Kreistag beschließt erste Schulentwicklungsplanung für die Berufskollegs und neuen Namen für Verbundschule Mitte
Der Kreistag hat die erste Schulentwicklungsplanung für die Berufskollegs des Rheinisch-Bergischen Kreises für den Zeitraum 2026 bis 2031 einstimmig beschlossen. Mit der Planung liegt erstmals eine umfassende und datenbasierte Grundlage für die strategische Weiterentwicklung der beruflichen Bildung in der Region vor.
Weiterhin wurde mehrheitlich beschlossen, dass die Förderschule im Verbund Mitte des Rheinisch-Bergischen Kreises einen neuen Namen erhält. Ab dem 1. August 2026 trägt sie den Namen Margot-Friedländer-Schule.
Schulentwicklungsplanung für die Berufskollegs des Rheinisch-Bergischen Kreises beschlossen: Grundlage für die strategische Weiterentwicklung
Ziel ist es, ein ausgewogenes und gut erreichbares Bildungsangebot sicherzustellen, die Berufskollegs zukunftsfähig weiterzuentwickeln und gleichzeitig die Fachkräftesicherung in der Region nachhaltig zu unterstützen. Die Planung berücksichtigt dabei aktuelle Herausforderungen wie den demografischen Wandel, veränderte Bildungsbiografien, die Digitalisierung sowie die sich wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes.
Die Schulentwicklungsplanung enthält bereits konkrete Handlungsempfehlungen, unter anderem zur Attraktivitätssteigerung der beruflichen Ausbildung, zur Profilbildung der Bildungsstandorte, zur Digitalisierung sowie zu Kooperationen zwischen den Berufskollegs. Die Kreisverwaltung wurde auch beauftragt, die Empfehlungen weiter auszuarbeiten und die daraus resultierenden Maßnahmen schrittweise umzusetzen. Die Planung soll künftig regelmäßig fortgeschrieben und an veränderte Rahmenbedingungen angepasst werden.
Mehr Informationen dazu: https://www.rbk-direkt.de/news/4679/bildung-und-fachkraeftesicherung-gezielt-staerken-erste-schulentwicklungsplanung-fuer-die-berufskollegs-des-rheinisch-bergischen-kreises-im-schulausschuss-vorgelegt
Neuer Name für Verbundschule Mitte in Bergisch Gladbach: Margot-Friedländer-Schule steht für Demokratie, Respekt und Vielfalt
Der Namensvorschlag geht auf eine Initiative der Schulgemeinschaft zurück. Die Schulkonferenz hatte sich bereits im Juli 2025 einstimmig für die Benennung nach der Holocaust-Überlebenden und Zeitzeugin Margot Friedländer ausgesprochen. Der Entscheidung war ein umfassender Beteiligungsprozess vorausgegangen, an dem alle schulischen Gremien mitwirkten.
Mit der Namensgebung verbindet die Schule zentrale Werte ihres pädagogischen Leitbildes: Demokratie, Respekt, Toleranz, friedliches Miteinander und die klare Ablehnung von Rassismus, Antisemitismus und jeder Form von Gewalt. Margot Friedländer steht aus Sicht der Schule in besonderer Weise für diese Grundsätze und dient den Schülerinnen und Schülern als Vorbild für Mut, Zuversicht und gesellschaftliches Engagement.
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