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Erstellung eines Klimaschutzteilkonzepts zur Anpassung an den Klimawandel für den Rheinisch-Bergischen Kreis und seine acht kreisangehörigen Kommunen

Bereits heute sind die Folgen des Klimawandels durch eine zunehmende Anzahl und Intensität von Starkregenereignissen, steigenden Temperaturen mit Hitzeperioden und Dürre erkennbar. In den letzten Jahren haben Starkregenereignisse im Rheinisch-Bergischen Kreis bereits mehrfach zu Überflutungen mit zum Teil beträchtlichen Sachschäden geführt. Zudem folgten in den Jahren 2018 und 2019 anhaltende Hitze-/Dürreperioden. Auch das Jahr 2020 ist bis dato in der Summe zu trocken.
Vor diesem Hintergrund besteht Handlungsbedarf, den Auswirkungen des Klimawandels vorzubeugen und präventiv geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Deshalb lässt der Rheinisch-Bergische Kreis in Ergänzung zum bestehenden Integrierten Klimaschutzkonzept nun ein Teilkonzept zur Anpassung an den Klimawandel erstellen. In dessen Rahmen sollen die möglichen Klimawandelfolgen tiefergehend analysiert sowie auf den Rheinisch-Bergischen Kreis und seine Kommunen zugeschnittene Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt werden. Das Konzept soll als Handlungsrahmen für die künftige nachhaltige Entwicklung und konsequente Verfolgung von Klimawandelvorsorge im Rheinisch-Bergischen Kreis dienen und praxisnahe Maßnahmenvorschläge zugeschnitten auf individuelle Betroffenheitsbereiche entwickeln. Dabei werden insbesondere Auswirkungen in die Betrachtung mit aufgenommen, die sich aufgrund potenzieller Starkregenereignisse ergeben, sowie weitere klimawandelbedingte Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit sowie die Land- und Forstwirtschaft.
Aufbauend auf den Kreistagsbeschlüssen vom 04.10.2018 (Drucksachennummer KT-9/0352 und KT-9/0352a) und vom 06.12.2018 (Drucksachennummer KT-9/0362 b) hat die Verwaltung die Bietergemeinschaft Hydrotec/energielenker, bestehend aus der Hydrotec Ingenieurgesellschaft für Wasser und Umwelt mbH aus Aachen (vertreten durch Herrn
Dr.-Ing. Oliver Buchholz) zusammen mit der energielenker Beratungs GmbH aus Greven (vertreten durch Herrn Reiner Tippkötter) mit der Erstellung eines Klimaschutzteilkonzeptes zur Anpassung an den Klimawandel beauftragt. Die Beauftragung und der Projektstart erfolgten im April 2020. Die Laufzeit dieses Projektvorhabens beträgt 12 Monate.
Begleitet wird der Prozess von einer Lenkungsgruppe, in der neben Vertretern verschiedener Fachämter des Rheinisch-Bergischen Kreises auch Vertreter der kreisangehörigen Kommunen, der Wasserverbände, der Landwirtschaftskammer, des Rheinischen Landwirtschaftsverbandes, der Wald- und Forstwirtschaft, der Feuerwehr, der Biologischen Station und der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderung vertreten sind.
Die Maßnahme wird durch die Nationale Klimaschutzinitiative gefördert und trägt das Förderkennzeichen 03K11014.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.
Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen.
Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei.
Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.