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„Kollektives Gedächtnis“ der Region: Der neue Rheinisch-Bergische Kalender bietet spannende Heimatgeschichten auf 288 Seiten

„Kollektives Gedächtnis“ der Region: Der neue Rheinisch-Bergische Kalender bietet spannende Heimatgeschichten auf 288 Seiten
Foto: (v.l.n.r.) Autor Michael Corts, Autorin Elisabeth Coester, Redakteurin Karin Grunewald, Landrat Arne von Boetticher, Verleger Hans-Martin Heider und Autor Prof. Dr. Michael Werling Bildquelle: Rheinisch-Bergischer Kreis / Nina Eckardt

Der Rheinisch-Bergische Kalender 2027 lädt dazu ein, das Bergische Land aus neuen Blickwinkeln zu entdecken. Er ist Nachschlagewerk, Chronik und liebevolles Porträt des Bergischen Landes. In 12 Themenrubriken trägt das traditionsreiche Jahrbuch wieder eindrucksvolle Geschichten, Porträts und Entdeckungen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis und dem Umland zusammen. 
Auf 288 Seiten versammelt die 97. Ausgabe insgesamt 30 Geschichten von 26 Autorinnen und Autoren. Sie erzählen unter anderem von Historischem, Kunst und Kultur, starken Frauen, Wirtschaft und Unternehmen sowie von der Natur, die das Bergische prägt. Herausgegeben wird das Werk vom Heider Verlag unter der Redaktion von Karin Grunewald.
„Der Rheinisch-Bergische Kalender ist aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis nicht wegzudenken. Er bewahrt Erinnerungen, erklärt Entwicklungen und stellt Menschen vor, die das Bergische Land mit ihrem Engagement prägen. Er zeigt, was unsere Region ausmacht und was uns über kommunale Grenzen hinweg verbindet“, so Landrat Arne von Boetticher. Er würdigt zugleich die redaktionelle Leistung und das Engagement aller Beteiligten: „Was das Team des Heider Verlags rund um die erfahrene Redaktion von Karin Grunewald jedes Jahr auf die Beine stellt, ist beeindruckend.“

Themenvielfalt von Kunst bis Natur

In bewährter Form führt der neue Band durch alle Facetten des bergischen Lebens: Die Rubriken reichen von „Orte“ über „Starke Frauen“, „Wirtschaft und Unternehmen“, „Sport“, „Menschen und Alltag“, „Natur“ und „Gesellschaft und Soziales“ bis hin zu „Lyrik und Mundart“.
Ein Beispiel dafür ist die Geschichte über Markus Hetzenegger, der historisch Fachwerkhäuser rettet und damit ein Stück bergischer Baukultur lebendig hält. Ebenso eindrucksvoll ist der Beitrag über Katja Röhse‑von Cube, die mit 92 Jahren für Gerechtigkeit und Solidarität kämpft und zeigt, dass Haltung keine Frage des Alters ist. Das Porträt der DEUTA‑Werke macht deutlich, wie regionale Verwurzelung und weltweiter Erfolg zusammengehören und welche wirtschaftliche Innovationskraft die Region besitzt. Auch wer einen Blick ins Grüne werfen möchte, kommt auf seine Kosten: Die Leserinnen und Leser erfahren in der Rubrik „Natur“ etwas über den Biber im Rheinisch-Bergischen Kreis und über ehrenamtlichen Naturschutz. Auch der Sport kommt nicht zu kurz: Autorin Elli Riesinger berichtet über Showtanz und die jungen Geißböcke.

Ein Jahrbuch mit Tradition

Erstmals erschien der Rheinisch-Bergische Kalender im Jahr 1920, seit 1926 kontinuierlich im Heider Verlag. Lediglich in den Jahren 1922 sowie 1940 bis 1949 pausierte die Reihe. Heute ist das Buch zu einem kulturellen Markenzeichen des Kreises geworden. Viele Leserinnen und Leser warten jedes Jahr auf das neue Exemplar, um in die Geschichten und Bilder aus der Region einzutauchen.

Die 97. Ausgabe ist jetzt im örtlichen Buchhandel erhältlich. Mit seiner Mischung aus Historie, Kultur, Natur und Menschlichem eignet er sich auch ideal als Geschenk, besonders in der Weihnachtszeit. Die Auflage beträgt 2.200 Exemplare.

Rheinisch-Bergischer Kalender 2027
Heider-Verlag, Bergisch Gladbach
Hardcover, 288 Seiten, 18 Euro
ISBN 978-3-947779-58-1


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