Erfolgreicher Auftakt: Betreuungsbehörde schult Berufsbetreuerinnen und -betreuer im Umgang mit herausfordernden Angehörigen
Rechtliche Betreuerinnen und Betreuer kümmern sich nicht nur um Personen, die ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können, sondern kommen oft auch in Kontakt mit deren Angehörigen. Doch nicht immer verläuft dieser reibungslos.
Um die Kommunikation zu verbessern und Auseinandersetzungen – auch im Sinne der betreuten Person – zu vermeiden, bevor sie entstehen, bot die Betreuungsbehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises eine exklusive Kurzschulung für im Kreisgebiet tätige Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer an.
Im Fokus der Veranstaltung stand das Thema „Umgang mit herausfordernden Angehörigen in der rechtlichen Betreuung“. Als Referentin führte Rebecca Meier durch die Schulung. Sie ist nicht nur Mitarbeiterin der Betreuungsbehörde, sondern bringt auch langjährige Erfahrung als Dozentin mit. Das kostenfreie Fortbildungsangebot stieß auf enorme Resonanz und war innerhalb kürzester Zeit vollständig ausgebucht.
Insgesamt 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zur Weiterbildung. Das Fazit der Anwesenden fiel positiv aus: Neben dem fachlichen Input stand vor allem der praxisnahe Austausch im Vordergrund, der zu regen und konstruktiven Diskussionen führte. Diese Kurzschulung bildete den Auftakt zu einer geplanten Veranstaltungsreihe. Aufgrund des großen Erfolgs und des offensichtlichen Bedarfs wird die Betreuungsbehörde auch in Zukunft regelmäßige Fortbildungen dieser Art anbieten.
Qualifizierte Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer gesucht
Um die rechtliche Betreuung im Rheinisch-Bergischen Kreis auch langfristig qualitativ hochwertig sicherzustellen, sucht die Betreuungsbehörde kontinuierlich nach qualifizierten Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuern. Interessierte Fachkräfte, die im Kreisgebiet tätig werden möchten, können sich direkt per E-Mail an Betreuungsbehoerde@rbk-online.de oder telefonisch unter 02202 13-6492 an die Betreuungsbehörde wenden.
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