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Einmarsch der Alliierten in Immekeppel (1945)

Nachkriegszeit und Wiederaufbau

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges gab es auf Seiten der Stadt Köln Bestrebungen, Teile des Kreises Mülheim einzugemeinden. Dagegen sprach sich der Rheinisch-Bergischen Kreis aus und veröffentlichte 1946 hierzu eine Denkschrift. 1945 wurde der Kreis zunächst Teil der Britischen Besatzungszone und seit 1946 Teil des neuen Bundeslandes Nordrhein- Westfalen. Die Briten ordneten dann auch die Zuständigkeiten des Landrats neu. Der Landrat wurde als politischer Repräsentant vom Kreistag gewählt und war nur noch ehrenamtlich tätig. Leiter der Verwaltung wurde ein Oberkreisdirektor, der auf Vorschlag des Kreistages von der Bezirksregierung ernannt wurde. Die Gemeinde Bensberg wird 1947 zur Stadt erhoben. 1951 folgt die Gemeinde
Porz und erhält ebenfalls die Stadtrechte. Unter der britischen Militärregierung, die sehr bald die Amerikaner 1945 ablöste, musste die Kreisverwaltung in die unversehrte Villa Zanders zurückkehren. Durch Gesetz vom 30. April 1948 wurden auf Kreisebene Gesundheitsämter, Katasterämter, Straßenverkehrsämter, Regierungskassen und Veterinärämter eingerichtet, was zu einer schlagartigen Zunahme des Personal führte. Die Kreisverwaltung des Rheinisch-Bergischen Kreises wächst, sodass neue Räumlichkeiten notwendig werden. Am 14. Dezember 1953 wird ein Erweiterungsbau der Kreisverwaltung in Bergisch Gladbach eingeweiht, und zwar direkt neben der Villa
Zanders (heutiges Stadthaus). Vom Gesundheitsausschuss kam dann wegen der katastrophalen Unterbringung des Gesundheitsamtes die Initiative, einen Verwaltungsneubau zu errichten.

Amerikanischer Soldat auf einem LKW mit Care-Paketen (1950)
Erweiterungsbau der Kreisverwaltung (1953)