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Foto: Fotografie Joachim Rieger

Klimaanpassung
im Rheinisch-Bergischen Kreis

Klimawandel, Starkregen, Hochwasser, Hitze, Sturm – Risiken erkennen, Vorsorge treffen,
Schäden vermeiden

(c) Rheinisch-Bergischer Kreis

Mit einer kleinen Spende Großes für Bienen, Schmetterlinge und die Artenvielfalt bewirken: Unter dem Motto „Rhein-Berg blüht auf!“ sollen im Herbst 2026 im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis insgesamt 80.000 Blumenzwiebeln in die Erde kommen. Damit das gelingt, werden jetzt Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine und weitere Unterstützer gesucht, die Blumenzwiebeln spenden oder bei den Pflanzaktionen mit anpacken. 
Jede gespendete Blumenzwiebel trägt dazu bei, den Kreis im kommenden Frühjahr ein Stück bunter und lebenswerter zu machen. Wo heute noch kahle Grünflächen sind, können schon bald Krokusse, Narzissen und andere Frühblüher wachsen – eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen, Hummeln und viele weitere Insekten.

Die Pflanzaktionen werden von der Energie- und Klimakoordinationsstelle (Team EKKO) des Rheinisch-Bergischen Kreises gemeinsam mit dem BNE-Regionalzentrum „Turmhof“ der Bergischen Agentur für Kulturlandschaft teilweise gemeinsam mit den Klimaschutz- und Klimaanpassungsmanager:innen organisiert. Zwischen Mitte September und Anfang November werden die Projektpartner gemeinsam mit dem Naturgarten e. V. durch alle acht Städte und Gemeinden des Kreises ziehen. In jeder Kommune sollen rund 10.000 Blumenzwiebeln gepflanzt oder an engagierte Menschen verteilt werden.

Weitere Infos erhalten Sie auf der Projektseite:

Weitere Themen der Klimaanpassung


Starkregen, Hochwasser und extreme Wetterereignisse nehmen durch den Klimawandel auch im Rheinisch-Bergischen Kreis spürbar zu. Grundstücke in der Nähe von Fließgewässern, an Hängen oder in Senken sind besonders gefährdet: Wasser kann leicht in Keller, Lichtschächte oder ebenerdige Räume eindringen. Umfassende Vorsorge und gezielte Schutzmaßnahmen sind daher wichtiger denn je – für Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für Unternehmen.

Starkregengefahrenkarten: Risiken sichtbar machen
Mit den Starkregengefahrenkarten für den Rheinisch-Bergischen Kreis können Sie schnell und einfach erkennen, ob Ihr Grundstück oder Ihr Unternehmen in einem gefährdeten Bereich liegt. Die Karten zeigen, wo sich bei Starkregen Wasser sammeln kann, wie es abfließt und welche Fließwege und Überflutungstiefen zu erwarten sind. Grundlage sind moderne GIS-Analysen und hydrodynamische Simulationen, die auch im Geoportal des Kreises abrufbar sind.

Praktische Schutzmaßnahmen für Privatpersonen

  • Rückstausicherungen und Hebeanlagen für Entwässerungsanlagen wie Kellerabläufe, Toiletten,  Waschbecken oder Duschen einbauen
  • Lichtschächte aufkanten, abdichten oder druckwasserdichte Fenster nutzen
  • Treppenabgänge mit Aufkantungen schützen
  • Elementarschadenversicherung abschließen und regelmäßig prüfen
  • Individuelle Beratung, z.B. durch das Hochwasser-Kompetenz-Centrum (HKC) und Erstellung eines Hochwasserpasses für fundierte Risikoeinschätzung und konkrete Vorsorgemaßnahmen

Klimarisikostrategien für Unternehmen

Extremwetter wie Hitze, Starkregen und Sturm bedrohen Betriebsabläufe, Infrastruktur und die Gesundheit der Mitarbeitenden. Die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft und die Energie & Klima Koordinierungsstelle bieten Unternehmen:

  • Selbsttests zu „Hitze“ und „Starkregen & Sturm“ zur schnellen Risikoanalyse
  • Checklisten mit konkreten Maßnahmen und weiterführenden Informationen für den Schutz von Mitarbeitenden, Gebäuden, Betriebsflächen und Arbeitsprozessen

Gemeinsam vorsorgen – für mehr Sicherheit

Der Schutz vor Starkregen, Hochwasser, Hitze und Sturm ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Kommunen, Wasserverbände, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger müssen zusammenarbeiten, um Risiken zu minimieren und Schäden vorzubeugen. 100%igen Schutz gibt es nicht, aber jede Vorsorgemaßnahme zählt. Jetzt aktiv werden: Risiken prüfen, Maßnahmen umsetzen, Schäden vermeiden!

Ihre Ansprechperson

Stephanie Rausch
Klimaanpassungsmanagement
Foto: Fotografie Joachim Rieger
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