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„Care4future“ begeistert Schülerinnen und Schüler für Pflegeberufe – drittes Netzwerk im Rheinisch Bergischen Kreis erfolgreich gestartet

Um junge Menschen frühzeitig und praxisnah für Pflegeberufe zu interessieren und ihnen ein zeitgemäßes Bild des vielseitigen Berufsfelds zu vermitteln, hat der Rheinisch-Bergische Kreis das Projekt „Care4future – Schülerinnen und Schüler für die Pflege begeistern“ bereits an mehreren Schulen etabliert. Ein wichtiger Baustein des Projekts ist die enge Zusammenarbeit zwischen weiterführenden Schulen, Pflegeschulen und Pflegeeinrichtungen. Auszubildende aus der Pflege vermitteln den Schülerinnen und Schülern einen realistischen Eindruck des Berufsalltags und stehen als authentische Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Verfügung. So entsteht ein Netzwerk, von dem vor allem die Jugendlichen profitieren. „Bereits jetzt zeigen sich konkrete Ergebnisse: Jugendliche absolvieren Praktika, bewerben sich für Pflegeausbildungen und setzen sich intensiver mit beruflichen Perspektiven im Pflegebereich auseinander. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Nachwuchsgewinnung im Rheinisch‑Bergischen Kreis“, so Dezernent Jürgen Langenbucher.

Projekt wird in Leichlingen und Bergisch Gladbach gut angenommen
Die Pilotphase an der Sekundarschule Leichlingen wurde 2025 erfolgreich abgeschlossen. Drei Viertel der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler würden den Kurs erneut wählen und nahezu alle würden ihn weiterempfehlen. Das zeigt eine hohe Akzeptanz des Angebots.
Darüber hinaus führten die praktischen Einblicke dazu, dass fünf Jugendliche ein Praktikum absolvierten und zwei sich anschließend um eine Pflegeausbildung bewarben. Aufgrund dieser positiven Resonanz setzte das Netzwerk das Projekt im Schuljahr 2025/26 eigenständig fort. 

Im Schuljahr 2025/26 wurde „Care4future“ auf Bergisch Gladbach ausgeweitet. Dort entstand ein weiteres Netzwerk mit der Städtischen Hauptschule Im Kleefeld und dem Quirlsberg – Diakonischer Gesundheitscampus. Auch hier zeigte sich ein deutliches Interesse: Vier Schülerinnen bekundeten nach Abschluss des Kurses den Wunsch, eine Pflegeausbildung zu beginnen und erhielten entsprechende Praktikumsangebote.
Auf Basis der positiven Erfahrungen wurde Anfang 2026 ein drittes Netzwerk aufgebaut. Dieses umfasst drei allgemeinbildende Schulen: die Otto‑Hahn‑Realschule, die Johannes‑Gutenberg‑Realschule und die Integrierte Gesamtschule Paffrath sowie mehrere Pflegeeinrichtungen und Träger. Dazu gehören der GFO‑Verbund, der Quirlsberg – Diakonischer Gesundheitscampus, das CBT‑Wohnhaus Peter‑Landwehr und das St. Josefshaus Refrath. Die entwickelten Curricula werden je nach Schule als Wahlpflichtkurs oder als verpflichtende Arbeitsgemeinschaft ab dem Schuljahr 2026/27 umgesetzt.
Mit der Ausweitung des Projekts auf weitere Schulen und Pflegeeinrichtungen wurde eine wichtige Grundlage geschaffen, um das Netzwerk langfristig zu etablieren. „Entscheidend wird sein, ‚Care4future – Schülerinnen und Schüler für die Pflege begeistern‘ kontinuierlich weiterzuentwickeln, regelmäßig zu evaluieren und auf zusätzliche Schulen sowie interessierte Kooperationspartner im Kreisgebiet auszudehnen. Auf diese Weise kann das Projekt Schülerinnen und Schüler nachhaltig für den Pflegeberuf begeistern, einen wichtigen Beitrag zur Pflegefachkräftesicherung leisten und zugleich das gesellschaftliche Bild des Pflegeberufs positiv beeinflussen“, erläutert Jürgen Langenbucher.

 


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