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Radfahren in der Region

Das Fahrrad galt im Bergischen lange Zeit nur als touristisches Fortbewegungsmittel und das Radwegenetz entlang der Gewässer und Sehenswürdigkeiten bietet dafür das passende Angebot. Immer mehr rückt das Fahrrad jedoch auch für Pendler im Berufsverkehr in den Fokus.  Die Daten der Zählstelle auf der Balkantrasse zwischen dem Oberbergischen Kreis, Wermelskirchen und der Metropole Köln zeigen, dass auf der alten Bahndammtrasse seit 2017 immer mehr Radfahrer unterwegs sind und die Trasse auch in den Morgen- und Abendstunden von Fahrradpendlern befahren wird.

Daten der Zählstelle auf der Balkantrasse Wermelskirchen/Burscheid Stand November 2020, Quelle: eco-visio

Täglich fahren durchschnittlich 527 Radfahrer auf der Trasse, was im Vergleich zum letzten Jahr einen Anstieg von 52,4% ausmacht. Die meisten Radfahrer fuhren am Spitzentag, dem 26. April 2020, über die Trasse - insgesamt 2.413 Radler. Der Jahresvergleich zeigt deutlich, dass im Jahr 2020 (orange Kurve) gerade im Frühjahr April/Mai nochmals deutlich mehr Fahrradfahrer die Balkantrasse für ihre Freizeitradtour oder den Weg zu Arbeit genutzt haben.

Die im Folgenden aufgeführten Radverkehrsprojekte im Rheinisch-Bergischen Kreis haben das Ziel das Fahrrad sowohl als touristisches Fortbewegungsmittel wie auch als Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit zu fördern und dafür ein qualitätsvolles und flächendeckendes Radwegenetz zu entwickeln.

Qualitätsmanagement

Mit dem Interkommunalen Qualitätsmanagement Radwege des Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreises wurde 2016 ein Projekt zur effizienten Unterhaltung und Entwicklung der Radinfrastruktur ins Leben gerufen. Das Projekt beinhaltet drei Bausteine, um den Bürgerinnen und Bürgern eine hohe Qualität der Radverkehrswege bieten zu können:
- Online-Wegekatasters
- ehrenamtliches Wegepatensystems
- zentrale Anlaufstelle (Radwegemanager)

Dabei spielt die Zusammenarbeit mit den aktiven Radfahrern im Kreisgebiet sowie regionalen Partnern eine entscheidende Rolle. Anhand der Meldung von Hindernissen oder Einschränkungen auf den Radwegen im Bergischen Land, sei es beispielsweise fehlende Markierungen, beschädigte Infotafel oder Beschädigungen auf der Fahrbahn wird das Radwegenetz stetig gewartet und weiterentwickelt. Andreas Kurze fungiert dabei als zentraler Radwegemanager und gibt dem Qualitätsmanagement ein Gesicht. Mit diesem Modellprojekt ist gelungen im Jahr 2018 den zweiten Platz beim Deutschen Fahrradpreis in der Kategorie „Service“ zu gewinnen.

Wenn Sie aktiver Radler oder begeisterter Wanderer im Bergischen sind, freuen wir uns über Ihre Anmerkungen und Hinweise.
Alle aktuellen Meldungen zum Qualitätsmanagement erhalten Sie hier.

Quelle: Naturpark Bergisches Land

Kontakt Radwegemanagement
Andreas Kurze

Tel.: 02261 91631-30

E-Mail: wegemanagement@naturpark-bl.de

Bergisches e-Bike

Als erster Baustein der Mobilstationen im Rheinisch-Bergischen Kreis ging das E-Bike-Verleihsystem der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) im Sommer 2020 an den Start. Das "Bergische e-Bike" ergänzt das ÖPNV-Angebot im Rheinisch-Bergischen Kreis, um Ihnen eine flexible und nachhaltige Mobilität bieten zu können. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

