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#BeethovenOnTour
im Rheinisch-Bergischen Kreis

Aus dem Tagebuch Ludwig van Beethovens

Das Beethoven-Programm des Rheinisch-Bergischen Kreises weckte Neugier beim Komponisten höchstpersönlich, der loszog, um sich die Veranstaltungen anzusehen. Auf seiner Reise greift er zur Feder, um die gesammelten Eindrücke festzuhalten….

Aus dem Tagebuch Ludwig van Beethovens - Teil I:

„In letzter Zeit wurde ich in Wien immer wieder vom Heimweh gepackt. Daher machte ich mich auf, die alte Heimat – das Rheinland – zu besuchen. Neulich brachte mir ein Bote die Einladung zum Programm „BTHVN2020“ des Rheinisch-Bergischen Kreises. Daher lockte es mich nun auch dorthin – zum 250. Geburtstag kann man wohl ein spannendes Musikprogramm erwarten! Heute war ich zunächst zu Besuch beim Landrat des Kreises. Er lud mich ein, nicht nur die musikalischen Aufführungen zu besuchen, sondern auch die Region zu erkunden. Eine gute Idee! Vielleicht sehe ich mir als erstes einmal Bergisch Gladbach an...“







Aus dem Tagebuch Ludwig van Beethovens - Teil II:

"239 Jahre ist mein letzter Besuch in Bergisch Gladbach her – 1781 spielte ich als Knabe ein kleines Konzert im Bensberger Schloss. Doch die Stadt hat sich seitdem sehr verändert! Bei meinem heutigen Rundgang fielen mir zwei Gebäude besonders ins Auge: Das Bürgerhaus Bergischer Löwe und das Rathaus der Stadt. Wirklich sehr ungewöhnliche Bauten! Aber auch schön, denn darin sehe ich hier meine republikanischen Ideale bestätigt. Der Architekt Gottfried Böhm feiert dieses Jahr auch einen runden Geburtstag – 150 Jahre ist er jünger als ich. Alles Gute zum Geburtstag, verehrter Herr Böhm ! Jetzt werde ich mich einmal in Leichlingen umsehen. Denn mein Komponisten-Kollegen Johann Wilhelm Wilms hat mir viel Gutes von seiner Heimatstadt erzählt. Wo geht es hier zur nächsten Kutsche?"


Aus dem Tagebuch Ludwig van Beethovens - Teil III:

"Welch ein herrliches Fleckchen Erde die Stadt Leichlingen ist! Die 'Blütenstadt' ist für ihre idyllisch blühenden Obstbäume bekannt. Zudem hat sie einen bedeutenden Sohn, den Musikus Johann Wilhelm Wilms – einen meiner Zeitgenossen! Immer noch spielt Musik in der Stadt eine große Rolle. Die Musikschule ist hier sehr aktiv. Es gäbe also reichlich Anlass gemeinsam zu musizieren. Wie schade, dass das Beethoven-Programm in Leichlingen wegen der Pandemie ausfällt...Gerne wäre ich gemeinsam mit den Musikakteuren aufgetreten. Nun verlasse ich die 'Obstkammer des Bergischen Landes' zu Pferde, um mich in Burscheid umzusehen. Ich hörte, dass dort schon fast die ganze Stadt in den Startlöchern ist, um mit mir diesen Sommer Geburtstag zu feiern. Ich bin gespannt auf die neuen Abenteuer und Begegnungen!"


Aus dem Tagebuch Ludwig van Beethovens - Teil IV:

„Das Städtchen Burscheid liebt und lebt die Musik! Noch zu meiner Zeit wurde hier die Musicalische Academie von 1812 zu Burscheid gegründet. Heute ist sie das älteste Liebhaberorchester Deutschlands. Die Academie spielte meine Werke, als diese noch zeitgenössisch waren! Bei meinem Besuch in Burscheid habe ich auch im Haus der Musik vorbeigeschaut und eine Grußkarte in den Briefkasten geworden: Denn hier laufen die Planungen für die Feierlichkeiten anlässlich meines Geburtstages auf Hochtouren. Kulturschaffende aus der ganzen Stadt haben sich zusammengetan, um im Juni einen Tag unter dem Motto ‚Burscheid trifft Beethoven‘ mit vielen Veranstaltungen zu planen. Ich fühle mich geschmeichelt und hoffe sehr, dass im Sommer ein corona-konformes Fest stattfinden kann! Nach einer Stärkung bei diesem hübschen Brunnen reite ich jetzt zurück nach Bergisch Gladbach. Aus dieser Richtung höre ich fetzige Jazz-Improvisationen. Adieu Burscheid!“


Aus dem Tagebuch Ludwig van Beethovens – Teil V:

„Was für ein imposanter Bau das Kunstmuseum Villa Zanders doch ist. Die hier ausgestellte Kunst ist mir zwar ganz neu, aber dennoch gefällt sie mir. Ich bin für Modernes und Innovatives immer offen gewesen. Das sollte auch das Jazz-Konzert in diesem Museum zeigen, was mir zu Ehren für den 12. März geplant war. Leider hat uns dieses vermaledeite Virus wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Konzert wird aber am 10. September nachgeholt. Bis dahin gibt es im Rheinisch-Bergischen Kreis zum Glück noch viel zu entdecken. Ich habe gehört, dass Kürten das Zuhause eines ebenfalls sehr bekannten und revolutionären Musikus gewesen ist. Ich statte dem Kollegen mal einen Besuch ab und bin sehr gespannt auf seine Musik!“


Fotos: Franziska Schardt/Skulptur: Prof. Ottmar Hörl