupper in Leverkusen

Bildquelle: Rheinisch-Bergischer Kreis


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