RadPendlerRouten im Rechtsrheinischen

Das Projekt RadPendlerRouten ist eine Kooperation der rechtsrheinisch von Köln gelegenen Kommunen, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Rheinisch-Bergischen Kreis, um schnelle Radwegeverbindungen in die Metropole Köln zu schaffen. Als Teil des Projektes „StadtUmland.NRW“ steht im Mittelpunkt, insbesondere Berufspendlerinnen und Berufspendler anzusprechen. So soll das stark beanspruchte Verkehrsnetz im Rechtsrheinischen entlastet, der Umweltverbund gestärkt und ein zügiges sowie klimafreundliches Pendeln zwischen Rheinschiene und dem Rechtsrheinischen ermöglicht werden. Dabei soll eine leistungsfähige Verbindung zwischen den Siedlungs- und Arbeitsschwerpunkten geschaffen werden, mit einer guten Verknüpfung zum öffentlichen Personennahverkehr. Mit den RadPendlerRouten wird ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität in der Region geleistet.

In der 2019 fertiggestellten Machbarkeitsstudie wurden vier Trassen definiert, die aus dem rechtsrheinischen Köln-Deutz in die Städte Leverkusen, Bergisch Gladbach, Rösrath und Lohmar sowie Troisdorf und Niederkassel führen. Die sogenannten Hauptachsen der RadPendlerRouten haben eine Gesamtlänge von rund 80 Kilometern und sollen in Zukunft durch Zubringerrouten ergänzt werden, sodass ein Radwegenetz entsteht.

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurde berechnet, dass durch die RadPendlerRouten täglich auf den Trassen Leverkusen/Köln rund 1.500, Bergisch Gladbach/ Köln rund 2.200, Rösrath/Köln rund 2.300, Troisdorf/Köln 4.500 sowie Niederkassel/Köln 3.800 Fahrradfahrerinnen und -fahrer mehr unterwegs sein könnten, als dies bisher der Fall ist.

Übersichtskarte der geplanten RadPendlerRouten

Hierbei gelten bestimmte Ansprüche, die diese Verbindungen aufweisen müssen:

- Die Verbindung der Zentren, Siedlungs-und Arbeitsorte insb. für den Berufs-  und Ausbildungsverkehr.

- Eine schnelle, durchgehende und konfliktarme Trassenführung um eine hohe Reisegeschwindigkeit zu ermöglichen.

- Die Anknüpfung zu den bereits bestehenden Radverbindungen und Lückenschlüsse, um ein durchgängiges Netz zu schaffen.

- Die Einhaltung hoher Qualitätsstandards, wie beispielsweise eine durchgehende Radwegebreite, Beleuchtung und eindeutige Markierung.

Im Fokus der REGIONALE 2025 stehen die beiden Achsen „Köln - Bergisch Gladbach“ und „Köln - Rösrath“ als Teil des Bergischen RheinLandes. Die Projektpartnerinnen und -partner haben im September 2020 eine Kooperationsvereinbarung zur weiteren Umsetzung des Projektes unterzeichnet und somit die Detailplanungen angestoßen. Derzeit werden die Entwurfs- und Umsetzungsplanungen vorbereitet.

Die Prozessbeschreibung sowie die Streckensteckbriefe der Machbarkeitsstudie finden Sie hier:
- Prozessbeschreibung RadPendlerRouten
- Streckensteckbriefe RadPendlerRouten

Agger-Sülz-Radweg

Der Agger-Sülz-Radweg lädt zum Radeln mit der ganzen Familie ein – ob am Wasser, im Offenland, entlang von flachen Auenlandschaften oder im Wald. Schwingen Sie sich aufs Rad und erfahren die landschaftliche Vielfalt der attraktiven Kulturlandschaft in den Flusstälern von Agger und Sülz.
Die Strecke beginnt an der Mündung der Agger in die Sieg und wird in den nächsten Jahren zu einem 115 km langen Rundweg entwickelt. In Zukunft soll der Agger-Sülz-Radweg den Radweg Sieg im Süden mit dem Bergischen Panorama-Radweg im Norden verbinden. Weitere Informationen erhalten Sie hier.