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Sonderpädagogische Unterstützung

Was ist ein Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung?

"Schülerinnen und Schüler, die auf Grund einer Behinderung oder wegen einer Lern- oder Entwicklungsstörung besondere Unterstützung benötigen, werden nach ihrem individuellen Bedarf sonderpädagogisch gefördert.“ (Schulgesetz NRW)

Um dies zu ermöglichen, können die Erziehungsberechtigten (und in Ausnahmefällen die Schule) beantragen, dass ein Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung festgestellt wird. Darüber entscheidet die Schulaufsicht der Schule, die das Kind im Moment besucht.

Bei der Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs legt die Schulaufsicht auch fest, welche Förderschwerpunkte bestehen. Dies können sein:

  • Lernen
  • Sprache
  • Emotionale und soziale Entwicklung
  • Geistige Entwicklung
  • Körperliche und motorische Entwicklung
  • Hören und Kommunikation
  • Sehen

Im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es für die drei Förderschwerpunkte Lernen, Sprache und Emotionale und soziale Entwicklung auch die Möglichkeit einer Diagnostikphase.

Kinder und Jugendliche mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung können an allgemeinen Schulen (Gemeinsames Lernen) und an Förderschulen unterrichtet werden. Allgemeine Schulen im Rheinisch-Bergischen Kreis sind Grundschulen, Haupt- und Realschulen, Gymnasien sowie Gesamt- und Sekundarschulen. In der Regel entscheiden die Eltern, ob ihr Kind eine allgemeine Schule oder eine Förderschule besucht.

Für Kinder mit einem möglichen Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in den Bereichen Hören und Kommunikation und Sehen bietet der Landschaftsverband Rheinland Angebote auch im Bereich der Frühförderung, also bevor ein Kind sechs Jahre alt wird.

© der Zeichnung bei Stefan Wirkus / http://www.wirkus-wirkt.de/